Archiv der Kategorie 'Science Corner'

Das Blog, das das neue DAS Blog ist.

Ja, richtig gelesen!
Es gibt ein neues DAS Blog – in Zukunft findet ihr dort den alltäglichen Wahnsinn aus der Pro-Audio-Welt und deren Umfeld. Neuer Server, neues System, neues Design, Facebook-Anbindung und und und…es wird heiß!

Als Eröffnungs-Special haben wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht: Das SpektaKEL – den ultimativen Mikrofon Group Buy.
Das SpektaKEL

Durch den Umzug über ca. 500 Versionen war unsere Datenbank leider nicht so recht kompatibel, deshalb haben wir nur mal die letzten wichtigen Einträge mit in das neue Blog genommen – aber, keine Angst, dieses Blog hier bleibt bestehen! Wer also gerne in älteren Posts stöbern möchte, kann das hier nach wie vor tun.

Wir sehen uns drüben!

6 degrees of Black Sabbath

Meine neue Lieblingsspielerei ist „6 degrees of Black Sabbath“ – man gibt zwei Künstlernamen ein und das Programm erstellt eine Verbindung, und das sehr zuverlässig und schnell, zumindest mit Popmusik! Das Programm läuft über Echo Nest, eine ziemlich mächtige Musiksuchmaschine.
Check it out

DasDAS
P.S.: auch toll ist Charting

Amplitube iRig

IK iRig

Mit unserem iPhone ordentlich Gitarrensound machen, das wollten wir doch schon immer mal!

Ich bin sehr gespannt, was die Software kann!!!

Zu haben sein wird Free, LE und eine Full Version.

Hier die Infos bei IK-Multimedia.

Schall & Rauch : Smoke-Mic


Rund 130 Jahre nach Erfindung des Mikrophons sollte man meinen das technische Konzept wäre ausgereizt. Weit gefehlt. David Schwartz vom Rochester Institute of Technology versucht die physikalischen Grenzen die jedem Mic durch die Membran auferlegt sind mithilfe von einem Laser und Rauch zu entfliehen. Das Prinzip ist so simpel wie nur irgendetwas: Schallwellen werden in eine Röhre mit Rauch geleitet und bringen diesen dort in Bewegung, mit dem Laser werden die Änderungen in der Bewegung des Rauchs gemessen und in Wechselstrom umgesetzt. Es wird dadurch auf ein mechanisches und damit träges Element verzichtet wodurch sich theorethisch eine sehr hohe Empfindlichkeit und Auflösung erziehlen ließe. Das Konzept steckt allerdings noch in den Kinderschuhen, wie im Video zu sehen. Aber wer weiß, vielleicht darf in 10 jahren in den Aufnahmeräumen der Welt wieder geraucht werden.

Up In Smoke,
Arne

Science Corner: Neuer Audiokompressionscodec encodiert 20 Sec. Musik auf 1KB – bisher aber nur Klarinetten

Klarinette
Vorher und Nachher (nachgestellte Szene)

Wissenschaftler der University of Rorchester haben eine Methode entwickelt, eine um den Faktor 1000 effektivere Audiokomprimierung zu entwickeln. Auf Basis von Physical Modelling und Performance-Modelling wurde ein Klarinettensolo von 20 Sec auf 1KB komprimiert.

„This is essentially a human-scale system of reproducing music,“ says Mark Bocko, professor of electrical and computer engineering and co-creator of the technology. „Humans can manipulate their tongue, breath, and fingers only so fast, so in theory we shouldn‘t really have to measure the music many thousands of times a second like we do on a CD. As a result, I think we may have found the absolute least amount of data needed to reproduce a piece of music.“

In replaying the music, a computer literally reproduces the original performance based on everything it knows about clarinets and clarinet playing. Two of Bocko’s doctoral students, Xiaoxiao Dong and Mark Sterling, worked with Bocko to measure every aspect of a clarinet that affects its sound—from the backpressure in the mouthpiece for every different fingering, to the way sound radiates from the instrument. They then built a computer model of the clarinet, and the result is a virtual instrument built entirely from the real-world acoustical measurements.

Das ganze ist also ein Art Midi-cum-Modelling Information File, das einen Synthesizer füttert. Klangbeispiele findet ihr hier. Die Technik, um den Codec auch auf komplette Band/Orchesterperformances anzuwenden, ist auch schon in Arbeit. Anwendungsbereich soll aber weniger die Datenkompression als die Einbindung von virtuellen Musikern in den Musikkreationprozess sein:

„Maybe the future of music recording lies in reproducing performers and not recording them,“ says Bocko.

Nicht Sample-basiertes Performance-Modelling finde ich prinzipiell spannend, da es da ungleich Virtual Guitarist und ähnlichen Ansätzen Möglichkeiten zum Übersteuern gibt – ich bau mir ein 200M lange Flöte gespielt von einem Bläser mit Zebrakopf. Klingt bestimmt toll!

DasDAS

via Audio Lemon