Archiv der Kategorie 'Knowledge'

Dr. DAS : Was ist DirectMonitoring ?

dr.das

Frage : Was ist DirectMonitoring ?

Antwort: DirectMonitoring (zu deutsch etwa: „direktes mithören“) ermöglicht es ein Signal welches zur Aufnahme in den Rechner geschickt wird „in time“ mit dem Playback (-> den bereits aufgenommenen Spuren) zu hören. Früher als es gang und gebe war auf Band aufzunehmen brauchte man das nicht, da ein Signal welches vom Mischpult zur Bandmaschine geschickt wurde von dort auch ohne nennenswertes Delay wieder zum Mischpult gelangen konnte. Bei der Aufnahme im Rechner ist dies meist technisch nicht möglich es sei denn man verfügt über ein DSP-gestütztes High End-System (z.B. ProTools HD oder Apogee Symphony). Ein Signal welches über ein Audiointerface in den Sequencer geschickt wird läuft dort einmal durch den Mixer und wird dann zusammen mit dem Playback auf den Hauptausgängen wiedergegeben. Dies erfordert hohe Rechenleistung vom Computer. In der Regel erscheint das Signal mit deutlichem Versatz zum Playback auf den Ausgängen. Abhilfe schafft man mit DirektMonitoring: So gut wie alle Interfaces verfügen über einen eigenen Mixer der es erlaubt das Eingangssignal direkt wieder an die Ausgänge zu schicken, d.h. ohne Verzögerung. Im selben Mixer kann das Signal auch mit dem Playback gemischt werden so das alles „in time“ ist. Wenn man dieses Verfahren anwendet muss man allerdings dafür sorgen, dass die Spur im Sequencer auf der aufgenommen wird stumm-geschaltet wird.

Vorteil : Auch auf Rechnern mit geringer Leistung oder in großen Arrangements kann verzögerungsfrei während der Aufnahme abgehört werden.

Nachteil: Es können bei der Aufnahme keine PlugIns verwendet werden da man deren Output nicht hören würde. Außerdem kann das Signal nicht direkt auf seine Qualität hin überprüft werden, man muss also die Meter im Auge haben um Verzerrungen zu erkennen.

Alles klar ?

DerDoc (vertreten durch DasArne)

Musiktipps aus der amerikanischen Kirchenwelt

Kirche

Das Blog von Musicacedemy wäre mir nie aufgefallen, wenn nicht ein Link von dort auf unser Blog gekommen wäre – der Focus des Blogs liegt nämlich weit außerhalb meines Wahrnehmungshorizontes, nämlich „Worship Music“, Kirchenmusik. In den USA gibt es dank einer relativ ungebrochenen Religiosität und des Wettbewerbs der zahllosen Kirchen um Seelen einen riesigen Markt für christliche Musik jeglicher Stilrichtungen, die dazu noch äußerst populär werden können (siehe das Grauen namens „Creed“). Musicacademy verkauft eigentlich Lehrbücher und DVDs für Kirchenmusiker, doch das Blog bietet einige schöne Tipps, die sich in jedem Proberaum gut machen, selbst wenn man „666 Deluxe“ heißt und gerade den Song „Schweinedarmsodomiejesus“ probt. Hier ein paar Ausschnitte aus einem Post mit dem schönen Namen „Worship Bass“:

Don’t play like a frustrated lead guitarist.
Many bass players who have transferred over from guitar can play the right notes but still think like a lead instrument rather than rhythm section. So a lot of bass players fill up way too many notes, partly because they have the dexterity to play faster than the music requires and because they get bored of the consistency and feel the need to express themselves. Bass is a team role just like drums. If that consistent underpinning of the song seems boring then you are probably playing the wrong instrument.

Timing is everything.
Cool riffs played out of time sound so much worse than even simple phrases in time. Especially if you are into playing damped ghost notes. These are pointless unless they are really in time so practice with a metronome if necessary.

Taste is everything.
I hear so many bass players throwing random notes into their licks. Chord tones (notes from the chord being played) is often a great start to tasteful lines.

Tone is not everything, but it helps!
Great tone is not just about the amp and guitar but also to do with your sense of touch. Don’t just pluck notes in the same area of the string. Experiment with playing over the neck or next to the bridge. Volume and tone controls can make a big difference too.

Careful of the funk!
Most bass players go through their funk stage, but please don’t inflict it on the rest of the church unless you are a) in a black majority church that can actually play funk b) in a black majority church that can actually play funk.

Link

Sing Halleluja,
DasDAS

Auto Tune, die Dokumentation

Mit dieser schönen Doku könnte ich die Berichterstattung zu all things Auto Tune enden lassen. Fast alle erwähnten Videos findet ihr hier im Blog, wenn ihr Auto Tune in die Suche eingibt.

Shorty,
DasDAS

Oscilloscope on fire!

Das neue must-have Tool für jedes anständige Rock‘n'Roll Studio, das Feuer-Oscilloscope!

Fighting fire with fire,
DasDAS via BB

Sampling für Dummies: Smack my bitch up

Anhand von Prodigys „Smack my bitch up“, etwas Papier und viel Charme wird am lebenden Objekt erklärt, wie Sampling funktioniert. So kann ich auch meinen Eltern eine der wichtigsten Kunsttechniken der letzten Jahrzehnte nahelegen.

Outta Space,
DasDAS via torsun

Wacken? Juggalo Gathering!

Insane Clown Posse

Wer denkt, Wacken wäre das ultimative Musikfestival, sollte sich in die USA begeben, um dort den „Dark Carnival of the Souls“ zu besuchen. Das Fest wird von der altgedienten Insane Clown Posse, einer Rapmetal-Band, veranstaltet und richtet sich besonders an ihre treuen Fans, die „Juggalos“. Im Internet zählen Jugs ähnlich wie Furries (nicht googlen, wenn euch eure Seele etwas wert ist) zu den am meistgehassten Figuren, da sie besonders gerne lange und unzusammenhängende Forentexte über die Unglaublichkeit ihres Fanseins verfassen. Juggalo ist ein intensiverer Kult als die Kissarmy, die Turbojugend oder auch die Oasis Ultras und ist eher mit Fussballhooligans vergleichbar (minus der Gewalt). Hier bekommt ihr einen Einblick in die seltsame und doch extrem normale Welt der Insane Clown Posse:

Und hier der offizielle Trailer dazu, der sich nicht zu schade ist, das Festival mit Mekka zu vergleichen:

Und jetzt keine Beschwerden, dass ich euch Lebenszeit geklaut habe!

DasDAS

Snow Leopard: Tiger im Tank ?

Siggi un roi
abb. ähnlich !

wired.com bemerkte unlängst, das Apple sich mit dem für 169 Euro angebotenen Upgrade von 10.4 auf 10.6 ziemlich lächerlich gemacht hat. Der Grund: Macs mit Tiger im Tank lassen sich auch ohne Probleme mit dem cheapo-Upgrade für 29 Euro auf 10.6 upgraden. Das war eigentlich nur für 10.5.-User gedacht. Mehrere Personen habens getestet, Apple hat es dann auch irgendwann kleinlaut zugegeben. 10.4 User können also mal schön 140 Euro sparen oder auf den Kopf hauen.

Augen auf beim Katzenkauf,
Arne

Bobby McFerrin: Die pentatonische Skala oder Universalien der Musik

World Science Festival 2009: Bobby McFerrin Demonstrates the Power of the Pentatonic Scale from World Science Festival on Vimeo.

Bobby McFerrin, der bekannt durch den A Capella Hit „Don‘t worry (be happy)“ wurde und sich als Komponist, Dirigent und Musiker höchste Weihen verdiente, war geladen zum World Science Festival. Mit einzigartigem Körpereinsatz und Charme demonstriert er, wie die pentatonische Skala ins Gehirn eingehackt ist und zugleich, wie Notenwahrnehmung analog zu visueller Proportionenwahrnehmung funktioniert.
Dagegen muten Leonard Bernsteins Musikvorträge wie ein Brockhaus, mit Verlaub.

Do re mi,
DasDAS

via BB

John Leckie: The Making of Radioheads „The Bends“

John Leckie

John Leckie, einer der profiliertesten Produzenten unser Zeit und mitverantvortlich für Platten von Muse, The Fall, The Verve, XTC und viele weitere meiner Lieblingsalben gibt auf Gearslutz ausführlich Infos über vergangene Produktionen. Besonders inhaltsreich ist der Artikel zu Radioheads „The Bends“, eine der wichtigsten Platten der 90er:

When I worked with [Radiohead] it was totally absorbing day to day and we really ‚lived‘ the songs. I met them at a gig in Gloucester in early 1994, I think they were supporting James and then I had all the demos and I went to a rehearsal on fruit farm out in the wilds near Oxford. Sitting in the room were myself, two managers, A&R Parlophone UK and A&R Capitol USA all to hear the new songs. The band played 30 songs…all played with passion and lot of flaying of heads and hair. The object was to choose a single to record for follow up to Creep, which of course the band hated. All the songs they played were stunning and it was difficult to pick that ‚commercial hit‘. We settled on doing 4 songs being Nice Dream, The Bends, Just and My Iron Lung.

We then got the bus to RAK in London and set to work for what would take us nine weeks with just a few days off. I‘d worked before with Nigel [Goodrich] as my assistant on crazy projects like Denim and I knew RAK Studio 1 since it opened in 1978 when i produced The Skids and Bill Nelson. Its API, Studer and Neuman and nothings really changed there since 1978…its just got better and is always a place for music. However its not without its shortcomings and you do have to work hard to get a sound.

Monitoring was pretty shit being two Tannoy Golds in Lockwood cabinets hung high in front of you and all the frames rattled etc or we used the battered NS10s on desktop or my old B&W DM1200s. I probably recorded and mixed seven albums on those speakers and its a case of if you can make it sound good on them it‘ll sound good anywhere. Don‘t use them much now though.

Lest den Rest auf Gearslutz.

Gravity always wins,
DasDAS

Das Schwarze (Audio-) Loch

Black Hole

Endlich haben wir eine Möglichkeit, unliebsame Musik für immer zu vernichten: hier auf unserem Planeten wurde ein schwarzes Loch erzeugt, stark genug um Schallwellen zu schlucken:

June 17, 2009 — A black hole created by Israeli scientists won‘t destroy Earth, but it could make our planet just a little bit less noisy.

Using Bose-Einstein condensates, the scientists created a black hole for sound. The new research could help scientists learn more about true black holes and help confirm the existence of as-yet to be discovered Hawking radiation.

„It’s like a black hole because waves get sucked in and can‘t escape,“ said Jeff Steinhauer, a scientist at the Israel Institute of Technology and the corresponding author of the article recently posted on the ArXiv.org pre-print Web page. „But in this case we use sound waves instead of light.“

Sicher kommt bald (ca. 2066) eine tragbare Version heraus, mit der sich z.B. die peruanische Folkloretruppe in der Fuzo ent-panflötizieren läßt oder aktive Konzertkritik endlich wirksam wird.

Down in a hole,
DasDAS

Dokumentarfilm: Jean-Jacques Perry „Prélude au sommeil“

Ein Tipp für verregnete Sommertage ist diese Dokumentation über Jean-Jacques Perry, einen Pioneer der elektronischen Musik. Mir ist der Mann noch nie untergekommen, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. Doch das werde ich jetzt nachholen!
Hier angucken (Video-on-Demand mit englischen Untertiteln).

To sleep, perchance to dream,
DasDAS

via boingboing

Die Leiden des Firewire-Audio oder wie ich zum Mac konvertierte

Mac vs PC

Heute habe ich meinen ersten Mac gekauft. Nach 13 Jahren PC und davon acht Jahren Laptoprock hier und dort in der Republik und drüber hinaus steht nun zum ersten Mal neben meinem VAIO ein neues weißes MacBook und glimmt sich in den Schlaf.
Warum ich umgestiegen bin? PC-Laptops saugen ganz fest auf der Bühne, wie ich nach acht Jahren Erfahrung sagen kann. Und hier das wieso:

1. Brummschleifen – The Netzteil-Blues

Meine letzten beiden Notebooks, eine speziell konfiguriertes Musiknotebook von der lieben Konkurrenz und ein Sony VAIO FZ von der Stange leiden beide immer wieder unter extremen Gebratzel, sobald man ihr Netzteil an den Stromkreis anschließt. Die Punkrock-Lösung, die Schutzkontakte abzukleben, brachte mir immer besorgte Blicke von Technikern ein: wer möchte schon die Erde sein, wenn ein Kurzschluß durch das Laptop jagt. Bumm Bratz Tod. Außerdem: immer Kabel-Kleben makes Homer go crazy.

2. 4-Pin Firewire – Die Schande der Galaxis

Oh Apple, wieso bloß kein 6-Pin Firewire mehr an den neuen MacBooks? Ich hätte mir auch eine Alukiste geholt, doch nur das alte, neu aufgelegte weiße Book hat Firewire. Immerhin ist es günstiger, 939EUR bei dem von mir hier ausdrücklich empfohlenen Apple Retailer Arndt & Bleibohm.

4-Pin Firewire, wie es an fast allen PCs zu finden ist, verdient einen Platz in der ewigen Hiscore-Liste, in der alle Sieger „ASS“ heissen (englisch auszusprechen). Konnte ich bei meinem Audio-Notebook die Schrecken dieser Verbindung noch mit PCMCIA-Firewire-Karte umgehen, bleiben die neuen PCI-Express Karten einfach nicht in meinem VAIO stecken. Eine Berührung, raus ist sie, Ableton aufgehängt, Affengriff, peinliche Minuten, während alle warten. Genau das Gleiche läßt sich zum 4-Pol Anschluß sagen: wenn man ihn nicht eh schon rausgebrochen, fällt alle Nase lang das Kabel raus. Der größte GAU war, als mir das auf einer Theaterbühne passierte (Kopf auf MPK49, remember?) und minutenlang kein Ton mehr kam. Wenn ich zu dem Zeitpunkt nicht schon mit der Fresse im Schlamm gelegen hätte, ich hätte mich selbst reingeschmissen. Fail!

Noch dazu fehlt bei einem 4-Pol Anschluß die Buspower, um Audiointerfaces zu speisen. Wenn der Strom auf der Bühne ausfällt, ist das besonders kritisch. Dann muss beim PC unter Umständen erst Ableton wieder neu gestartet werden (Affengriff again), während der Mac das Interface schön weiter von seinem Akku speist und sofort weiter spielt, als wäre nichts gewesen. Win!

3. Ableton ist Ableton ist Ableton

Ableton Live läuft genau gleich auf PC und Mac, so dass ich ohne Probleme alle Projekte rüberziehen kann. Deswegen gab es keinen Grund, nicht zu wechseln.

4. Das wars

Ein einfacher Anschluss und eine vernüftiges Netzteil sind die einzigen wirklichen Gründe, warum ich dem Mac den Vorzug für gebe. Kein Dogma oder Fanboy-Getue, nur Stabilität. Deswegen ein Juchu auf das alte neue MacBook, ein Buh für das Alu-MacBook und eine Runde Crysis auf meinem VAIO – dass kann der nämlich sehr gut (mit der internen Soundkarte…).

I am a Pac,
DasDAS

P.S.: Wer jetzt sagt, ich solle ein USB-Audiointerface nehmen, bekommt meine eigene, hochinoffizielle Meinung dazu zu hören – das sind Spielzeuge (bis auf Firebox [zu wenig Anschlüsse] und Fast Track Ultra[zu viele Anschlüsse]). Und stinken tun sie auch.

P.P.S.: Ich werde den VAIO auch weiterhin zum Produzieren DAHEIM nutzen, einfach weil er ordentlich schnell ist und einen tollen Bildschirm hat. Auf die Bühne kommt er mir aber nie wieder.

Bruce Haack: Bending the 60ies

Bruce Haack, Synthesizer- und Drogen-Pionier, stellt einem verwunderten Fernsehmann den Synthesizer vor – herrliche Gesichtsentgleisungen inklusive! Die Sounds klingen dabei wunderbar nach Bending – the more things change…

Die Platten von Mr. Haack sind kaum mehr aufzufinden – re-release please! Bis dahin bleibt wohl nur der beherzte Griff zum Filesharer, wie der Wikipedia Artikel suggeriert.

The kids love it,
DasDAS

via gizmodo

Kommentare zu Blogposts: Kompressor 101

Wenn Kommentare so gut sind wie dieser zum Thema Kompression & Charter Oak SLC-1 vom Kollegen Arne, dann werden sie von mir gern zu eigenständigen Posts erhoben:

Einen seriösen Kommentar zur Schaltung [des SLC-1] kann ich natürlich erst geben, wenn das Gerät bei mir auf der Werkbank steht. Arnds erste Eindrücke über den Klang des Geräts lassen aber vermuten, dass hier neue Wege beschritten werden.

Um einschätzen zu können, was sich hinter der Formel “waveform differentiation and integration” verbirgt, kann ich quasi als “Teaser” für den kommenden, detailierten Bericht einmal kurz und grob veranschaulichen wie ein Kompressor arbeitet:

Ein Kompressor verändert die Dynamik eines Audiosignals mit Hilfe eines Regelverstärkers. Damit der Regelverstärker unterscheiden kann, an welchen Stellen er das Audiosignal tatsächlich verstärken muss und an welchen Stellen nicht, benötigt er ein Steuersignal.

Dieses Steuersignal gewinnnt der Kompressor direkt aus dem Audiosignal, welches am Eingang des Gerätes anliegt. Das Signal wird also hinter dem Eingang abgezweigt und läuft auf den sogennanten “Sidechain”. Am Ende des Sidechains sitzt der sogennante “Detector” der aus dem Signal dann das eigentliche Steuersignal macht welches sich dann mit den Parametern Attack, Release und Ratio noch von aussen beeinflussen läßt. Weitere Einzelheiten spare ich der Übersicht halber hier mal aus…

Zurück zum Sidechain. Beispiel: Jeder kennt das Problem, den ganzen Mix durch den Kompressor geschickt und am Ende pumpt alles ganz arg im Takt der Bassdrum.

Warum ?

Eben weil der Detector aus dem Audiosignal im Sidechain das Steuersignal macht und dabei unserer energiereichen Bassdrum eine tragende Rolle zukommen läßt. Mehr Energie bedeutet hier: stärkere Regelung. Manchmal ein cooler Effekt, oft aber auch nervig.

Was tun ?

Unser Signal auf dem Sidechain ist ein ganz normales Audiosignal und kann als solches mittels Filter bearbeitet werden. Das ist eine gängige Methode, viele Kompressoren haben auch die entsprechende Austattung an Bord. Oftmals sind mehrere Hochpässe schaltbar (API2500), andere bieten nur eine einzelnen (Drawmer 1968), wieder andere haben weitgehend durchstimmbare Hoch- und Tiefpässe (Safe Sound Dynamic Toolbox). Meistens gibt es auch Eingänge mit denen man ein u.U. komplett anderes Signal von außen auf den Sidechain schicken kann. Dieses kann dann vorher individuell bearbeitet werden.

Nachteil aller dieser Lösungen ist, das die Filtereinstellungen natürlich fix sind. Man könnte natürlich ein externes Sidechainsignal mit einem Software-EQ bearbeiten und diesen automatisieren (ausprobieren!) oder einen Assistenten an die Regler setzen der dann alles gibt beim Final Mix…

…und jetzt kommt Charter Oak mit “waveform diferrentiation and integration” !

Was heißt das ?

Grob (!) gesagt handelt es sich um Filter, denn

- Integration meint Tiefpass-Filter
- Differenzierung meint Hochpass-Filter

Wenn man es dann so hinbekommt, dass die Filtereckfrequenzen nicht statisch sondern signalabhängig sind, was Charter Oak damit zweifelsohne andeutet, ist das ein Schritt nach vorne.

Wie ich der Pressemitteilung und Arnds Test entnehme, kommt hier also der erste Kompressor mit dynamischen Filter im Sidechain.

Mit anderen Worten, ich bin gespannt wie das im Einzelnen realisiert ist (und ob ich mit meiner Interpretation der Ankündigung nicht verhauen habe )

Achtet auf den Test demnächst hier.

Arne

Get it now!

Montagskino: Before the Music Dies

Before the Music dies ist eine schöne Dokumentation über das Musikbusiness, Talent, Plastiktalent, Payola und Arschimplantate, die mit tollen Konzertaufnahmen und guten Interviews glänzt.

„Do some ho shit“,
DasDAS