Archiv der Kategorie 'Bad Ideas'

Religionskunde 101: Xerox oder Behringer does Apple

xerox gott der kopie

In den untersten Katakomben Behringer City in China steht ein Altar zu Ehren von Xerox.

Xerox, der alte griechische Gott des Imitats, besaß der Legende nach einen Spiegel, dessen glänzende Oberfläche die Fähigkeit hat, nicht nur ein Spiegelbild zu werfen, sondern aus jedem reflektierte Objekt eine identische Kopie zu erstellen. Xerox nutzte diese Fähigkeit, um sich alle Symbole seiner Mitgötter anzueignen – Neptuns Dreizack, den Spiegel der Aphrodite, den Taser von Zeus. Gerade letzterer war davon wenig begeistert und verfluchte Xerox, nachdem dieser auf kein Memo reagierte, auf dem Mittwochmeeting: alles, was Xerox in seinem Spiegel doppelte, verlor nun sein Innerstes, seine Seele: ein Apfel, der saftig frisch zum Parodontose-Test einlud, wird in seinem Spiegelbild zum mehligen Geranz; ein Hammer, der mit schwerem Kopf so manchen Nagel in das Holz trieb, schlägt in der Reflektion alle Nägel krumm; die Kopie von Zeus Taser funktioniert nur noch bei Omas.

Für die Anbeter des Xerox ist das kein Problem, denn die Spiegel an ihren Altären liefern einen schier unerschöpflichen Ertrag bei geringer Eigenleistung. Quantität ist eine Qualität für Xeroxianer und so erobern die Jünger dieser Religion alle Bereiche des modernen industriell-revolutionierten Lebens (siehe Coldplay). In unserem kleinen Feld der Schallerzeugung ist Behringer der Pabst des Xerox und der Pabst hat eine neue Bulle veröffentlicht: behringer.com

Wenn da mal nicht der Wurm drin ist.

DasDAS

via CDM

T-Pain aka der Schmerz Autotuned jetzt auch auf Iphone

Jetzt. Bitte. Nie. Mehr. Autotune. Nie mehr. Versprochen Welt?
(hier kaufen, WENN IHR WIRKLICH WOLLT)

Grrrr,
DasDAS

Want some noise ?

Rauschi

Ich gehöre absolut nicht zu den Leuten die „Made In China“ als Makel ansehen. Qualität ist von der Erfahrung der Entwickler und von der Qualitätskontrolle am Produktionsort abhängig. Aber apropos Qualitätskontrolle : Entweder die Kollegen vom OEM-Mic Produzenten Tiantuo haben einfach wenig Interesse an der Pflege Ihrer Website oder es handelt sich beim SGM-1100 um einen nur unzureichend als Mikrophon getarnten Rauschgenerator. Ein Blick in die Specs offenbart folgendes : Self Noise 145 dB .

Noise´r´Us

Arne

Liebe Welt,

Da mache ich mal ein paar Tage Urlaub und was machst du? Überlegst dir schöne Foltermethoden, um mich aus meiner wohlverdienten Ruhe zu schleudern. Oder wie läßt sich dir neue Guitar Hero Version mit Kurt Cobain sonst erklären?

Ja, ich weiß, dass ist ein edit (noch dazu ein mieser), doch schrecklich ist allein ein CGI-Cobain, der wie ein Mattelfigur herumhüpft.

Hätt ich das gewußt, ich wär im Schwarzwald geblieben und hätte Holz gehackt.

Entertain us,
DasDAS

P.S.: Nice to be back!
via nc

Facebook? Are you Fucking kidding me?

Der erste gute Song über Facebook, der mir bisher untergekommen ist, stammt von der Australiarin Kate Miller-Heidke. Schönen Samstag euch und jetzt raus in die Nacht!

Poke,
DasDAS

OT: Utter Nonsens

Good night, nighthawks!
DasDAS

via wtd

This ain‘t Spinal Tap

Rcik Wakeman, die Keyboard-Legende von Yes züchtet seine Söhne zu Keytar-Spielern heran. Im Gegensatz zu dem Ein-Finger-Modus, den die meisten Elektrobands bevorzugen, geht es hier jedoch um Virtuosität, d.h. Noten pro Sekunde. Auf einer Keytar. Keytar.

If the world does turn, and if London burns, I will be standing on the beach with my keytar,
DasDAS

Die 80er Revisited

Die 80er

Neben ein paar golden Greats gibt es hier eine schreckliche tolle Zusammenstellung von Posen aus den 80ern. Obiges Bild ist meine Favorit:

Fotograf: „Ok, jetzt alle Lächeln“
Sänger (vorne Rechts): „Lächeln? Wir spielen Hard Rock, wir lächeln nicht!“
---
Nach der Entwicklung:
Sänger: „Ich hab doch gesagt, wir lächeln nicht!“
Drummer (links) : „Das ist kein Lächeln! Das ist mein aggressives Grinsen“
Sänger: „Ich werd Friseur.“

Shock and Awwwww,
DasDAS

via Arne

Ron Burk – The Psychology of Incompetence

Zunächst scheint das Video ohne Musikrelevanz, doch Ron Burks Thesen über Inkompetenz von Softwareprogrammierern lassen sich auf Musiker, A&Rs, Tontechniker, Produzenten, Roadies, Grenzpolizisten und natürlich auch auf unsere Spezies der Musikgeräteverkäufer übertragen. Es ist so lustig, dass es schon wieder traurig ist. Oder umgekehrt.

ca. 1.74,
DasDAS

United Airlines: Musiker untauglich

United Airlines Bodenpersonal hat die Taylor Gitarre des Sängers der „Sons of Maxwell“ zerbrochen und die Repräsentanten der Firma haben sich danach desinteressiert bis unhöflich verwalten. Daraufhin entstand diese Video, dass ich hier in der Hoffnung poste, dass ein Paar Plays dazukommen, die die Airline zum Handeln zwingen.
Mehr zur Story auf BoingBoing

Airport Security will someday eat my MacBook,
DasDAS

Die Schönheit des Provisoriums….

Airplane Duct Tape

…zelebriert die Seite „There, I fixed it“: DIY Lösungen, die entweder den Begeisterung für den Pioniergeist wecken oder – viel wahrscheinlicher – Entsetzen hervorrufen. Und ich dachte, ich wär mit dem Rausziehen von Schukos bei brummenden Laptopnetzteilen schon wagemutig.

Hör mal wer da hämmert,
DasDAS

„Let’s drink to russian gas“ Der Gazprom Song

Man muss, sie lieben, die Hymnen allmächtiger Konzerne!

Via Danger Room

The Horror, the horror, the horror!

Selbstmumifizierung
Der Dritte Weltkrieg (mit Zombies)
Musikflatrate mit eingebauter Erziehungsmaßnahme

Schlaft gut HARHARHAR,
DasDAS

Die 10 schlimmsten Songthemen

Love is a rose

Wer je mit 15 Jahren angefangen hat, Songtexte zu schreiben, wird sich zumindest 1-2 Mal in diesem Times-Artikel direkt angesprochen fühlen. Ich seh dich an, Spiegel!

6. Drugs are great / oh no, actually drugs are terrible and you shouldn’t do them, even though I have done and had a fantastic time.

If I went home after five pints of Carling Extra Cold and wrote a song about how great Carling Extra Cold was as its cool crisp tasting liquid soothed the fire in my ever-expanding belly, I’d be rightly dismissed as a dribbling pub rock bore with stale lager where my brain cells should be. But five grams of cocaine? A large sack of heroin? Feel free to impart thy wisdom from your travels down the road of excess!

And when you’ve milked that subject into a shrivelled old teat and finally kicked the habit, why not write some more songs comparing your drug addiction to a demonic possession, and warning us why we shouldn’t do what you’ve spent the last five albums glamourising? After all, wasn’t it the same Red Hot Chili Peppers who once wrote the paean to heroin that is Under The Bridge, then followed it up a few albums later with ‘Snow (Hey Oh)’ asking us to ‘listen to what I say’ on the evils of all things narcotic? Why, yes it was.

Lesen

Aber es reimt sich,
DasDAS

Froh Ostern!

Und stay safe,
DasDAS

via BB