Beiträge von DasMadi

Das Blog, das das neue DAS Blog ist.

Ja, richtig gelesen!
Es gibt ein neues DAS Blog – in Zukunft findet ihr dort den alltäglichen Wahnsinn aus der Pro-Audio-Welt und deren Umfeld. Neuer Server, neues System, neues Design, Facebook-Anbindung und und und…es wird heiß!

Als Eröffnungs-Special haben wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht: Das SpektaKEL – den ultimativen Mikrofon Group Buy.
Das SpektaKEL

Durch den Umzug über ca. 500 Versionen war unsere Datenbank leider nicht so recht kompatibel, deshalb haben wir nur mal die letzten wichtigen Einträge mit in das neue Blog genommen – aber, keine Angst, dieses Blog hier bleibt bestehen! Wer also gerne in älteren Posts stöbern möchte, kann das hier nach wie vor tun.

Wir sehen uns drüben!

Aktion: SSL Bus-Kompressor / X-Rack

SSL Aktion

Rechtzeitig zum Abschlusssprint des Jahres kommt noch ein Leckerbissen für SSL-Kunden und solche die es werden wollen:
Der legendäre SSL Stereo Bus Kompressor, welcher auch in den Pulten der 4000er E-Serie Verwendung fand und seitdem in allen SSL-Konsolen maßgeblich für den krispen Sound verantwortlich ist.

Das Ganze verpackt als X-Rack Modul in einem MYNX Chassis für sensationelle 1599,- Euro bei uns im Shop. Wow!

Der einzige Nachteil: Nur solange der Vorrat reicht und maximal bis 20.12.2010. Zugeschlagen!

Kundenreview: Latch Lake Stative

Es ist immer wieder schön, wenn zufriedene Kunden uns ihre Eindrücke der gekauften Gerätschaften hinterlassen. In diesem Fall der stolze Besitzer der ersten Latch Lake Stative in Deutschland.

For a long time I was looking for serious microphone stands to match with the vintage mic collection I use for my production in LowSwing studio, be it a project like the million seller pop band „Keane“ or Echo awarded winner jazz artist like Michael Wollny ,one need a mic stand where you can place a heavy (and really expensive!) mic and it will STAY there safe for the rest of the session even if it is a week long… more then this, every cm is crucial when it comes to mic placement and the stand should support and give this flexibility .
sounds easy but I was looking for this mic-stand for 15 years… and I haven‘t find one till I was introduced to Latch lake mic stands.
Latch Lake can do all these and much more , these are by far the most stable stands I used they can get very high and still old a heavy mic (think of M49, U47, Coles or old RCA) in its place ,the mechanical system is so clever it just let you place your mic anywhere you want without compromises and the mic will guarantee to stay there, all the placement done without needing to turn any parts and with no need to use physical power .
moving a mic array like decca tree etc was impossible before, with latch lake I can roll the stands with the mics on it without even calling the assistant.
the Xtra boom let me placing many mics on ONE latch lake stand allow me to do some crazy miking without using extra floor space, especially with drums it is priceless.
I think for all these advances and the extreme high build quality these stands are also very reasonable priced and for anyone that own expensive mics and want to take care of them, anyone that care about precise miking Latch lake is a must.

Guy Sternberg
LowSwing Studio

Folgend noch ein paar Bilder der Stative von Chanan Strauss aus den LowSwing Studios. Danke!

latchlake04
latchlake05
latchlake01
latchlake02

Samsgiving!

Samplitude Samsgiving

Auch Magix macht mit dem hauseigenen DAW-Flagschiff Samplitude den Sprung in’s Weihnachtsgeschäft und bietet unter dem Namen „Samsgiving“ Rabatte von bis zu 30% auf Samplitude Updates.
Ausgenommen sind hierbei Updates von SE, Silver und Music Studio – die ganze Aktion läuft noch bis einschließlich 24.12.2010, natürlich bei uns im Shop.

Happy Samsgiving!

eBay des Tages: High Five von Neve, API, GML, UREI…

Up for auction is a high five from ME and my Neve API UREI GML SSL studio… to YOU. No I‘m not kidding. Ive grown so tired of all the idiots on ebay spamming their gear with those buzz words I have decided to offer up my own percussion instrument for auction- as in a „high five“ (from Neve, UREI, GML, SSL API studio)!

What this auction includes-

Me, going where ever you are- no joke, and giving you a high five. The buyer will be responsible for shipping which will be expensive as I require FIRST CLASS tickets to the location and a Limousine to your front door. If you cannot afford the ticket and limo- do NOT bid. Shipping will be the actual cost of the first class ticket, round trip, and the limo round trip. Both of which will be chosen and booked by me.

What does this have to do with API, UREI, GML, SSL Neve etc? Well my studio uses gear manufactured by all those companies and apparently here on Ebay you can use that to market your Art Pro VLA (from Neve, UREI, GML, SSL API studio)… Or WHATEVER! So my hand, which I have used as a paid session musician to clap with (ie percussion/musical instrument) is a musical instrument… FROM MY Neve, UREI, GML, SSL API studio!

Zur Auktion

3…2…1!
DasMadi

D.A.S. goes facebook, finally…

D.A.S. goes facebook, finally...

Jepp, richtig gelesen.
Neben den vielen Weihnachts-Aktionen unserer Hersteller tut sich auch im Inneren der digitalen Audio-Maschine so einiges: Der Blog wird in Kürze auf einen neuen Server, mit neuer URL und neuem Design/System umgezogen und, als kleiner Vorbote unserer „neuen digitalen“, sind wir nun auch über NetworkedBlogs auf Facebook zu finden. Dort werden primär die zukünftigen Blogeinträge erscheinen, aber auch sonst wird wohl der ein oder andere Geheimtipp oder Lacher dazwischen funken.

40 Freunde haben wir schon, ich zähle auf rege Beteiligung!
DAS Facebook

I like!
DasMadi

UAD-2 Special zum Jahresende

UAD-2 Special

Das Jahr geht langsam aber sicher zuende, die Tage werden dunkler, die Produzenten flüchten vor der Dunkelheit in ihre hellen, warmen Studios (*hust*) – und damit mehr Geld für’s Betreiben des offenen Studio-Kamins über bleibt, dreht Universal Audio zum Jahresende nochmals an der UAD-2 Preisschraube.

Das bedeutet:

  • UAD-2 Solo Flexi: 619,-
  • UAD-2 Duo Flexi: 1069,-
  • UAD-2 Quad Flexi: 1599,-
  • Wer jetzt noch nicht in Weihnachtsstimmung ist, dem lasse ich einfach mal folgende zwei Worte im Raum stehen:
    „Last Christmas…“

    Viel Spaß mit dem Ohrwurm – hasst mich dafür!
    DasMadi

    Letzte Chance: Jazzmutant Lemur

    Ich höre noch die Jubelschreie vieler DJs, Live-Acts und Produzenten, als vor einigen Jahren die ersten Videos des Jazzmutant Lemur über die einschlägigen Portale flimmerten. Multitouch Displays für Audioproduktion – ein ganz neuer Ansatz der viel Neues, Interessantes und gar Revolutionäres versprach.

    Aber jetzt haben wir fast 2011 und heute flattert die endgültige Trauernachricht über den „D-Day“ bei Jazzmutant in mein Postfach. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge lese ich folgende Zeilen:

    Last chance to grab a Lemur

    Richtig verstanden: Der Lemur ist offiziell „Discontinued“. Im Zuge dessen gibt es die letzten verbleibenden Einheiten des Lemur mit einem 25% Discount plus die Dexter App und ein Lemur-Shirt für Lau.

    Die offizielle Pressemeldung gibt es hier.

    Wer jetzt zuschlägt dem wird technischer Support bis zum 31.12.2011 garantiert, auch die offizielle Jazzmutant Website bleibt mindestens genau so lange online, um die dort augebaute Community zu erhalten.

    Der Lemur bei uns im Shop.

    DasMadi

    Priceless Mastering Answers #1

    Vielleicht mache ich hierzu eine neue Rubrik auf, wobei mit #1 eigentlich schon alles zum Thema Loudness im Mastering gesagt ist.

    Auf die Frage, welche Komponenten das Master denn noch lauter machen können, antwortet Darius van Helfteren von Amsterdam Mastering (auf dessen Studio ich ja mehr als neidisch bin):

    It’s a bit like asking which centimeters makes a tall guy tall.

    That’s a round-a-bout way of saying that loudness comes at every point in the process, starting with songwriting and ending with marketing.

    Word,
    DasMadi

    Review: SPL Passeq (Analog Code)

    Am Freitag die Hiobsbotschaft im SPL Newsletter: „SPL Passeq Analog Code® Plug-In available now!“
    Und alle so „YEAH!“

    Innerhalb weniger Sekunden also das komplette Büro den iLok gezückt, rein in den Rechner – Lizenz besorgen. Und keine halbe Stunde später fühle ich zum ersten mal das „Passeq-Grinsen“ in den Mundwinkeln, als ich das wie immer detailgetreue Interface auf dem Bildschirm aufploppen sehe. Erster Gedanke, welcher auch gleich lautstark durch’s Büro gerufen wird: „Feeeeett! Endlich mal ein Interface bei dem man keine Brille braucht!“ Sprich: Der Passeq steht seinem 4HE starken analogen Bruder in Sachen Mächtigkeit in nichts nach – frei nach dem Motto: Großer Sound braucht großen Platz – Jawoll!

    01 Das Interface:
    Für diejenigen, denen der erste Kontakt mit dem Passeq bisher verwährt blieb, hier eine kurze Übersicht zum „Love it or hate it“-Interface des Passeq.
    Um uns auf dessen Workflow ein zu lassen, müssen wir uns zuerst vom gewohnten „Look“ eines EQs verabschieden, denn was sonst als Frequenzbänder in X Zeilen oder Spalten angeordnet ist, bringt der Passeq pro Kanal (L/R) in Sternform auf die Frontplatte. Um den schön großen Output-Regler in der Mitte, welcher einen Regelbereich von 0 bis -66dB zulässt, ordnen sich jeweils 6 Bänder, wobei die „linken“ 3 nur als Cut und die „rechten“ 3 nur als Boost verwendet werden:

      Links:

    • LF (Low Freq): Frequenz Regelbar in 12 Stufen (10, 15, 18, 26, 40, 54, 80, 120, 180, 240, 380 und 550 Hz) + Boost-Regler (60 Stufen von 0 bis 17dB).
    • LMF-MHF (Low-Mid und Mid-High): Frequenz Regelbar in 12 Stufen (220, 320, 460, 720, 1k3, 1k8, 2k3, 2k8, 3k3, 4k, 4k5 und 4k8 Hz) + Boost-Regler (60 Stufen von 0 bis 10dB).
    • MHF-HF (Mid-Hi / High Freq): Frequenz Regelbar in 12 Stufen (580, 780, 1k2, 1k8, 2k5, 3k9, 5k2, 7k8, 11k, 14k, 16k, 19k5 Hz) + Cut-Regler (60 Stufen von 0 bis -14,5dB).
    • Rechts:

    • LF -LMF (Low / Low-Mid-Freq): Frequenz Regelbar in 12 Stufen (30, 42, 60, 95, 140, 180, 270, 400, 600, 900, 1k2, 1k6 Hz) + Cut-Regler (60 Stufen von 0 bis -22dB).
    • MF-MHF (Mid und Mid-High): Frequenz Regelbar in 12 Stufen (1k, 1k2, 1k6, 1k9, 2k4, 2k9, 3k5, 4k3, 5k, 6k, 7k5, 8k6 Hz) + Cut-Regler (60 Stufen von 0 bis -11,5dB).
    • HF (High Freq): Frequenz Regelbar in 12 Stufen (5k, 6k, 7k, 8k6, 10k, 12k, 13k, 15k, 16k, 17k, 18k und 20k Hz) + Boost-Regler (60 Stufen von 0 bis -14,5dB). Außerdem ein zusätzlicher Poti für den Q-Wert des HF Boost (0,1 – 1,0)

    Die ausgesuchten Frequenzen mögen auf den ersten Blick etwas wahllos erscheinen, sind jedoch auf langjährige Tests renommierter Produzenten und Engineers zurück zu führen und repräsentieren die bekanntesten „Problemstellen“ und Kreativ-Eingriffspunkte in das Frequenzspektrum.

    In der Mitte des Interfaces befinden sich unter dem SPL Logo und einer blauen On/Off LED noch zwei kleine Schalter, von welchen der erste zwischen L/R- und M/S-Modus umschaltet. wobei die Einheit „1″ für das Mono- und folglich die Einheit „2″ auf der rechten Seite für das Stereo-Signal eingesetzt wird. Der rechts daneben angebrachte „Link“ Button verbindet die Einstellungen beider Kanäle, wobei es nicht möglich ist, die aktuelle Differenz zweier Potis als Ausgangsstellung für den Link zu nehmen – die dB- oder Freqeunz-Werte werden bei Bewegen eines Potis am jeweiligen Pendant angeglichen.

    Die zwei orange leuchtenden LEDs im unteren Drittel der Mitte fungieren als Bypass-Schalter für den jeweiligen Kanal 1 und 2 – Achtung: Wer zum Beispiel M oder S Signal solo hören möchte, muss den Gain zurück regeln – hierbei helfen diese zwei Leuchten nicht.

    Außerdem finden wir noch mittig unter den Potis von Kanal 1 vier kleine Knöpfe A B C und D, welche als Speicherplätze für Einstellungen dienen – dieses nützliche Feature kennen wir schon von anderen Mitgliedern der Analog Code Serie.

    02. Die Bedienung:
    Einmal an das Bedienkonzept des Passeq gewöhnt, will meiner einer nichts anderes mehr. Die Cut- und Boost-Bänder greifen super ineinander – der unerfahrene User entgeht der altbekannten Gefahr, zuerst ein Band zu cutten, um es später wieder zu boosten.
    Außerdem liefert SPL serienmäßig eine „Passeq Single“ Version mit, welche nur eine Seite des EQs zeigt dabei aber keinesfalls als Mono-Einheit zu verstehen ist. Man stelle sich den „Link“-Modus vor, ohne die verlinkte Hälfte, welche man in diesem Fall zur Bedienung sowieso nicht braucht – gut nachgedacht, SPL!
    Wie schon angesprochen, sind alle Regler in ausreichender Größe platziert – das Leiden vieler anderer Plug-Ins.

    03. Der Sound:
    Jetzt sind wir wieder am Punkt der Punkte angelangt – wie klingt denn diese monströse virtuelle Kiste nun?
    Ganz ehrlich: Der Passeq hat das Zeug zu meinem neuen Lieblings-Summen-EQ vor dem analogen Mastering. Durch die intelligent ausgelegten Bänder findet sich schnell die ein oder andere Möglichkeit zur Klangfärbung und selbst bei hohen Boost-Werten, vor allem in den hohen Mitten und Höhen, bleibt der Passeq äußerst „musikalisch“.
    Auch das gerne hergenommene „anfetten“ der unteren Mitten und Bässe meistert der Passeq mit Bravour.

    Ergo: Von kleinen unauffälligen Eingriffen bis hin zur ausschweifenden kreativen Klangformung kennt der Passeq keine Schwächen – wenn es sowas wie seidige digitale Höhen gibt, dann in dieser Kiste! Die Demo funktioniert auch ohne iLok, eine volle Lizenz kostet extrem angenehme 149,00 Euro. YAY!

    Zum Schluß gibt es noch zwei kleine subjektive Klangbeispiele (24bit / 44.1kHz WAV), einmal ohne und einmal mit Passeq auf der Summe – Einstellungen siehe Screenshot: SPL Passeq
    WAV: Passeq Bypass
    WAV: Passeq On

    Made my weekend!
    DasMadi

    Enjoy Christmas in Surround – mit Klein &Hummel

    K & H Surround Christmas

    Enjoy Christmas in Surround!
    Mit dem Klein & Hummel Surround-Sound System, bestehend aus 3 mal O 300, 2 mal O 110 und einem O 800 Subwoofer.

    Wer sich zum Ende des Jahres mit absoluter Klangneutralität und Präzision beschenken möchte, der besorge sich einen etwas größeren Weihnachtsbaum, damit das K&H Surround System darunter Platz findet. Nach dem Auspacken winken, im gewohnt hochwertigen Gehäuse verbaut, ein 10″ Woofer mit einem erweiterten Frequenzgang bis 27Hz (O 800), drei mal jeweils eine Kombination aus 8″, 3″ und einem 1″ Hochtöner (O 300) und, als Rear-Setup, zwei mal die O 110, bestückt mit jeweils einem 5,25″ Chassis für tiefe und mittlere Frequenzen und einem 1″ Hochtöner.
    K & H Surround Setup
    Zusammen ergibt sich ein Surround Setup von allerhöchstem Niveau zu einem Preis der dafür sorgen wird, dass Santa Claus dieses Jahr den großen Schlitten satteln muss.

    Unser Preis: 7299,00 Euro
    Zum Shop.

    Klingelingeling,
    Das Madi

    AES News #5

    Also, wäre ich ja gerade in Kalifornien, würde ich wohl faul mit einem Glas Scotch im Hotelzimmer gammeln. Im Gegensatz zu Arnd, der im Minutentakt News in Richtung Heimat schickt – hier ein Update:

    1. AEA stellt ein Bändchen ohne Acht vor – der Klang ist außerordentlich gelungen, doch auch der Preis ist nichts für Unentschlossene.

    2. Great River stellt eine digital zu steuernde Analog-Summierungseinheit vor , komplette Mastereinheit mit Insert und Speakerauswahl + zusätzlichen 4 Mikrofonpre-amps. Kostenpunkt um die 6500 Dollar – also auch kein Mitnahmeartikel…

    3. Viele Neuigkeiten bei PMI: Tonelux , Paul Wollf ist weiterhin für die Entwicklung und Produktpresentation zuständig, präsentiert eine eigene 500 Lunchbox und formatiert seinen bekannten EQ in dieses Format. Die Lunchbox nimmt normale 500 Module auf, kann aber nach Wunsch erweitert werden so dass auch die Tonelux Module angeschlossen werden können. Auch wird in Zukunft die neue Tonelux-Console mit Steckplätzen für 500 Module auf den Markt kommen, die Qualität der Tonelux ist weltweit bekannt und hiermit bekommt die API 1604 Console wirklich ernsthafte Konkurenz. Die Patchbay ist immer im Preis integriert und im Unterschied zu API bietet Tonelux eine Schnittstelle zu DAW – das heißt Automatitionsmöglichkeiten ohne Ende!

    4. Nach der kompletten Übernahme der Firma Trident vom Trident Gründer Malcom Toft , ist nun auch Platz und Zeit für neue Trident Consolen. Hochwertige Pre-Amps, die bekannten Trident EQ ausgestattet mit hoher Flexibilität, modular aufgebaut – alles für einen überschaubaren Investitionsbetrag bei hoher Kanalanzahl – auch das wird den Markt für hochwertige analoge Mischpulte beflügeln

    5. Burl stellt neues Wandlerkonzept vor – Modular und mit bis zu 32 Kanälen auf wenigen Höheneinheiten – mein persönliches Highlight, denn Burls Wandler, der bekannteste ist der „Bomber“ , waren bisher sicherlich für viele nicht erschwinglich. Burl hat nun genug Chancen zur Nr.1 der Wandler zu werden – ProTools Anschluss ist vorhanden und Madi ist ebenfalls dabei.

    6. Api hat seine Lunchbox ein neues Gehäuse verpasst. Es verfügt ein stärkeres Netzteil als zuvor mehr Schnittstellen als zuvor. Auch bekommt der bekannte 7600 einen Bruder: Der neue Channelstrip hat den gleichen 550 A EQ, nun jedoch den 517 als Compressor und den 517 als Vorverstärker. Der Unterschied zum 7600 ist damit sicherlich gigantisch, aber für API auf der anderen Seite auch kein großer Aufwand diese Auswahl nun anzubieten.

    7. Fuse Audio ist eine der neuen Entdeckungen auf der Messe – präsentiert wurde ein wirklich bis auf den Netz- und Ausgangskabelanschluss 100% identischer Pultec EQ. Ich habe manche Besitzer der originalen Pultec EQs auf dem Stand getroffen und sie versicherten mir, wie auch der Hersteller, dass es sich um ein und dasselbe Gerät handelt. Der Sound ist umwerfend, die Bedienung muß jedoch zuvor verstanden worden sein. Der Fuse Audio EQ ist auch in der Masteringvariante erhältlich – eine Modifikation die es erlaubt die Einstellungen wieder aufzurufen.

    8. SSL Duende Plug-Ins laufen Nativ – alle Freunde des legendären DrumStrips aufgehorcht!

    9. Shadow Hills bietet eine originelle Abhörkontrolle an – wie immer im außergewöhnlichen Design aber klanglich neutral.

    10. A-Design bietet einen neuen 19 Zoll EQ + Filter an. Die Module können gleichzeitg verwendet werden oder in Reihe hintereinander geschaltet werden.

    11. Purple Audio erweitert seine Racks: Das Sweet Ten ist nun endlich lieferbar – und mit den neuen Routing Modulen ist nun wirklich alles möglich um ein großes Mischpult im 19 Zoll Format zu ersetzen.

    12. Telefunken präsentiert das neue Copperphone – endlich ein Telefunken USA mit der gleichen Kapsel wie im AK 47 für unter 1000 Euro – Vorbestellungen können ab sofort aufgenommen werden. ;)

    13. Kush Audio präsentiert den „Main Gain“ – einen kleinen Abhör-Controler der mit dem Modul „Function Junction“ erweiterbar ist.

    14. Passend zu den vielen Bändchen präsentiert auch die DW Fearn einen Vorverstärker auf Röhrenbasis mit 70db Gain.

    15. Sony präsentiert ein kleines, auf jede Kamera aufsteckbares Richtrohr für unter 200 Euro – und natürlich die neue digitale Funkstrecke!

    16. SSL präsentiert die Nucleus – eine Kombination aus Controler, basierend auf dem Mackie Hui Protokoll und einem Audiowandler mit Vorverstärker. Ein Hybrid den es so noch nicht gibt.

    17. Antelope stellt den neuen Zodiac Gold vor. Gerasterte Lautstärkekontrolle mit Fernbedienung.

    18. Sehr spannende Neuigkeiten gibt es von Grimm Audio mit dem MP1. Der MP1 kann jedes Röhrennetzgerät für Mikrofone ersetzen und soll wohl aus dem Mikrofonsignal noch einmal richtig viel rausholen. Wir werden es testen und berichten!

    19. JCF Audio, den meisten von uns bisher nicht bekannt, baut schon seit Jahren Wandler im High-End Bereich auf Röhrentechnik. Zuerst war ich skeptisch, Wandler werden von Natur aus auf ihre Neutralität hin bewertet, doch in diesem Fall ist das Ergebnis wohl genauer zu betrachten, da viele Bauteile der Bandmaschine entnommen sind. Wir werden auch hier genaueres berichten können.

    20. Little Labs presentiert die Red-Eye 3D. Die Di-Box der Zukunft mit eingebauten Re-Amp und komfortablen Regelmöglichkeiten für unter 300 Euro auf aller höchstem Niveau – sehr spannend und ein Produkt für jedes Studio.

    21. Mainley liefert den Mic-Maid aus, eine flexible Matrix zwischen Mikrofon-Eingang und anschließendem Vorvestärker. Alles kann fest verkabelt werden – und ist dennoch flexibel auszuwählen.

    22. Avenson Audio kommt auch gleich mit mehreren neuen Produkten zur AES. Da wären, zum einen, der Blend – ein stufenloser Mischer von 2 Audiosignalen, eine Serie an aktiven Di-Boxen mit Rauschunterdrückung, sowie einer MS-Matrix.

    23. Thermonic Culture presentiert den Nighting Gale, sowie den Freebird.

    Californication!
    DasMadi feat. Arnd.

    Perfekte Leidenschafts-Symbiose: Der Lego Sequencer

    Es gibt ja viele dieser „2 in 1″-Erfindungen. Duschgel und Shampoo, Bier trinken und dabei den Regenwald schützen, Lotterie spielen und dabei Kinderdörfer finanzieren – durch die Bank sehr gute Erfindungen, keine Frage. Nun verbindet aber keine davon wirklich zwei Leidenschaften so gut wie dieser Lego-Sequencer. Man stelle sich das nicht nur, wie im Video zu sehen, in zwei Dimensionen X und Y vor, sondern für die Weiterentwicklung inklusive der dritten Dimension Z. Man stelle sich vor den Todesstern zu bauen und dabei Musik zu produzieren. Man stelle sich vor… Nein, ab jetzt behalte ich alle weiteren Ideen für Version 2.0 bei mir und rufe gleich mal die Entwickler an.

    Ich freu‘ mich schon auf AbLEGOn Live 1.
    Das Madi

    Brainworx bx_XL, oder: Das neue LAUT

    Zugegeben: Als ich den ersten Teaser-Text in der Anzeige für Brainworx neuen M/S Limiter bx_XL gelesen habe, musste ich erst einmal schmunzeln.

    bx_XL is a low latency M/S mastering limiter. Its main purpose is to help you get your mixes loud and clear. “As loud” as any major label production and less “squashed” (aka distorted) than many of them.

    Da der Sieger des „Loudness War“ scheinbar immernoch nicht fest steht und die Truppenzentrale kürzlich bemerkt hat, dass man über die Mid/Side-Flanke auch noch zu wenige Angriffe gestartet hat, steht Brainworx damit nicht allein auf dem Schlachtfeld – Mid/Side-Bearbeitung scheint (wieder) in Mode zu kommen – und das nicht nur auf Software-Basis.

    Nun, heute ist mal wieder Software dran, weil ich gemütlich auf einen Tee (Earl Grey) vor Cubase sitze und mein E-Mail Client mich anschreit, dass nun doch schon seit einer Minute eine E-Mail von Brainworx ungeöffnet im Postfach liegt – Oje, schnell – ich könnte ja was verpassen. Es folgte das oben beschriebene Schmunzeln und gleich darauf der Download der freien Public Beta des bx_XL. Das PlugIn ist nach der Installation auch OHNE iLOK 14 Tage voll nutzbar. Sehr schön!

    Der erste, subjektive Eindruck meinerseits: Hellyeah!
    Da ich mehr aus der elektronischen Ecke komme, zähle ich mich zu den Menschen, die getrost mal ein hämisches Grinsen aufsetzen dürfen, wenn sich in der Nähe diese kleinen Loudness War Diskussionsgrüppchen bilden. Nicht, dass ich die Problematik nicht verstehen würde, aber ich behalte mir vor, harte Kompression und rechteckige Wellenformen auch mal als Stilmittel einzusetzen, wenn’s passt. Nun gut, nicht abschweifen, Jochen – weiter geht’s.

    Das Interface:

    Brainworx bx_XL

    Der bx_XL kommt, wie alle Brainworx PlugIns im dunkelgrauen Metall-Look daher, auch Potis, Buttons und Meter kennt der Brainworx-Nutzer schon – zu Hause!
    Ich gehe mal von oben nach unten durch: Wir finden oben eine Leiste mit mehrere Buttons für Grundfunktionen – sehr nützlich sind hierbei ein „Undo“– und „Redo“-Button, welche übrigens 32 Steps im Speicher behalten, und die Labels „A“ bis „D“ für das Speichern von vier verschiedenen Settings zum Vergleich.
    Gleich darunter neben dem Firmenlogo findet sich eine Metering-Sektion. Vier „beleuchtete“ Anzeigen im Analog-Look kümmern sich (1) um die Balance zwischen tiefem und hohem Mittensignal (Mid Lo/Mid Hi), (2) um die Balance zwischen Mitten- und Seitensignal allgemein, (3) um die Phasenkorrelation und (4) die Balance Links/Rechts – Ergo: Alles da!

    Im Weiteren ist der bx_XL vertikal in fünf Spalten geteilt, die sich wie folgt zusammen setzen:

    01 Mid Lo & 02 Mid Hi
    Der bx_XL trennt das eingehende Signal nicht nur in die Mitten- und Seitenanteile, sondern trennt auch noch automatisch das Mittensignal in „Mid Lo“ und „Mid Hi“, also tiefe und höhere Frequenzanteile. Jedes „Band“ kann somit individuell limitiert werden. Hierzu stehen jeweils neben drei Potis für Attack (0,1ms – 1,5ms), Release (0,1ms – 999ms) und XL-Modus (Zumischen von k3 und k5 / Sättigung) die Buttons „Active“ (Bypass), „Solo“, „Fader Link“ (Verbindet die Fader für Threshold und Gain Boost entgegengesetzt) und „Sidechain“ (Aktiviert den Sidechain für den jeweiligen Kanal).
    Unter den beiden Mid-Kanalzügen findet sich noch ein Regler für die Crossover-Frequenz der beiden Mitten-Anteile und der von Brainworx in mehreren PlugIns verbaute, sehr praktische „Mono-Maker“, welcher unter der eingestellten Grenzfrequenz alle Signale in Mono wandelt.
    Der LED-Meter zeigt für jedes Band jeweils In- und Output und läasst dazwischen noch ein wenig Platz für die Anzeige des Triggersignals bei aktiviertem Sidechain. Praktisch!

    03 Side
    Der „Kanalzug“ für das Seitensignal gleicht denen der Mittensignale. Darzunter befindet sich noch eine kleine Kiste für die Sidechain-Funktion, welche sehr durchdacht aufgebaut ist. Zunächst haben wir einen Fader, welcher an zwei Auswahlfelder gekoppelt ist – in der Abbildung mische ich mir also ein Sidechain-Signal aus „Mid“ und „Side“, wobei das Mischungsverhältnis bei 66% Seite und 33% Mitte liegt. Das Schöne: Ich kann für jedes der beiden Signale folgende Parameter definieren: Mid Lo, Mid Hi, Mid, Side, Ext. – Unbegrenzte Sidechain-Freude vom leichten Absenken der Gitarre durch die Snare bis zum pumpenden Synthbass ist alles drin.

    04 Master
    Vor der Master-Sektion werden die bearbeiteten Einzelsignale intern wieder zu einem L/R Signal zusammen gemischt. Als Einstellungen bleiben ein globaler „XL-Regler“ inkl. Bypass, welcher als Remote für alle drei vorigen Sättigungsregler der Einzelsignale gilt, ebenso ein globaler Gain-Boost und ein globaler Threshold. Außerdem Solo-Buttons für L, R, M, S und Sidechain-Signal und einen Auto-Solo, welcher auf Mausklick den gerade in Bearbeitung befindlichen Kanal Solo schaltet, bis die Maustaste losgelassen wird – Für mich extrem praktisch.
    Das Meter zeigt übrigens für Links und Rechts Peak, RMS und Dynamic Range nach Limiter gleichzeitig an.

    05 I/O & Summing Amp
    Die letzte Spalte gehört zum einen den wenigen nötigen Input-Settings inklusive Gain für jeweils L und R plus Link-Funktion und Panning für Mid- und Side-Signal und zum anderen dem „Summing Amp“, welcher für die Rückwandlung der M/S-Signale in ein L/R-Signal zuständig ist. Dieser kommt auch mit nur zwei Reglern, für Mid-Gain und Side (Width) aus. Wer es also gerne breit hat, kann hier nochmal auf die Kacke hauen.
    Zu guter letzt hätten wir noch den Master Out-Regler, welcher das Signal aus der Master-Sektion nochmals um +-6db zu regeln vermag – manchmal wurd ja gerne auf 0db limitiert und danach auf -0,2db reduziert, um nochmals 100%ig sicher zu gehen, dass nichts clippt und knackt.

    So, damit haben wir das Interface abgehakt, meine subjektiven Eindrücke vom Sound sind immernoch sehr sehr gut, gewohnt gute, Langenfelder Programmierarbeit. Ich gehöre somit zu den Leuten, die lange auf genau dieses Tool gewartet haben und warte nunmehr in den kommenden 11 Tagen auf eine E-Mail mit dem Preis für dieses Schätzchen – VÖ ist am 20.10.2010.

    Update: Einführungspreis 199,00 Euro / Brainworx-Kunden 149,00 Euro. Fein!
    Mark your calendars!
    Das Madi

    Dirk Brauner leitet das DAS-Wochenende ein.

    Nur noch wenige Stunden. Die Sonne scheint. Die Arbeit läuft. Das Wochenende naht. Jetzt nur noch schnell die E-Mail an Dirk Brauner fertig machen. Geschafft.

    Der Antwort zufolge lässt Dirk die Woche auch mit einem Lächeln im Gesicht ausklingen.
    Siehe E-Mail Anhang:
    1990 - 2008

    Wir wünschen dir auch ein schönes Wochenende!

    P.S.: Wer sich selbst, uns und Herrn Brauner auch nächste Woche ein Lächeln auf’s Gesicht zaubern möchte, kauft eines seiner legendären Mikrofone.

    P.P.S. (Wenn es sowas überhaupt gibt): SAE Alumni TV hat seit wenigen Tagen ein dreiteiliges Video-Interview mit Dirk Brauner online.
    Zitat: „Ich wollte das beste Mikrofon bauen, das überhaupt irgendwie machbar ist.“


    Teil 2
    Teil 3