Beiträge von DasDAS

Videospiele werden Songs: ein Medley

Es lohnt sich, die Beschreibung bei Youtube mit den Originalen durchzuklicken – viel Spass garantiert!
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Ode an die Freude, Muppet Style

Freu!
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Review: Aalto – Buchla inspirierter Softsynth für den Mac

Aalto

Madrona Labs debütieren mit Aalto auf dem überbordenden Software-Synth Markt. Der modulare Synthesizer bietet einige neue Features, die ihn interessant machen für auch den vollsten VST-Ordner. Ähnlich wie Ableton Live ist das Interface modern und schlicht gehalten, nur das es dank Buchla-Styling dazu auch noch hübsch aussieht. Die Funktionialität ist hervorragend: normalerweise steppe ich bei Softsynths nur Presets durch und schalte die nervigen Chorus und Delayeffekte aus, doch hier ziehe ich Strippen, baue Patches von Grund her auf und lerne das Instrument kennen. Es lädt zum Spielen ein, ähnlich Reaktor nur weitaus simpler.

Klanglich gefällt mir Aalto sehr gut – es lassen sich schnell wirklich neue Klänge abseits des Dark Pad und Moog Lead erzeugen und auf sinnlose Aufhübscher (Chorus, Delay, Amp Sim) wurde verzichtet (vom angenehmen Reverb abgesehen). Hier stand das große Vorbild, der Buchla Modularsythesizer Pate, von dem z.B. das Oszillator Design abstammt. Der sehr direkte Ton des Synths macht sich gut im Mix.

Der tolle Klang hat allerdings seinen Preis – schon bei 2 Stimmen geht mein weißes Intel MacBook in die Knie. Mit kommenden Updates soll daran gearbeitet werden, ebenso wie neue Features hinzukommen (z.B. Sequenzer Sync mit Host und Stimmungen). Ein echter Installer wäre auch notwendig, denn bisher muss man das Plugin von Hand in den AU Order schmeissen. Dabei funktionierte zumindest bei mir die Preset Folder Generierung unter Live nicht auf Anhieb. Abstürze waren jedoch nicht zu Verzeichnen.

Für 99$ ist Aalto dank tollem Sounds und funktionaler Oberfläche eine Kaufempfehlung für echte Synthesizer-Heads!

Madrona Labs

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Novation UltraNova

Hardware-Synthesizer sind wieder en Vogue, so scheint es! Novation besinnt sich auf die Anfänge zurück und bringt einen kleinen, Feature-beladenen Virtuell-Analogen Synth raus.

Brandneue Nova-Serie-Synth-Engine, basierend auf Supernova II:
• Part mit bis zu 18 Stimmen, 14 Filter-Arten, 36 Wavetables, 5 Effekt-Slots
• Mit Patch-Browser einfach 300 Sounds nach Art und Genre durchsuchen.

Berührungsempfindliche Controller eröffnen völlig neue Klangbearbeitungs- und Performance-Möglichkeiten:
• Hüllkurven/LFOs/Filter/FX nur durch Berührung eines Reglers triggern
• Großer Drehregler für feine Parameter-Justierung

Gute Ausstatung, nicht nur für Live: 37 Tasten in voller Größe, Vocoder und viele Controller
• Stimm-optimierter 12-Band-Vocoder mit Schwanenhals-Mikrofon
• Hochwertige Tastatur mit Aftertouch für ausdrucksstarkes Spielen

Software-Plug-in-Editor und Patch-Verwaltung für vollständig visuelles Editieren:
• Plug-in-Editor erlaubt Ansicht und Bearbeitung in der Software
• Software Patch-Librarian organisiert, speichert und verteilt Patches unbegrenzt.

Integriertes 2 In / 4 Out USB-Audio-Interface und optionaler Betrieb via Bus-Power:
• Via UltraNova kann Audio vom und zum Host-Computer übertragen werden
• Stereo-Hauptausgänge (Analog & S/P-DIF) und Aux-Ausgänge. MIDI In/Out/Thru (zum Verbinden von Hardware)

Ich werd ja für immer ein Analogsynth-Head bleiben, aber für Live scheint mir das eine ordentliche Bude zu sein.
In a Champagne Supernova,
DasDAS

Moog Voyager XL

Moog XL

Zum 40sten Firmenjubiläum veröffentlichen Moog den Voyager XL – ein Voyager mit 61 Tasten und Patchfeld, das Steuerspannung rausschickt. Ähnlich dem MS20 ist hier wunderbarer HiEnd Semi-Modularsynthesizer entstanden, der bei einem Preis von 5000 Dollar aber doch eher wenigen vorbehalten sein. Ich werde jedenfalls von ihm träumen, da bin ich mir sicher.

Incorporating virtually all of the sound resources and functions of the original Minimoog Model D and Voyager, The Minimoog Voyager XL features extensive front-panel patchability that harkens back to the original ground-breaking Moog modular synthesizers. A host of features previously found only on massive modular synthesizers combined with state-of-the-art analog technology make it a sound design and control dream machine. Highlights include:

61-Note Velocity Sensitive Keyboard with After-Pressure

Ribbon Controller with Pitch and Gate CV Outputs

Touch Surface Controller with X, Y, A and Gate Outputs

External Audio Input

Effects Loop Insert

2 Active Attenuators

4-Input CV Mixer

Lag Processor

Additional LFO Source with Multiple MIDI-Syncable Waveforms

3 Four-Way Mults

20 Control Voltage Outputs

3 Gate Outputs

10 Control Voltage Inputs

4 Gate Inputs

2 Modulation Busses

Solid Oak Cabinet

Tilting Control Panel

mehr Bilder auf Moog Music

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TGIF: Der Dubstep laut JC v. Damme

How to Dance to Dubstep by Jean-Claude Van Damme from Saint Sebastion on Vimeo.

I‘d like to see you dance,
DasDAS via Kraftfuttermischwerk

Ebay des Tages: Casio Modular

Circuit Bending Deluxe gibt es jetzt auf Ebay.
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Review: Native Höhen/Boost EQs

Siemens Sitral

Als ich das erste Mal einen Siemens Sitral EQ auf einer Akustikgitarren-Subgruppe gehört habe, war mir klar, was mit dem Techniker-Schnack von „da geht die Sonne auf“ gemeint ist: durch einen ordentlichen Höhenboost bekommt das Signal eine ganz andere Präsenz und Schimmer, ohne scharf oder schneidend zu wirken. In der Welt der DAWs hab ich schon seit langem verschiedene EQs ausprobiert, um diesen Effekt, der mit guter Hardware (z.B. Brent Averill oder Neve) leicht zu realisieren ist, nachzubauen. In Ermangelung einer UAD-Karte habe ich mich auf native Plugins (AU und VST) beschränkt und hatte immer mal wieder einen Favoriten, doch nichts, was mich wirklich begeistert hat. Deswegen nahm ich mir jetzt die Zeit, einen großen Vergleichstest zu machen, um endlich den für meine Ohren besten nativen Boost-EQ zu finden.

Der Test

Im Test waren das Abbey Road Brilliance Pack, Softube Passive EQ, URS Channel Strip Pro, PSP MasterQ, Stillwell 1973 und der Tritone Digital ClassicTone PEV. Als Testmaterial dienten mir Aufnahmen (Klavier, Drums, Male Vocals) aus einer aktuellen Produktion, die ich hier leider aus rechtlichen Gründen nicht publizieren kann. Das Analyseinstrument meiner Wahl waren meine Ohren und das Levelmeter, damit ich nicht vom „lauter ist besser“ Effekt beeinflußt wurde. Also, alles rein subjektiv, keine Analyzer, kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Bei allen EQs habe ich zuerst getest, was ein Boost von 8dB bei 10KHz (oder vergleichbare Werte, einige Plugins bieten diese Option nicht an) mit dem Signal macht, bevor ich mich an das Mittenband bei 4-5KHz mit 8dB heranwagte. Wie gesagt, es geht hier nur um „Sweetening“, die Veredlung eines Signals und die Präsenzanhebung. Der MasterQ und der Channelstrip Pro sind noch weitaus umfangreicherer Werkzeuge mit einem breiteren Anwendungsfeld, das hier unter den Tisch fällt.

Wie klingt’s?

Stillwell 1973

Stillwell 1973: modern und direkt, aber auch etwas körnig trotz Oversampling. S-Laute treten scharf hervor.

URS Channel Strip

URS Channel Strip Pro: am besten gefiel mir die Einstellung mit „1951″ als Höhen-EQ bei Höhencut @18KHz- recht sanfter, tief ansetzender Boost. Angenehm besonders in Verbindung mit den verschiedenen Sättigungsmodi. Wer sich reintüftelt und experimentiert, wird viel Spass mit ihm haben.

PSP Master Q

PSP MasterQ: scharf im Klang, was am internen Clipping liegen mag. Die Konkurrenz nutzt wohl einen Softsat-Limiter, um Übersteuerungen innerhalb des Plugins zu vermeiden. Besser ist er, um chirurgisch einzugreifen und abzusenken.

Abbey Road Brilliance Pack

Abbey Road Brilliance Pack: hier hört man, das Vintage Equipment emuliert wird – das Signal bekommt eine deutliche Färbung und wird auf manchmal mehr, manchmal weniger passende Art und Weise „vintagefiziert“. Gerade auf Signalen, die weiter hinten in den Mix rutschen sollen und trotzdem Präsenz bewahren müssen, funktioniert diese klangliche Verschlechterbesserung hervorragend.

Softtube

Softube Passive EQ: Guter Klang, ähnlich dem Stillwell ohne dessen Körnigkeit. HiFi-mässig, wie schon das Äußere suggeriert.

Classic Tone PEV

Tritone Digital ClassicTone PEV: zum ersten Mal bekam ich das Gefühl, dass ich Eingangs mit dem Siemens EQ beschrieben habe: der Boost hebt das Signal angenehm an, verbessert die Lesbarkeit und lässt es fast 3D erscheinen. Im Vergleich klingen alle anderen EQs mehr oder minder ähnlich, auch als ich meine Assistentin (OK, meine Freundin) bat, die EQs für mich zu wechseln: ich konnte in diesem Blindtest die anderen EQs nicht eindeutig unterscheiden, doch jedes mal, wenn der PEV anging, erkannte ich ihn. Beim weiteren Experimentieren und Vergleichen kam ich auch zu dem Schluß, dass der PEV auch besser Höhen beschneidet als die anderen EQs, was ihn im Mix noch viel wertvoller macht.

Ergebnis:

Meine Wahl fällt auf den Neumann EQ-Klon Tritone Digital ClassicTone PEV – 85$ sind mehr als angemessen für soviel Klang! Der PEV kann es mit Hardware aufnehmen, auch wenn ich den Boost eines 1084 bei der Aufnahme immer bevorzugen würde. Ich freue mich, wenn die Jungs ihre ganze Produktpalette von der verstorbenen Pluggo-Umgebung auf AU/VST umgesetzt haben. Leider ist er momentan nur für den MAC erhältlich und das wird wohl auch so bleiben.

It needs to soar,
DasDAS

The Bit 52’s vs. The B52’s

I, for one, welcome our new robotic overlords!

Fred’s Vocals – TI99/4a computer, speech synthesizer and terminal emulator ii module
Kate and Cindy’s Vocals – Two HP Scanjet 3C scanners, UBunto and sjetplay written by GanjaTron
The Guitar, Keyboard, Cow Bell, Cymbal and Tambourine are all controlled by various types of push/pull solenoinds for a total of 23. The Solenoids are powered by four ULN2803 darlington drivers and everything is controlled by two PIC16F84A microcontrollers.“

DasDAS via MS

DIY Gedankenkontrolle für Synthesizer – Update: FAKE

Das Mattel Mindflex ist ein Spielzeug, mit dem sich Gehirnaktivität messen lässt. Robert Schneider von der Band Apples in Stereo hat das Gerät so gehackt, dass er seinen Radio Shack Moog MG-1 damit steuern kann. Eine genaue Anleitung zum Bau des „Teletrons“ findet sich hier:

Ich bin schwer begeistert! Im Club Filtersweeps mit meinen Gedanken zu steuern erscheint mir schöner als jeder noch so große Knopf!

DasDAS via Matrixsynth

Update: wie Mart in den Comments bemerkte, das Mindflex ist leider ein Fake: Link. Der Hack mag zwar funktionieren, d.h. das Mindflex steuert den MG-1, doch die Gehirn nicht das Mindflex.

I am sailing

Eine fast hypnotische Wirkung entfaltet der Oldie von Rod Stewart in Verbindung mit den Bildern einer Überwachungskamera auf einem Kreuzfahrtschiff, das sich durch eine schweres Unwetter bewegt.

I am sea sick,
DasDAS via BB

Kokain, Blur and the damage done

Eine harte Doku über die Folgen des Kokainkonsums für dessen Ursprungsland, Kolumbien. Der Blur-Bassist und jetzt Bauer Alex, der laut eigener Aussage eine Million Pfund für Kokain und Champagner ausgab, begibt sich nach Kolumbien und sieht, was die Droge dort anrichtet.

Park Life it ain‘t,
DasDAS

Frohlocken, mit jeder Zelle

Ok, das Video ist aaaaaalt, doch ist mir der „Körperzellen-Rock“ von Mosaro bisher zu meiner Freude entgangen. Dieses „neue Liedgut“, dieses „deutsche Mantra“ läßt sich hervorragend für akustische Folter einsetzen. Ich wünsche mir einen Noise-Remix davon!

Voll gut drauf,
DasDAS

Korg M1 Workstation – jetzt auf dem Nintendo DS

250,000 mal verkaufte sich die schwarze Plastikkiste namens M1 und war damals für mich Inbegriff der sterilen Klangsoße der 80er/90er Wechseljahre. Knapp 20 Jahre später passt das ganze Gerät in ein Nintendo DS und produziert immer noch die gleiche, fiese Klangsoße wie damals. Brr, mich graust!

To Hiroshima,
DasDAS via CDM

Songs aus den gleichen vier Akkorden

Vier? Mir reichen zwei.
DasDAS via dem immer guten Jan