Trent Reznor: Wie man als unbekannter Künstler Erfolg haben kann

Reznor

Trent Reznor, der mit Nine Inch Nails seine größten Erfolge feierte, gibt neuen Künstlern einen Masterplan an die Hand, wie man heutzutage noch bekannt werden und eventuell ein kleines Einkommen erwirtschaften kann. Seine Kernthesen:

Forget thinking you are going to make any real money from record sales. Make your record cheaply (but great) and GIVE IT AWAY. As an artist you want as many people as possible to hear your work. Word of mouth is the only true marketing that matters.

Constantly update your site with content – pictures, blogs, whatever. Give people a reason to return to your site all the time. Put up a bulletin board and start a community. Engage your fans (with caution!) Make cheap videos. Film yourself talking. Play shows. Make interesting things. Get a Twitter account.

Be interesting. Be real.

Submit your music to blogs that may be interested. NEVER CHASE TRENDS. Utilize the multitude of tools available to you for very little cost of any – Flickr / YouTube / Vimeo / SoundCloud / Twitter etc. The role of an independent musician these days requires a mastery of first hand use of these tools (Twitter, Flickr, Youtube, Myspace und all die anderen Self-Promotion Tools). If you don‘t get it – find someone who does to do this for you. If you are waiting around for the phone to ring or that A & R guy to show up at your gig – good luck, you‘re going to be waiting a while.

Der ganze Text ist hier. Insgesamt ein sehr ausgewogener, realitätsnaher Antwortenkatalog, der auch die letzte rosa Brille durch Gleitsichtgläser ersetzen dürfte.

Wer noch Fragen hat, wie man „cheaply but great“ Platten aufnehmen kann, der sei an unsere Kollegen im Shop verwiesen – die 040 471134811 ist immer für euch da! ;-)

DasDAS

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2 Antworten auf “Trent Reznor: Wie man als unbekannter Künstler Erfolg haben kann”


  1. 1 DasStef 22. November 2010 um 13:03 Uhr

    Den Originalpost von ihm aus dem NIN-Forum gibt es hier.

    Da hat er noch einige Updates mit weiteren Tipps hinzugefügt.

  2. 2 Willie Tanner 23. November 2010 um 22:38 Uhr

    Reznor hat einerseits Recht, vergisst aber auch ein Paar Punkte:

    - Wovon soll der „unbekannte Künstler“ leben ?
    - Wie überzeugt man die über kostenlose Downloads erwirtschaftete Fanbase eines Tages davon überzeugen dann doch mal was zu kaufen ?

    Er selbst hat gut reden, er lebt von seinem Back-Catalog und den Touren. Er kann sich das leisten, neue Alben für lau anzubieten.

    es läuft darauf hinaus das sich Musik abseits des Mainstreams mehr mehr zurückzieht und zu einer Hinterzimmer-Angelegenheit wird

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