Archiv für Juni 2010

Ableton – Choose your partner Deal

Jeder, der zwischen dem 1.7. und dem 31.8.2010 ein Live 8,
Suite 8 oder eine Upgrade von Live Lite auf Live 8 oder Suite 8 kauft,
erhält einen Gratis-Download für eines der neuen Partner Instruments
von Ableton im Wert von bis zu 79,- EURO. Die Auswahl des Partner
Instruments erfolgt automatisch beim Registrieren der gekauften
Live-Version.

Dieses Angebot gilt nicht für EDU-Versionen, Updates oder andere
Upgrades.

Die Partner Instruments wurden vor ca. einem Monat von Ableton
vorgestellt. Es handelt sich um eine Kollektion von erstklassigen
Sounds und Loops verschiedener Drittfirmen, die diese Instrumente
exklusiv für Ableton produziert haben. Die Partner Instruments sind
aus lizenzrechtlichen Gründen nur online auf der Ableton-Seite
erhältlich.

Ableton vergisst aber auch nicht die Kunden, die bereits eine
Live-Version besitzen, denn diese bekommen ein speziell
zusammengestelltes Live Pack namens „Partner Instrument
Compilation“. Dieses Live Pack enthält eine Auswahl aus den
verschiedenen Partner Instruments (von exotischen Klängen über
akustische und elektronische Drums bis zu Klanglandschaften, die sich
für die Filmvertonung eignen).

Summer NAMM 2010: Electro Harmonix

Die Summer Namm 2010 war nie die größte aller Messen und die meisten Hersteller sparten sich die fetten News für den Winter auf, doch dieses Jahr ist im Flut gebeutelten Nashville besonders wenig los. Die Big Players blieben zu Hause und es gibt eher wenig an interessantem Gear zu sehen. Create Digital Music war vor Ort und hat sich ein Paar Rosinen rausgepickt, die mich aber ehrlich gesagt auch nicht umhauen. Nur die im obigen Video gezeigten Electro-Harmonix Effektboxen erzeugen Gear-Lust, speziell den Sustainer „Freeze“, „Germanium 4 Big Muff“ und „Ring Thing“. EH Effektpedale sind mir die liebsten Kreativtools beim Mix: Memory Man, Frequency Analyser und Big Muff sind hervorragend geeignet, um besondere Klangwelten zu erschaffen. Denke, ich werde mich demnächst in der Gitarrenkabine im Bunker um die Ecke einschließen…

Kerannng,
DasDAS

Drummikrophon-Workshop !

drumWS

Andreas Ederhof – DER Mann in Hamburg wenn es um Mikrophone geht und gleichzeitig Nachbar unseres Demostudios im Medienhaus Rothenburgsort gibt Einblick in sein immenses Praxiswissen :

Welches Mikro passt für die Bassdrum? Wo ist die beste Position für das Snare-Mikrofon? Andreas Ederhof zeigt euch in Theorie und Praxis, wie ihr den Sound eures Drumsets optimal auf Festplatte oder die PA bekommt. Anhand verschiedener Mikrofontypen und der Optimierung der Mikrofonposition wird der optimale Schlagzeugsound erarbeitet.

Wann? Nächster Termin: Samstag, 17.7.2010 10 bis 18 Uhr + Sonntag, 18.7.2010 12 bis 18 Uhr
Was: Samstag: Kleine Mikrofonkunde, Mikrofonierung undAufnahme / Sonntag: Nachbearbeitung, Mischung
Wo: Medienhaus Rothenburgsort, Großmannstraße 213, 20539 Hamburg
Wieviel: € 99,- pro Nase und Tag

Anmeldung: www.ederhof-audioproduction.com oder Tel.: 040-33986860

Lasst Euch das nicht entgehen Freunde, es lohnt sich !

Arne

Elektron: Trinity


Elektrons Machinedrum und Monomachine zählen zu den Instrumenten, die jeder sofort haben möchte, wenn man nur einmal Hand angelegt hat. Mit dem neuen Octatrack, einem Sampler/Sequenzer wird das Duo nun zur „Dreifaltigkeit“ und zum Laptopersatz. Leider sind diese neuen Videos vom Sonar-Festival überhaupt nicht aussagekräftig, was die Funktionen des neuen Geräts angeht und die Musik mir zu nahe am Trance gebaut, doch das ändert nichts an der Vorfreude!

Mr. Fingers,
DasDAS via Debug

Let’s Germany!

DIE ULTIMATIVE FUßBALLHYMNE, no shit!
You will only feel the Pain,
DasDAS

Special Deal : AAS Tassman 4 für 99€

Tassenemann

Relevante Audio News: Applied Acoustic Research, das Heim vom grandiosen Lounge Lizard, haut den nicht minder interessanten Modularsynth Tassman 4 für unglaubliche 99€ raus. Der Tassman spielt in der Szene leider keine grosse Rolle, die Leute reden immer von Reaktor oder NordModular. Wer mal ein wenig frischen Wind haben will sollte den Tassman austesten. Selbst ich als alter Hardware-Verfechter musste zugeben das dieses Teil mehr als nur brauchbar ist.

Hier Tassman 4

Entdeck the Steck,
Arne

Mr. Oizo: Rubber

RUBBER SOUNDTRACK TEASER from oizo mr on Vimeo.

Mr.Oizo, der mit „Flat Beat“ zu Weltruhm kam, hat Musik für den Film „Rubber“ geschrieben und obigenen „epileptischen Edit“ veröffentlicht, der für mich schon jetzt zum Musikvideo des Jahres zählt. Im Film selbst geht es um einen Gummireifen, der zum Leben erwacht. Oscarmaterial!

Rubber ducky,
DasDAS

Battle-Rap: Übersetzung

Diese wunderbare Übersetzung eines Battle-Raps in Universitätssprache ist bisher komplett an mir vorbeigegangen. Shame on me! Unbedingt bis zum Ende sehen, es lohnt sich!
DasDAS

Outtake der Freude


EMBED-Amateur Rocker Fails Miserably – Watch more free videos

Ha Ha!
DasDAS via ad

Super Mario Soundtrack – Violinenversion

Ich hab ja eher Giana Sisters auf dem Amiga 500 gezockt, doch dieser Live-Mario Soundtrack macht mir trotzdem Freude!
Als nächstes Bitte Leisure Suit Larry!
DasDAS via BB

iPad Rocker: Lang Lang

Gadget Music hat einen neuen Level erreicht: Lang Lang gab auf einem Konzert in San Franzisko eine Zugabe mit dem iPad.
Stumm vor Staunen,
DasDAS

DIY : MFOS Weird Sound Generator

WSG

Make some noise ! Wer mal frischen Krach braucht, ohne eine Stunde lang in der Software rumzupuhlen, dem sei der Weird Sound Generator empfohlen. DIY-Synth-Guru Ray Wilson hat sich das freundlicherweise ausgedacht. Man sollte allerdings löten können, es sei denn man kann ein fertiges Gerät bei Ebay ergattern. DIY ist aber wie immer viel günstiger, das Teil auf dem Bild hat alles in allem um die 25 Euro gekostet, und da ist das Gehäuse noch das teuerste. Der WSG ist eine eine simple Zweckentfremdung des CD40106 IC. Dabei handelt es sich um einen sog. Hex-Schmitt-Trigger. Der ist eigentlich dazu da analoge Dateneingabe in digitalen System zu realisieren. Wenn man den aber kurzschließt fäng er an allerhand lustige Geräusche zu machen. Die Schaltung beinhaltet noch allerhand Unfug um das Signal zu animieren und zu filtern.

WSGaudio

Details hier

Viel Spass beim Löten !
Arne

Cases für imaginäre Instrumente

Sax so funny
in groß
Die brazillianische Sound Production Company Saxsofunny ist ein Garant für genial Marketing-Einfälle. Neben obigen Bild haben sie auch diese Werbekampagne produziert:

Die Schreibmaschine ist mein Favorit!
DasDAS

It made my day

Keytar

Einfach nur anschauen und wohl fühlen.
DasDAS via BB

Pimp your Studio : Die Last mit der Impedanz

pimp
Aus allgemeinem Anlass mal ein paar Worte zum Thema Impedanz und den damit verbundenen Problemen. Immer wieder kommen einem zu dem Thema haarsträubende Halbwahrheiten und gnadenloser Nonsens zu Ohr, sei es in Internetforen, auf Messen oder im Bus. Zeit, damit aufzuräumen und über ein paar Fakten zu sprechen:

Impedanz ? Was ist das ?
Als Impedanz bezeichnet man den Wechselstromwiderstand einer elektrischen Schaltung. In manchen Zusammenhängen ist auch von Innenwiderstand die Rede, das ist aber bei Audio nicht korrekt. Es ist dabei egal, ob die Schaltung aus einem oder mehreren Bauteilen besteht und auch ob sie aktiv oder passiv ist. Sofern die Schaltung einen elektrischen Ein- und Ausgang besitzt wird zusätzlich zwischen Eingangs- und Ausgangsimpedanz unterschieden. Impedanzen werden in Ohm angegeben. Zu allem Überfluss werden, wenn zwei Schaltungen miteinander verbunden werden die Worte Eingangsimpedanz und Ausgangsimpedanz gerne durch Quellimpedanz und Lastimpedanz ersetzt. Zusammenfassend: Die Eingangsimpedanz ist der Widerstand auf den das Audiosignal trifft wenn es die Schaltung „betritt“. Der Ausangswiderstand ist der Widerstand der direkt mit der nachfolgenden Schaltung verbunden wird. Wenn man das Wort „Schaltung“ durch „Gerät“ ersetzt wird das ganze plastischer.

Spannungsanpassung Vs. Leistungsanpassung
Es gibt zwei Möglichkeiten elektrischen Strom von A nach B zu befördern. Entweder man legt Wert auf die Leistung oder man legt Wert auf die Spannung. Im Audiobereich legt man wert auf die Spannung, da sich diese analog zu dem Schallereignis verhält um das es ja schließlich geht. Deswegen findet die Übertragung als Spannungsanpassung statt. Das bedeutet : Die Impedanz der Quelle (A) muss wesentlich kleiner sein als die Impedanz des Empfängers (B). Diese Kombination sorgt dafür das die Quelle nicht sehr stark belastet wird, was zur Folge hätte das die Spannung zusammenbrechen würde. Klingt jetzt schizophrehn ist aber so. Man könnte denken das „weniger stark belasten“ heißt man müsste im Empfänger eine möglichst kleine Impedanz haben. Ist aber genau umgekehrt: Kleine Impedanz des Empfängers = Quelle wird satrk belastet. Große Impedanz des Empfängers = Quelle wird leicht belastet. Ist ja dann auch doch wieder logisch wenn man bedenkt das wir uns mit sinkendem Widerstand dem Kurzschluss nähern und den hat ja niemand gern.

Wer jetzt behauptet das die Ausgangsimpedanz gleich der Eingangsimpedanz sein muss, der redet von Leistungsanpassung. Das hat nichts, aber auch rein gar nichts mit analoger Audiotechnik zu tun, wird aber trotzdem in zig Foren kolportiert. Leistungsanpassung braucht man bei langen Signalwegen (lang = Kilometer) und bei HF (z.B. Radio). Die gesamte Nachrichtentechnik lebt davon. Da Audiotechnik aus der Nachrichtentechnik entstand, galt das Prinzip der Leistungsanpassung hier einen Moment lang auch, wurde aber irgendwann abgesägt, als man festellte das die Kabelwege im Tonstudio nicht sehr lang sind. Im modernen Tonstudio begegnet einem die Leistungsanpassung nur noch bei digitalen Verbindungen, das ist nämlich auch HF. Da müssen dann Eingangs- und Ausgangsimpedanzen, sowie die Wellenwiderstände der Kabel alle gleich sein.

Praxis
Wenn wir unsere Quelle zu stark belasten (d.h. also die Lastimpedanz klein machen)beeinträchtigt das wie gesagt die Spannung, sprich unser Audiosignal . Diesen Effekt nennt man Dämpfung. Da die Spannung in unserem Fall ein Audiosignal ist entspricht die Dämpfung einem Lautstärkeverlust.

Beispiel:
Wir schließen ein dynamisches Mikrophon an einen Preamp an. Das Mikrophon hat eine Ausgangsimpedanz von 200 Ohm. Wir nehmen einen Preamp mit 2000 Ohm Eingangsimpedanz. Die Formel erspare ich Euch hier mal, das Ergebnis ist 0,82 dB Dämpfung. Da geht also schon fast ein ganzes dB über den Jordan. Hört sich viel an, aber ohne Verluste kann man leider kein Signal übertragen. Schrauben wir die Eingangsimpedanz unseres Preamps mal herunter: 1000 Ohm ergeben 1,58 dB Dämpfung, 600 Ohm würden 2,49 dB verdampfen lassen. Da wirds dann schon eklig. Ganz los wird man den Effekt nie, selbst bei 100.000 Ohm Eingangswiderstand ist noch eine Dämpfung messbar. Man kann den Eingangwiderstand auch nicht beliebig anheben, da bekommt man dann andere Probleme. Faustregel: Die Eingangimpedanz muss mind. 10x höher sein als die Ausgangsimpedanz. Das ergibt zwar nach meinem Beispiel einen Verlsut von 0,82 dB – aber was soll´s. 200 Ohm sind typisch für dynamische Mikros. Kondensatormics haben eher zwischen 50 und 150 Ohm.

Warum haben denn viele Micpres neuerdings wählbare Eingangsimpedanzen ? Keine Ahnung. Na ja die Dämpfung über die ich eben berichtet habe ist nicht für alle Frequenzen gleich (das liegt daran das auch die Impedanz an sich frequenzabhängig ist), das heißt wenn man die Impedanz am Micpre runterschaltet ändert sich auch der Frequenzgang des Mikros. Es wird muffig. Wer das gut findet kann sich den Effekt natürlich zu nutze machen. Bei Line-Verbindungen ist das alles fast genauso, die typischen Ausgangsimpedanzen sind andere (50 – 75 Ohm, HIFI auch gerne 150 Ohm). Endstufen haben Ausgangwiderstände im Bereich von 0,1 Ohm – entsprechend niedrig sind die Impedanzen der Speaker : 4, 6, 8 oder 16 Ohm. An die Ausgänge der Verstärker schreiben die Hersteller gerne die optimale Impedanz der anzuschließenden Boxen dran. Also nicht verwirren lassen. Gitarren: kritisch, stark schwankend und noch viel extremer von Frequenzen abhängig, Pickups sind archaische Bauteile. Deswegen gibt es Hochimpedanzeingänge (Hi-Z) dafür, geht los bei mehreren zehntauend bis millionen Ohm (kOhm und MOhm), Nachteile : mehr Rauschen, HF-Einstreuungen (sprich: Radio). Geht aber nicht anders, ausser mit aktiven Pickups aber das will ja auch wieder keiner.

Glossar
Da das meiste Equipment aus dem englischsprachigen Raum kommt, oder zumindest so tut als käme es da her, hier noch ein paar Übersetzungen:

Low-Z = Low Impedance = kleiner als 600Ohm
Medium Impedance = 600Ohm – 10.000Ohm (10.000Ohm = 10kOhm)
Hi-Z = High Impedance = höher als 10.000 Ohm

Impedance Matching = Leistungsanpassung
Impedance Bridging = Spannungsanpassung

guten abend,
Arne