Archiv für März 2010

Slipknot – Wait and Bleed (Radio Disney Version)

Normalerweise halte ich mich aus „Utter Nonsens“ raus, aber….

Louis Armstrong: What a wonderful World (Death Metal Version)

Brother Louis of DEATH,
DasDAS

Rammstein vs. das Krümelmonster

Krümel gewinnt immer,
DasDAS viaWhatever

Musikmesse 2010 : DAS Tagebuch

Für Alle die schon immer mal wissen wollten wie die Musikmesse von Innen, bzw. von der anderen Seite des Stands aussieht gewährt Thomas Römann (aka der Chef) einen Einblick in sein persönliches Messetagebuch:

„Di, 23.03.
Aufbautage sind eigentlich das stressigste an der Messe. Wir installieren ein Euphonix System 5MC und eine Fusion, die mit 128 MADI-Kanälen, einem Nuendo PC und einem Logic / Pro Tools Mac arbeiten – inklusive automatischer Bildschirmumschaltung und allem was eine komplette Studioumgebung braucht. Viel Aufwand, aber die Systeme spielen perfekt. Als Abhöre bekommen wir eines der ersten ATC SCM 25 Paare (Seriennummer 005 / 006). Und ich habe einen neuen Favoriten im Nahfeld!
Eingehende Tests in unserem hauseigenen Studio werden folgen!

Mi, 24.03.
Das Gerücht, die Musikmesse sei immer schlechter besucht kann ich nicht bestätigen. Unser Stand ist gerammelt voll. Neben unseren Outboard-Wänden (siehe unser Messespecial) ist vor allem der Lemur mit MU for Live der Eyecatcher schlechthin. Gareth und Ewa von Jazzmutant haben alle Hände voll zu tun. Selbst ich – totaler Studiomensch & notorischer Ableton-Live-Verweigerer – begreife das System innerhalb von 5 Minuten. Endlich braucht man kein langwieriges Jazz-Demon-Setup mehr. Das Multitouchsystem spielt out-of-the box mit Live! In Halle 8 gibt´s jetzt Gitarren, ich suche ADAM und Klein & Hummel vergebens. In der 6 sehe ich zum ersten Mal die K&Hs unter dem Neumann Logo. Für mich immer noch ungewohnt. Tragisch, mit dem alten Namen geht für mich ein Stück studiotechnischer Kultur verloren. Neuentwicklungen gibt es hier bislang nicht. Allerdings ist auch fraglich, inwieweit eine O300 noch verbessert werden kann. Kaum ein Design findet zur Zeit soviele Nachahmer, wobei mich nur die SCM25 so richtig vom Hocker hauen. Viel Neues dafür bei ADAM (siehe Do.)

Do, 25.03.
Endlich Zeit, um mal einen Blick auf die anderen Stände zu werfen, aber die Zeit reicht kaum, um wirklich Neues zu entdecken. Zu viel Zeit geht für den Schnack mit Kollegen und Bekannten drauf. Celemonys Melodyne funktioniert tatsächlich auch in der Praxis polyphon. Manger baut einen Speaker ähnlich der Zerobox als vollaktives System, hier steht ein Test an. Bei uns sind vor allem der neue DMP von Brent Averill (endlich ein 1073 unter 1000 Euro brutto) und Jakob Erland´s Gyraf-Röhren-Boliden gefragt. Unglaublich wie unterschiedlich EQs klingen können: Michael Dennings (Charter Oaks) Protoyp des PEQ-1 lässt Grosses für die Seriengeräte erwarten. Das Gerät greift bei Bedarf so heftig ins Signal ein, das man von einem echten Sound-Design-Tool sprechen kann. Im Mastering eher für die Extremfälle, im Mix ein grandioses Werkzeug. Im direkten Vergleich dazu wirkt der Gyratec XIV, dessen Schaltkreise ebenfalls in der Tradition des alten Pultec-Designs stehen, fast subtil und so gar nicht EQed. Jedenfalls, bis man ihn auf Bypass setzt :-)
Am Abend haben wir beim Dinner von ADAM-Audio Gelegenheit, die neue AX-Serie zu begutachten. Wie schon bei der SX, insbesondere der SX-3H hat Chefdesigner Klaus Heinze grossen Wert darauf gelegt mit dem Vorurteil ADAMs könnten weder richtig laut noch richtig viel Bass aufzuräumen. Die neuen AX sind definitiv auf Steroiden. Die Lautstärke und Tieftonwiedergabe der A3X sind für ein Chassis dieser Grösse sensationell und dürften den Genelec 8020 und KRK v4 erhebliche Probleme bereiten.

Fr, 26.03.
Wir haben über Nacht mal eben die brandneue Version der Euphonix-Artist und Pro-Serie installiert. Logic-support mit echten 64-Bit. Das EuCon-Protokoll für DAW-Steuerung ist inzwischen so hoch entwickelt und integriert, das ich mich frage, aus welcher Ecke auf absehbare Zeit überhaupt Konkurrenz dazu kommen sollte. Wir arbeiten zur Zeit an einem Studiokonzept, welches die DAW zum „echten“ Mischpult macht. Brave New World. Erstaunlich, wie viel Musiker und Produzenten zur Zeit Ihr eigenes Studio bauen. Vom grossen Studiosterben kann in der Realität keine Rede sein. Tatsächlich bestätigt sich der Trend den wir schon länger auszumachen glauben. Ähnlich wie in derMusikvermaktung geht es weg vom grossen „Superstudio“ und hin zu einer starken Diversifikation mit vielen „persönlichen“ Keimzellen. Es bleibt aber der Anspruch einen amtlichen Sound machen zu können und zwar egal ob Singer/Songwriter, HipHop / Black, Dance oder klassischer Rock´n´Roll. Das wir uns in Sachen Workflow, Raumakustik und Equipment schon lange auf diesen Bereich fokussieren hat sich offenbar herum gesprochen: wir bringen einen DIN A-4 Block mit Skizzen und „Anplanungen“ zurück mit nach Hamburg.

Sa, 27.03.
„Knöpfchendrehtag“. Der „öffentliche“ Samstag gilt unter den Austellern zu unrecht als Tag der Audiotouristen, die einfach mal planlos alles anfassen wollen. Tatsächlich scheint es mir unsinnig, in unserer Branche zwischen Profis und Noobs zu unterscheiden, denn letztlich geht es um Kunst, nicht um Kommerz. Oder? Nur unserem gut abgeschotteten Stand ist es zu verdanken, das ich mit einem Rest Stimme noch viele sehr interessante Gespräche führen kann. Alan Hyatt von PMI hat Tonelux gekauft und grosse Pläne: so soll es in Kürze die fantastischen aber nicht ganz billigen ToneLux Module auch als 500er-Serie geben. Wir als 500-Spezialisten werden uns natürlich besonders gründlich anschauen. Die ersten 19″er von Tonelux sind schon in unserer Hamburger Filiale zu bewundern! Auf Basis von Paul Wollfs Modulen hat Alan von Sterling Mastering ein mit Shadowmix ausgestattetes Frame bauen lassen, so dass es jetzt quasi eine frei skalierbare ToneLux Mischkonsole mit Automation gibt! Sollte die API 1608 als mein Favorit in Sachen small-format Analogkonsole ausgedient haben? Bei PMI treffe ich dann auch gleich auf drei d.a.s.-Kunden, die auf das Studio-Projects CS4 abfeiern. Alan schwört, niemanden geschmiert zu haben, aber ich weiß: der Mann ist ein gewiefter Geschäftsmann. Ich halte nicht viel von günstigen China-Mics aber das B1 war schon damals eine Revolution und ist zahlenmässig wahrscheinlich immer noch unser meistverkaufter Grossmembrankondenser. Ich werde mich mit der aktuellen Studio Projects Range mal beschäftigen müssen. Malcolm Toft zeigt mir nochmal die wesentlichen Neuerungen der ATB-Pulte, die nicht nur gut klingen sondern endlich auch stabil sind. Definitiv die besten analogen ihrer Klasse. Auf unserer Rückfahrt am Sonntag morgen bin ich endgültig erledigt. Und Heiser. Aber froh über die Erinnerung an viele spannende, überraschende, witzige und informative Gespräche.

Danke an alle, die da waren – wir sehen uns wieder zur Musikmesse 2011.
Bis dahin stehen wir Euch wie gehabt am Telefon, per eMail und gern auch vor Ort zur Verfügung!“

Thomas Römann

Metallica, die härteste Band der Welt

Smooth going, guys!
DasDAS via CBT

+++++ MESSEDEALS !!!! +++++

Die Musikmesse ist zu Ende, wir sind mindestens so zufrieden, wie erschöpft (und das will was heißen). Auch dieses Jahr hauen wir wieder unsere Ausstellungsstücke zu Hammerpreisen raus. Wer an unserem Stand war, weiß das wir in diesem Jahr eine besonders große Auswahl an feinstem Analogequipment hatten. API, A-Desings, Brent Averill, DAV, EDAX, Charter Oak, Purple Audio, Phoenix, und und und…

Verkauft wird solange der Vorrat reicht, wer zu erst kommt mahlt zuerst !

Die Preise bekommt Ihr per Anruf oder per Mail (an@digitalaudioservice.de) Das Equipment war nicht in Betrieb und dürfte nach einmaligem Abwischen kaum von fabrikneuen Geräten zu unterscheiden sein. Volle Garantie ist natürlich inklusive !

A-Designs:

1x Hammer EQ
2x Em PEQ
2x EM Blue
2x EM gold
1x EM Red
1x EM silver
2x ATTY
1x P1
2x Pacifica
1× 500HR

API:

2× 512 C
2× 550A
2× 550b
1× 560
1× 3124+
1× 500VPR „Lunchbox“ / inkl. Netzteil
1× 525
1× 527
1× 7600
1× 8200
1x A2D

Charter Oaks:

1x SCL-1
2× 538A
2× 538B
2x M900
1x E700

Brent Averill:

1x DMP (!!)
1× 1023 10-series Module, Neve-blau
1× 2CR, Neve-module Rack, schwarz
2× 1073 MP dual/ PSU
2× 1073 MPF dual / PSU
1× 1073 19″ / PSU
1× 1084 19″ / PSU
3× 312 500-series Preamp module
2× 500 series 6-slot Rack, 19″ rackmount / PSU mit 48V.

EDAX Audio labs:

2x VTP 100
1x EQP-2

DAV

2x BG No.1
1x SIPP
2x BG No. 501
2x BG No 1U
2x BG No 2
1x BG No. 6
1x BG No 8

Purple Audio

2x MC 77
1x Action
1x Sweet Ten

Phoenix audio

2x DRS Q4
2x Nice DI
1x Nicerizer 16
1x DRS1

Telefunken:

2x RFT AK 47
1x RFT AR51
2x M80
1x RFT M16 MKII

Jazzmutant:

2x Lemur INKL MU FOR LIVE!

Kel Audio

3x HM 2D
2x HM 3C
1x HM7U
1x The Song Sparrow

Musikmesse 2010 : DAS war´s !

MM2010A

Freunde der Audiotechnik ! Das D.A.S-Team ist gesund und munter wieder zurück aus Frankfurt. Wir möchten uns auf diesem Weg bei allen Besuchern für den Zuspruch und die gute Laune bedanken. Achtet bitte auch auf unsere Messe-Specials die wir in Kürze hier veröffentlichen. Wie Ihr auf den Bildern seht hatten wir dieses Jahr eine Menge angesagtes HighEnd-Gear am Stand welches wir nun gerne günstig veräußern.

AbletonMu

Großer Renner war das neue Ableton Mu für den JazzMutant Lemur, welches die absolute Kontroller über Ableton per Fingerzeig erlaubt. Zur Einführung bieten wir dieses Bundle mit 10% off zur Einführung an.

Auch der neue Brent Averill DMP erfreute sich großer Beliebtheit – wo gibt es schon sonst einen orignal Neve-Sound für unter 1000 Euro ?

EuphoMM

DSDS lahm, Phillipinen Win!

Freddy Mercury + Police Academy + Liberace = WIN!
DasDAS

Apple Ipad und Midipad = Dreams come true?

Midipad

Ein paar der musikalischen Anwendungen für das Iphone habe ich ja schon hier gecovert, doch jetzt kommt dank Ipad der echte Multitouch-Music-Controller-Shit, den ich mir seit zwei Jahren wünsche: Midipad

midipad is an exciting new app for the iPad/iPhone for music creation and live-performance.

The striking feature of midipad is its ability to directly communicate via network-MIDI-protocol. So there is no need to install any communication-peer-software on the Mac! Simply plug-and-play via Apple Bonjour – wireless. This kind of connectivity has not been used in any similar iphone-software. This multitouch-capable midi-controller-application communicates with your Apple Mac your Windows-based PC and even standalone hardware-synths via Wifi. So you can control all of your music-applications with just a few finger-gestures without having to sit at your desk and no annoying cable. In the production-environment midipad can control host-applications like Apple Logic, Steinberg Cubase/Nuendo, Ableton Live etc. It can also be used to control stand-alone applications from companies like Native-Instruments, Spectrasonics and many more.

midipad incorporates various commonly used controller-types like buttons, trigger-pads, sliders, ribbon-control in one & two dimensions, rotary-knobs, or complete functionality blocks like transport-control. midipad also reacts to midi-data from the connected remote computer, to provide instantaneous feedback for your performance. Preconfigured setups, divided in seperate views can be activated concurrently. Using multi-touch various functionality of the remote-software can be controlled. The features to be controlled can be configured by the user in the setup.

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Features:

+iphone OS
+communicates with MacOs and Windows based PCs
+communicates with stand-alone-applications and hardware
+communicates via network-MIDI-protocol
+plug & play via Apple Bonjour, wireless-LAN
+multitouch Interface

Preconfigured setups:
+studioView
+djView
+launchView
+fxView

Während die meisten Iphone Controller Apps einen Open Sound Control to Midi Converter brauchten, läuft Midipad standalone und bietet sogar Feedback auf dem Screen. Im Prinzip bekommt man ein Hi-Res Novation Launchpad, allerdings zum locker dreifachen des Preises (wenn man noch ein Ipad kaufen muss). Aber wie ich euch kenne, habt ihr eh schon ein Ipad im Pre-order…

Touch me, babe,
DasDAS

Richterin Barbara Sex Pistol

Breaking the law,
DasDAS

Musikmesse 2010 : Universal Audio 4-710D

4-710D

Neues Frontend von Universal Audio. Der 4-710D verfügt über 4 MicPres im TwinFinity-Design (SolidState und Tube mischbar), vier Kompressoren im 1176-Style und einen A/D-Wandler der über ADAT oder AES ausspielt. Jeder Kanal hat einen Insert und einen schaltbaren D.I.-Eingang. Schick ist er obendrein, was will man also mehr ?

Musikmesse 2010 : Metric Halo LIO-8

MH Lio

Abgespeckte Version des ULN-8. Das LIO-8 kommt mit 8 analogen LineIns/Outs und den bekannten Wandlern. Wer sich nicht entscheiden kann wird sich freuen, das in der guten alten MetricHalo-Tradition („wir retrofitten alles“) die MicPres des ULN-8 auch noch später ins LIO-8 eingebaut werden können. Das Teil eignet sich auch hervorragend um die Kanalzahl von vorhandenen MetricHalo Interfaces aufzustocken und funktioniert darüberhinaus auch als Stand-Alone Analog/AES-Wandler. Preis um 4000$, Treiber wie immer nur für Mac.

Musikmesse 2010 : Korg Monotron

Monotron

Also das Ding hab ich mir mal unbesehen vorbestellt: Korg Monotron. Das ist vielleicht das interessanteste Produkt eines Major-Herstellers der letzten Jahre. Von Konzept her sehr nah am Stylophon gibt es hier einen Mono-Ribbon-Synth. Das Keyboard ist nur aufgemalt, es handelt sich um eine durchgehende Metallfläche auf der man frei von festgenagelten Intervallen rumtoben kann. Es gibt einen Oszillator, einen LFO und ein analoges (!) Filter, welches identisch mit dem des legendären Korg MS20 sein soll (da bin ich mal gespannt wie man das Design mit modernen Bauteilen klont). Man kann auch externe Signale mit dem Filter bearbeiten. Das Ding läuft auf Batterie und hat einen eingebauten Speaker. Soll unter 100 Euro kosten. Derb. Geil. Wahnsinn. Ich nehm 10….

Musikmesse 2010 : Roland Lucina AX-09

Lucina

Keytar war gestern. Heute braucht man den Shoulder-Synth. Mit dem schönen Namen Lucina bringt Roland ein Produkt für den der in Sachen Performance-Gadgets schon alles hat oder meint alles gesehen zu haben. Leider konnte ich kein Photo auftreiben welches zeigt wie das Ganze am/an Mann/Frau aussieht, aber ich denke das wird nicht lange auf sich warten lassen. Vermutlich hat es optisch Ähnlichkeit mit einem halbierten Akkordeon, Erinnerungen an McRorie werden wach. Ansonsten bietet das Teil 150 Preset-Sounds, MP3-Playback und 37 Tasten.

Musikmesse 2010 : RME Babyface

Babyface

Na hoffentlich sitze ich keinem Internet-Scherz auf: Wie es aussieht kommt RME nicht länger drum herum sich in den wachsenden Markt der Desktop-Winz-Interfaces einzumischen. Platzhirsch Apogee kann sich warm anziehen, das RME Babyface kommt mit Kanälen satt daher u.a. ADAT, 2xMic/Line und 2x Line In/Out sowie MIDI. Ausserdem wird der bekannte TotalMix zum TotalMixFX befördert und bietet ab sofort auch DSP-Effekte wie EQ, Kompressor und Reverb. Kompatibel mit Win und Mac, Verbindung über USB 2.0. Eventuell der kommende Verkaufsschlager – sofern RME es schafft wie gewohnt mit einem völlig ausgereiften Produkt aufzuwarten. Spannende Sache, das Ding.