Test : API 527

527 klein

So – Winterschlaf unsanft beendet, jedenfalls meiner. Die erste Fuhre API 527 ist eingetroffen, da kann man natürlich nicht warten. Es hat sich gelohnt. Das Teil ist wie ein Blick in die Specs vermuten läßt tatsächlich ein kleiner Ableger des API 2500. Natürlich nur mono, zwei Module lassen sich allerdings linken. Im Gegensatz zu seinem Bruder 525 ist der 527 ein wesentlich lauterer, offenere und flexiblerer Kompressor. Von Ultra-brutal bis locker ist alles einstellbar. Er klingt immer sehr transparent und ist API-typisch die erste Wahl um perkussive Signal durch jeden Mix durchzubekommen. Also bestens geeignet für Bassdrum, Snare & Co. aber auch für Vocals und Bass sicherlich nicht zu verachten. Ich wage zu behaupten das es sich um den flexibelsten Kompressor im 500er Format handelt. Mit an Bord ist APIs berühmte THRUST-Schaltung die es ermöglicht das interne Sidechain-Signal mit einem HighPass Filter zu versehen um den Kompressor nicht frühzeitig zum pumpen zu bringen wenn basslastige Signale bearbeitet werden. Im Gegensatz zum 2500 kennt der 527 allerdings nur on & off beim THRUST. So ist also nur ein Filtertyp vorhanden, ich schätze es handelt sich um den mit 4dB/Okt. Die Specs verraten es leider nicht. Außerdem läßt sich der Kompressor im Gegensatz zum 525 zwischen Feedforward und Feedbackward umschalten. Ersterer Modus greift das Sidechainsignal direkt hinter dem Eingang ab und sorgt so für eine transparente Kompression. Feedbackward hingegen benutzt als Referenz den Ausgang des Kompressors und sorgt dafür für mehr Schmutz. Eine umschaltbare Kennlinie und ein sehr gut ablesbares Meter (Gainreduction oder Outputpegel schaltbar) sind ebenso am Start wie ein Outputfader und Limiter-Funktion. Derb !

we like it loud,
Arne

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2 Antworten auf “Test : API 527”


  1. 1 DasDAS 31. Dezember 2009 um 13:17 Uhr

    Haben.Wollen.So.Gern. Ultrabrutal deluxe!

  2. 2 michl 05. Januar 2010 um 14:40 Uhr

    Dann her damit !

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