Archiv für Dezember 2009

Test : API 527

527 klein

So – Winterschlaf unsanft beendet, jedenfalls meiner. Die erste Fuhre API 527 ist eingetroffen, da kann man natürlich nicht warten. Es hat sich gelohnt. Das Teil ist wie ein Blick in die Specs vermuten läßt tatsächlich ein kleiner Ableger des API 2500. Natürlich nur mono, zwei Module lassen sich allerdings linken. Im Gegensatz zu seinem Bruder 525 ist der 527 ein wesentlich lauterer, offenere und flexiblerer Kompressor. Von Ultra-brutal bis locker ist alles einstellbar. Er klingt immer sehr transparent und ist API-typisch die erste Wahl um perkussive Signal durch jeden Mix durchzubekommen. Also bestens geeignet für Bassdrum, Snare & Co. aber auch für Vocals und Bass sicherlich nicht zu verachten. Ich wage zu behaupten das es sich um den flexibelsten Kompressor im 500er Format handelt. Mit an Bord ist APIs berühmte THRUST-Schaltung die es ermöglicht das interne Sidechain-Signal mit einem HighPass Filter zu versehen um den Kompressor nicht frühzeitig zum pumpen zu bringen wenn basslastige Signale bearbeitet werden. Im Gegensatz zum 2500 kennt der 527 allerdings nur on & off beim THRUST. So ist also nur ein Filtertyp vorhanden, ich schätze es handelt sich um den mit 4dB/Okt. Die Specs verraten es leider nicht. Außerdem läßt sich der Kompressor im Gegensatz zum 525 zwischen Feedforward und Feedbackward umschalten. Ersterer Modus greift das Sidechainsignal direkt hinter dem Eingang ab und sorgt so für eine transparente Kompression. Feedbackward hingegen benutzt als Referenz den Ausgang des Kompressors und sorgt dafür für mehr Schmutz. Eine umschaltbare Kennlinie und ein sehr gut ablesbares Meter (Gainreduction oder Outputpegel schaltbar) sind ebenso am Start wie ein Outputfader und Limiter-Funktion. Derb !

we like it loud,
Arne

Einer geht noch: Mobys Drummachine Collection

„No one sweats on a plugin“,
DasDAS

Frohe Weihnachten!


DasDAS und Weihnachtsmann (Abb. ähnlich)

DasDAS geht in den Winterurlaub und hat sich Internetverbot erteilt, um möglichst viele Kekse in möglichst kurzer Zeit zu vertilgen. Ich bin im neuen Jahr wieder für euch da mit einem großen Sack voller Utter Nonsens, Bad Ideas und Audio-Horror. Bis dahin wünsch ich euch ein frohes Fest & guten Rutsch!

Euer
DasDAS

Alicia Keys & Stephen Colbert: Empire State of Mind

Stephen Colbert ist einer der bekanntesten Satiriker im US-Fernsehen. Im „Colbert Report“ mimt er einen ultrakonservativen Talkmaster im Stile der Sendungen auf Rupert Murdochs FOX News (welche von der Regierung Obamas als Propaganda benannt wurden) und treibt die Absurdität dieser Shows auf die Spitze.
In diesem Clip übernimmt er Jay-Zs Part in „Empire State of Mind“ und rappt über die Vorzüge von gated communities und Privatschulen:

Yeah, yeah, yeah
I love New York, King of all the Cities
Lived up by the Guggenheim, ’til I got some kiddies
Moved to Connecticut, ‘bye George Pataki
[ … dry-cleaners, pickin‘ up my khakis]
Shoppin’ mall is close, my community is gated
My shorties are all private school educated
Home theater system, 60-inch plasma
Clean suburban air, much better for my asthma
Still hit the city, Times Square, keep it real
Hard Rock Cafe for the appetizer deal
M&M Store, Disney Store, I’m in heaven
I own this town from 41st to 47th
Take you to The Lion King, that show is fantastic
Leave half an hour early so I can beat the traffic
I can get home really fast, driver rocks an E-Z Pass
Land of cheaper gas and the upper middle class

Big City of Dreams,
DasDAS

6 Iphones = 1 Klavier

Der Filmmusiker Yann Tiersen (Amelie, Goodbye Lenin) spielt das Amelie-Thema auf 6 Iphones und flucht, weil während der Performance immer wieder jemand anruft. Auch wenn er „Flight Mode“ nicht kennt, ist das eine charmante Version des Stückes.

DasDAS (dank an Jan)

Eine kurze Geschichte der Boombox

Ich hatte in den späten 90ern noch eine dicke fette Boombox in meinem VW Käfer, die laut genug war, das Schnattern des Motors zu übertönen. Nur die satten 8 Babyzellen, die das Beast mit Strom versorgten, verdarben mir schnell den Spass an diesem Ghettotech-Soundwunder. Say what you want, I vermisse die Blaster.

Before there were iPods, or even CDs, and around the time cassettes let break dancers move the party to a cardboard dance floor on the sidewalk, there were boomboxes. It’s been 20 years since the devices disappeared from the streets. It’s high time to press rewind on this aspect of America’s musical history.

Back in the day, you could take your music with you and play it loud, even if people didn‘t want to hear it. 150 decibels of power-packed bass blasted out on street corners from New York City to Topeka. Starting in the mid-’70s, boomboxes were available everywhere, and they weren‘t too expensive. Young inner-city kids lugged them around, and kids in the suburbs kept them in their cars.

They weren‘t just portable tape players with the speakers built in. You could record off the radio, and most had double cassette decks, so if you were walking down the street and you heard something you liked, you could go up to the kid and ask to dub a copy.

NPR

DasDAS via nc

Grindcore Baby

Napalm Death, man!
DasDAS

Mikrofon FAIL WIN?

Story: hier via den Kommentaren & Mart

Tchaikowsky & Rubinstein pfeifen und singen

Was passiert, wenn man einen Haufen Musiker um ein neues Gadget schart? Sie machen lauthals Quatsch! Das war vor 120 Jahren genauso war wie heute, wie diese spektakuläre Phonograph-Aufnahme beweist.

This Edison phonograph cylinder recording from 1890 was made by Julius Block, a Russian Businessman of German descent (The Old Man with the Umbrella in this video) who became fascinated with the phonograph (and even convinced Tchaikovsky to sign an endorsement).

The recording was kept by Block until his death in 1934. His family donated the cylinder (with other cylinders made by Block) in a German Archive after his death. The recording was re-discovered in the Pushkin archive of St.Petersburg, Russia in 1997, and was labelled with the names of the participants: Anton Rubinstein (composer), Elizaveta Lavrovskaya (singer), Peter Tchaikovsky (composer), Vassily Safonov (pianist and conductor), Alexandra Hubert (pianist), Julius Block (the host himself).

One can imagine the scene – a group of eminent musicians each standing around this new ‚wonderful invention‘, being gently encouraged to say something. So there are a few words of banter, some musical scales, whistles, etc., much of which is only just audible.

Here is the translated contents of this recording:

A. Rubinstein: What a wonderful thing [the phonograph].
J. Block: Finally.
E. Lawrowskaja: A disgusting…how he dares slyly to name me.
W. Safonov : (Sings a scale incorrectly).
P. Tchaikovsky: This trill could be better.
E. Lawrowskaja: (sings).
P. Tchaikovsky: Block is good, but Edison is even better.
E. Lawrowskaja: (sings) A-o, a-o.
W. Safonow: (In German) Peter Jurgenson in Moskau.
P. Tchaikovsky: Who just spoke? It seems to have been Safonow. (Whistles)

Is this thing on?
DasDAS via bb

Dr. DAS : Was ist DirectMonitoring ?

dr.das

Frage : Was ist DirectMonitoring ?

Antwort: DirectMonitoring (zu deutsch etwa: „direktes mithören“) ermöglicht es ein Signal welches zur Aufnahme in den Rechner geschickt wird „in time“ mit dem Playback (-> den bereits aufgenommenen Spuren) zu hören. Früher als es gang und gebe war auf Band aufzunehmen brauchte man das nicht, da ein Signal welches vom Mischpult zur Bandmaschine geschickt wurde von dort auch ohne nennenswertes Delay wieder zum Mischpult gelangen konnte. Bei der Aufnahme im Rechner ist dies meist technisch nicht möglich es sei denn man verfügt über ein DSP-gestütztes High End-System (z.B. ProTools HD oder Apogee Symphony). Ein Signal welches über ein Audiointerface in den Sequencer geschickt wird läuft dort einmal durch den Mixer und wird dann zusammen mit dem Playback auf den Hauptausgängen wiedergegeben. Dies erfordert hohe Rechenleistung vom Computer. In der Regel erscheint das Signal mit deutlichem Versatz zum Playback auf den Ausgängen. Abhilfe schafft man mit DirektMonitoring: So gut wie alle Interfaces verfügen über einen eigenen Mixer der es erlaubt das Eingangssignal direkt wieder an die Ausgänge zu schicken, d.h. ohne Verzögerung. Im selben Mixer kann das Signal auch mit dem Playback gemischt werden so das alles „in time“ ist. Wenn man dieses Verfahren anwendet muss man allerdings dafür sorgen, dass die Spur im Sequencer auf der aufgenommen wird stumm-geschaltet wird.

Vorteil : Auch auf Rechnern mit geringer Leistung oder in großen Arrangements kann verzögerungsfrei während der Aufnahme abgehört werden.

Nachteil: Es können bei der Aufnahme keine PlugIns verwendet werden da man deren Output nicht hören würde. Außerdem kann das Signal nicht direkt auf seine Qualität hin überprüft werden, man muss also die Meter im Auge haben um Verzerrungen zu erkennen.

Alles klar ?

DerDoc (vertreten durch DasArne)

Klark Teknik & Midas by Behringer

Midas

Behringer, der allseits geliebte wie geächtete Hersteller von cheap & dirty Equipment hat sich zwei Sahnestücke der Livesound-Industrie einverleibt: unter dem Label „Music Group“ firmieren nun der Livekonsolenhersteller Midas sowie Klark Teknik, deren EQs in jedem Liverack von Panama bis Wuppertal stehen. Für Behringer ist das ein Sprung aus dem beinahe untersten Qualitätsniveau in die Pro-Klasse (die sie sonst nur im Produktnamen durch das zufügen von „Pro“ behauptet haben). Hoffentlich tut die Fusion der Qualität der einverleibten keinen Abbruch, sondern vielleicht verbindet sich die Produktionskraft von Behringer, die eine eigene Firmenstadt in China haben, mit dem Know-How von Midas und Klark. Spannend wird auch, welche Hi-End Hersteller noch von Behringer aufgekauft werden, besonders da die Krise immer noch wütet.

Robert Mulatz, Senior Vice President of BOSCH Communications Systems, states: “The MIDAS and KLARK TEKNIK brands have always epitomized the highest possible performance and reliability in the mixing console and signal processing markets. Within the professional audio business of BOSCH, this niche market has not been defined as a core business area due to its size and specific requirements. With the MUSIC Group, we believe we have found both the passion and the financial ability needed to grow MIDAS and KLARK TEKNIK. Of all potential buyers that were screened, we have selected the MUSIC Group as the best fit.”

Uli Behringer, Chairman of the MUSIC Group, comments: “I am thrilled and honored to join with John Oakley and his team in taking these legendary brands forward. I have immense respect for the dedication to quality, performance and customer service that this team has shown consistently over the years. While we plan to invest considerable resources and support to these brands, we also look forward to learning from the achievements of their engineers and working with them to take BEHRINGER and all of the MUSIC Group brands to a new level.”

MUSIC Group CEO Michael Deeb adds, “MIDAS and KLARK TEKNIK are at the very pinnacle of their market segment. They address a very unique client base and have a different sales channel from our current core business. The brands will continue to operate autonomously under the leadership of John Oakley while benefiting from the synergies of our combined efforts. All brands will take advantage of the MUSIC Group’s extensive resources and industry-leading competencies including product development, lifecycle management, supply chain and logistics.

The final word comes from Alex Cooper, MIDAS Director of Console Engineering, who says: “For over twenty years I have devoted my life to designing the finest quality audio products possible. It has always been our goal to achieve the very best performance while continuing to broaden our market presence and expand our customer base. I am convinced that working with the MUSIC Group will provide us with advantages that will help us maintain our high standards and grow the business for the long term.”

It takes a whole lotta money to look this cheap,
DasDAS

Tappercise!

Defending Disco Dancing,
DasDAS

Kanadische Musikindustrie Unterschlägt Milliarden

Duck

Wie die IT-News Plattform zdnet.de berichtet, rollt eine Milliardenklage auf den kanadischen Musikindustrieverband CRIA zu. Die Kläger werfen dem Verband vor seit Ende der 80er-Jahre keinerlei Lizenzgebühren für Veröffentlichungen von einzelnen Titeln auf Samplern sowie für die Nutzung von Live-Aufnahmen ausgezahlt zu haben. Es geht um eine Gesamtsumme von 60 Milliarden Dollar und der CRIA räumte auch schon tatsächlich ein, dass es einen Zahlungsrückstand gebe, setzte die Summe aber wesentlich niedriger an. Mitglieder des Verbandes sind unter anderem Sony, Warner, EMI und Universal Music. Es gibt Hinweise darauf das die Gelder aus einem ganz profanen Grund nicht ausgezahlt wurden: Der Verwaltungsaufwand sei zu groß. Bitter, besonders wenn man sich vor Augen hält das es sich hier um eine Urheberrechtsverletzung handelt – auf derselben Grundlage verklagt die Industrie Nutzer und Betreiber von illegalen Downloadportalen. Der Aufwand ist wohl geringer.

We Are Only In It For The Money,
Arne

John Williams kann ALLES!

Sogar Enten!
DasDAS

Access Virus Whiteout

Virus LE

Für Alicia Keys und alle anderen Synthi-Nerds, die gerne in Instrumente mit eingebauter Wertsteigerung investieren (Reminder: Staat is pleite / Renten gibt´s nicht) bringt Access jetzt den auf 100 Stück limitierten Virus Whiteout auf den Weihnachtsmarkt. Jedes Exemplar bekommt seine Seriennummer per Laser eingraviert. Ansonsten ist das Teil wie eine Kreuzung aus TI2-Desktop und Polar.

Preis 1699 Euro

I´m dreaming of a white synthi,
Arne