Archiv für September 2009

FAIL: I fell in love at the Apple Store

Oh je, ich bin zwar mittlerweile auch völlig auf Apple inclusive App-Store und Co, doch dieser Track ist mehr als lächerlich. Fanboys sind schrecklich.

Mein Zwischenbericht nach einem halben Jahr MacBook:

Fail:
Lüfter: schnarrt

Display: Kratzspuren des Gehäuses eingestanzt

Ableton 8.04 auf Mac war greulich instabil, da war mein Vista PC mit 7.12 eine warme Sommerbrise dagegen (wenn der verfluchte mini-Firewire nicht gewesen wäre).

Win:
Arnd & Bleibohm tauschen alle Hardware kostenlos vor Ort aus, da Garantiefall!

Ableton 8.05 ist da!

The Good, the Bad and the Ugly,
DasDAS

edit: abgeschnittenen Text wieder sichtbar gemacht.

Daft Punk auf Nintendo DS + Korg DS 10

Ah, die Evolution der mobilen Hardware! Mittels der guten alten Formant Synthese (das Grundlagenwerk von Schumann datiert immerhin auf 1929) läßt Denkitribe den Korg DS-10 singen und das garnichtmal schlecht. Wie die Kollegen von Gizmodo bemerkten, sympathischer als ein autotuned Kanye West ist es allemal.

work,
DasDAS

2. Hi-End Gear: Messe-Deals

Hi!

Nachdem die 2. Hi-End Gear hinter uns liegt, gibts einige Messe-Deals zu erstehen. Als da wären:

1 x O 300 Klein &Hummel
1 x API 2500
1 x API 7600
1 x A-Design Hammer
1 x A-Design Pacifica
1 x A-Design P1
1 x Gyraf Gyratec XIV
1 x Gyraf Gyratec X
1 x API 512
1 x BAE 1084
1 x BAE 1073
1 x Mytek 8 × 192
1 x DAV Electronics BG NO.1
1 x DAV Electronics BG NO.2

Bei Interesse meldet euch unter Digital Audio Service.

DasHard

Fremdschämen: Jay-Z vs. S-Raab

Das Internet hat bei mir den Fernseher völlig ersetzt, so dass ich glücklicherweise auf das deutsche Unterhaltungsprogramm verzichten kann. Nur manchmal taucht bei Youtube ein Schmankerln aus Fernsehland auf, wie dieses Video von dem Musikmetzger S.Raab und Jay-Z. Ein völlig mißlungener Freestyle-Versuch, bei dem ein sichtlich überforderter Jay-Z Aufzählungen vor sich hin stottert, während Raab den Jodel-Club-Med-Animateur gibt. Ein schöner, offensichtlicher ungeprobter TV-FAIL, den ich mir mit viel Fremdscham ansehe.

One Clap,
DasDAS

Top 10 Indie-Moments on TV

NEON FILLER machte sich die Mühe, die zehn besten Gelegenheiten bei denen die Alternative-Welt mit dem Mainstream-TV kollidierte noch mal zusammenzufassen. Unbezahlbar ist Kurt Cobains Morrissey-Persiflage bei Top of the Pops, grandios der Gig der John Spencer Blues Explosion im australischen Kinderprogramm. Gnadenlos deplaziert treten Hüsker Dü im US-Bügel-Fernsehen auf und die Stone Roses dürfen sich mit der inzwischen legendären Inkompetenz der BBC-Livetechnik rumärgern. Und vieles mehr hier

The Kids Are Alright,
Arne

Schall & Rauch : Smoke-Mic


Rund 130 Jahre nach Erfindung des Mikrophons sollte man meinen das technische Konzept wäre ausgereizt. Weit gefehlt. David Schwartz vom Rochester Institute of Technology versucht die physikalischen Grenzen die jedem Mic durch die Membran auferlegt sind mithilfe von einem Laser und Rauch zu entfliehen. Das Prinzip ist so simpel wie nur irgendetwas: Schallwellen werden in eine Röhre mit Rauch geleitet und bringen diesen dort in Bewegung, mit dem Laser werden die Änderungen in der Bewegung des Rauchs gemessen und in Wechselstrom umgesetzt. Es wird dadurch auf ein mechanisches und damit träges Element verzichtet wodurch sich theorethisch eine sehr hohe Empfindlichkeit und Auflösung erziehlen ließe. Das Konzept steckt allerdings noch in den Kinderschuhen, wie im Video zu sehen. Aber wer weiß, vielleicht darf in 10 jahren in den Aufnahmeräumen der Welt wieder geraucht werden.

Up In Smoke,
Arne

Wacken? Juggalo Gathering!

Insane Clown Posse

Wer denkt, Wacken wäre das ultimative Musikfestival, sollte sich in die USA begeben, um dort den „Dark Carnival of the Souls“ zu besuchen. Das Fest wird von der altgedienten Insane Clown Posse, einer Rapmetal-Band, veranstaltet und richtet sich besonders an ihre treuen Fans, die „Juggalos“. Im Internet zählen Jugs ähnlich wie Furries (nicht googlen, wenn euch eure Seele etwas wert ist) zu den am meistgehassten Figuren, da sie besonders gerne lange und unzusammenhängende Forentexte über die Unglaublichkeit ihres Fanseins verfassen. Juggalo ist ein intensiverer Kult als die Kissarmy, die Turbojugend oder auch die Oasis Ultras und ist eher mit Fussballhooligans vergleichbar (minus der Gewalt). Hier bekommt ihr einen Einblick in die seltsame und doch extrem normale Welt der Insane Clown Posse:

Und hier der offizielle Trailer dazu, der sich nicht zu schade ist, das Festival mit Mekka zu vergleichen:

Und jetzt keine Beschwerden, dass ich euch Lebenszeit geklaut habe!

DasDAS

Billy Corgans ICHABOD: Modularsynth at its best

Mattsonminimodulars ICHABOD ist ein Traumsynthesizer – im obigen Video hört man Billy Corgans Exemplar, bevor es ausgeliefert wurde. Mit nur einer einzigen Note gehalten, produziert das System unglaublich schöne Klänge über Waveformcycling und pitching. Wer noch Platz daheim hat, findet hier Synthesenirvana.

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Off topic: Goatee Shaver

Das hat überhaupt nichts mit Musik zu tun, doch ist trotzdem zu gut, um es zu unterschlagen: der Goatee Shaver! Das perfekte Tool, um wie ein Arschloch auszusehen. Besonders toll: der einzige Rasierer, den man beissen kann!

Goatse.cx,
DasDAS

Play him off, MPC Cat!

Schönes Wochenende!

DasDAS

Jerkin‘

Der neue heiße Scheiß aus LA: der Tanzstil Jerkin‘. Im Gegensatz zu europäischen Tanzstilen der letzten Zeit wie Donk oder Jumpin ist hier eine große Portion an Ironie in die Moves eingebaut – „yeah, es ist lächerlich, aber ich seh dabei gut aus“ scheint die Hälfte der Moves zu sagen. Der Klamottenstil erinnert eher an Indiefashion als an die traditionelle Baggypants XL Mode, die noch dem körperlich wesentlich aggressiveren Krump seinen Look gab.

Hier noch die Hymne „Your‘re a Jerk“, produziert von den New Boyz:

Defending disco dancing,
DasDAS

Synth Britannia

Ich bin neidisch, sehr sehr neidisch auf die Briten: sie kommen in den Genuss derart fantastischer Dokus, wie Synth Britannia. Der Film zeigt die Ursrpünge des Synthie-Pop und läßt alle Größen der Zeit zu Wort kommen.

In the late Seventies small pockets of electronic artists such as The Human League, Cabaret Voltaire and Throbbing Gristle were inspired by Kraftwerk and J G Ballard to dream of the sound of the future against the backdrop of bleak, high-rise Britain.

Gary Numan’s 1979 appearance on Top Of The Pops heralded the invention of synthpop, which would provide the soundtrack as Britain entered a new, ruthless era in the Eighties.

Depeche Mode, four lads from Basildon, came to embody the new sound, while post-punk bands such as Ultravox, Soft Cell, Orchestral Manoeuvres In The Dark and Yazoo took the synth from the pages of the NME and onto the front cover of Smash Hits.

By 1983 the Pet Shop Boys and New Order were pointing to where the future of electronic music lay – in dance.

Contributors to Synth Britannia include Philip Oakey, Vince Clarke, Martin Gore, Bernard Sumner, Gary Numan and Neil Tennant.

Man könnte sich die komplete Doku auf der BBC homepage streamen, doch leider nicht aus Deutschland. Na, vielleicht ist einer von euch ja ein Proxywizard und kann sich doch an gut zwei Stunden Synthesizer und Makeup erfreuen. Neid.

Cars,
DasDAS

Native Instruments: The Finger

Tim Exile habe ich im Frühjahr im Kampnagel in Hamburg gesehen, wo er ein barockes Kammerorchester in viele kleine Audioslices zerlegt hat. Die Show kam so richtig in Gange, als er mit dem Percussionisten eine Solosession losbrach – davor mixte sich Klassik und Warpfrickel nicht zu etwas wirklich Interessantem, was der kaum vorhandenen Probenzeit geschuldet sein mag. Mit „The Finger“, dem neuen Kontakt/Reaktor-basiertem Plugin-FX von Native Instruments, kann jetzt jeder schnell und einfach Musik zerhacken, loopen, umdrehen und shreddern, genau wie der Warp Künstler.

Einer der markantesten Unterschiede zu anderen Effektgeräten ist die Möglichkeit, die Effekte über das Keyboard (oder den Piano-Roll-Editor eines Sequenzers) zu triggern. Jeder MIDI-Note auf vier Oktaven ist ein eigener Effekt mit einer anderen Effekteinstellung zugewiesen, und die Reihenfolge des Drückens bestimmt die Effekt-Kette: Bis zu sechs Effekte lassen sich auf diese Weise live verketten und neu kombinieren, um trickreiche Effekt-Routings und rasante Klangeffekte zu erzielen. Effekte werden auf diese Weise musikalisch spielbar wie ein „echtes“ Instrument.
Bei der Verwendung von THE FINGER als Effekt-PlugIn im Sequenzer lassen sich die gedrückten Noten im Piano-Roll-Editor aufzeichnen (oder einzeichnen), wodurch die Effekt-Routings in einer komplett neuen, intuitiven Form editiert werden können.

Die außergewöhnliche Live-Spielbarkeit des Effektgeräts und die Vielzahl an Spezial-Effekten eröffnen ein nahezu grenzenloses Potenzial für kreative Soundmanipulationen, die gleichzeitig so viel Spaß machen wie nie.

Die Haptik und der lockere Flow der Effektverbindungen dürfte dabei das interessante sein, denn klanglich läßt sich ähnliches mit Freeware wie Glitch realisieren.

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Finger-licking-good,
DasDAS

KORG microSAMPLER

CASIO SK-1 strikes back! Der vom genialen Consumersampler inspirierte, herrlich hässliche microSAMPLER wird binnen kürzester Zeit die Bühnen stürmen. Was gibt es auch nicht daran zu lieben? Umfangreiche Samplingfunktionen, Mikrofon, IPod/Gameboy/Plektrum Slots (kein Dock), Kaoss Effekte, alle wichtigen Anschlüsse, leicht, cheesy preset Sounds. Ich freue mich auf die vielen microSAMPLER only Platten in der nächsten Zeit. Preis soll bei 750 Dollar liegen – Street wird wohl ordentlich darunter sein.

The microSAMPLER hosts a solid complement of top-end sampling features to expand your creative potential. This full-fledged instrument offers sixteen-voice polyphony, reverse playback, editing operations such as Normalize and Truncate, and a Time Stretch feature that lets you change the tempo without affecting the pitch. Selectable sample rates of 48 kHz, 24 kHz, 12 kHz, and down to 6 kHz let you sample at rates beyond CD clarity or add in that Lo-Fi vintage vibe. Each bank contains 36 samples (a maximum of approximately 160 seconds of recording time for monaural samples at a 48 kHz sampling rate) and sixteen patterns of sequence data; the microSAMPLER lets you store eight such banks in internal memory. The Keyboard mode takes a single sample and assigns it chromatically across the keys for instant playability. With its recessed controls, bright LEDs and informative display, the microSAMPLER is fun to use and easy to operate – for beginners or seasoned pros.

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Gastkommentar: KanYe West

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