Archiv für August 2009

Autotune Cats

Es ist Sonntag, milder Regen fällt auf Hamburg, die Katzen maunzen wie T-Pain – warum also aufstehen?

Sleepin in,
DasDAS

Holiday Fun: Bang goes the theory vs. Non-Lethal Weaponry

Eigentlich bin ich nicht hier sondern im Urlaub, aber die neue BBC Serie „Bang goes the theory!“ ist zu gut, um sie hier nicht zu erwähnen. Wie eine Mythbusters auf Retalin testet die UK-Show Theorien mit unterhaltsamen wie Stammtisch-tauglichen Ergebnissen. In dieser Episode wird das Active Denial System der US Navy vernichtet: die hochenergetischen und fokussierten Schallbeams des Apparatur werden mittels im Baummarkt erhältlichen Mitteln ausgelöscht. Errinnerungen an meine „Ich mache den Hobbykeller schalldicht“ Versuche werden wach!

Falls die Schallsysteme je auf deutschen Räumpanzern installiert werden, habt ihr hier ein ebenso effektives wie medientaugliches Gegenmittel.

Keep on rocking in the free world,
DasDAS

Safe Sound Audio Wettbewerb – P501 incl. API-Lunchbox zu gewinnen

Die englische Firma Safesound hat ihren bekannten P1 Audio Prozessor ins API 500 Series Format übertragen.

Da der Platz optimal genutzt wurde, stehen im Prinzip alle Besonderheiten des P1 nun auch im 500-Series Format zur Verfügung.
Mit dem nach eigenen Aussagen besten Vocal-Aufnahme Kompressor des Marktes kann man das Signal transparent kontrollieren. Der nachgeschaltete Limiter bewahrt den Wandler einerseits sicher vor Signalspitzen, läßt sich aber auch kreativ zur Soundgestaltung einsetzen.
Lediglich die Monitor-Sektion mit Kopfhörerverstärker und Stereoeingang, sowie die Insert-Buchse mußten draussen bleiben.

Da alle Theorie bekanntlich grau ist, hat Safesound anläßlich des Launches einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem man ein P501-Modul gewinnen kann. Damit man nicht im Regen steht, gibts die passende API-Lunchbox gleich dazu.
Einfach auf der Safesound-Website schätzen, wie viele Bauteile auf dem Bild des P501 zu sehen sind, im Feld „Stichfrage“ eintragen, welches Produkt man entwickeln würde, wenn man bei Safesound entscheiden könnte und fertig.

Einsendeschluß ist der 31.10.2009.

Viel Erfolg!

Um kurz anzureissen, was der P501 kann, habe ich einen Drumloop aus der JoMoX XBase09 mal in verschiedenen Einstellungen bearbeitet:

Erstmal mit einer sauberen Verstärkung mit dem Gain Regler auf 4:


No Compressor – No Limiter


Compressor: 4:1 – Attack: 1 – Threshold: -20 – No Limiter


Compressor: 4:1 – Attack: 35 – Threshold: -23 – Limiter


Compressor: 6:1 – Attack: 1 – Threshold: -27 – No Limiter


Compressor: 20:1 – Attack: 15 – Threshold: -20 – No Limiter

Weil der P501 aber auch interessant klingt, wenn er etwas gefordert wird, hier mit anderen Gain-Einstellungen:

Gain 6:


No Compressor – No Limiter

Die beiden folgenden Audiobeispiele haben ungefähr dieselbe Gainreduction, einmal mit, einmal ohne Limiter, Gain ist auch 6:


Compressor: 4:1 – Attack: 35 – Threshold: -22 – No Limiter


Compressor: 4:1 – Attack: 35 – Threshold: -6 – Limiter

Gain 9:


No Compressor – No Limiter


Compressor: 4:1 – Attack: 1 – Threshold: -13 – Limiter


Compressor: 4:1 – Attack: 6 – Threshold: -20 – Limiter

Und Gain 10 rockt dann noch mehr:


No Compressor – No Limiter


Compressor: 2:1 – Attack: 15 – Threshold: -13 – No Limiter


Compressor: 2:1 – Attack: 15 – Threshold: -13 – Limiter

Außerdem habe ich den P501 auf einer Vocal-Aufnahme eingesetzt (Sounds sind leider nicht frei) und war im Zusammenspiel mit einem Röhrenmikrofon von Charter Oak sehr angetan. Der Kompressor läßt sich leicht einstellen, verdichtet sehr natürlich und macht das Signal angenehm kompakt. Im Mix paßt es sich super ein und läßt dennoch genug Raum für Nachbearbeitungen.

Soweit erstmal,

DasHard

Apple stellt Snow Leopard vor

Snow Leopard

Die Katze ist aus dem Sack und ab kommenden Freitag käuflich zu Erwerben. Apple wies schon im Vorfeld darauf hin, das es sich bei Mac OSX 10.6. alias Snow Leopard nicht um eine alles-muss-raus-alles-muss-neu-Version handelt sondern eine Optimierung von 10.5 darstellt. Allerdings wurde der gesamte alte 32-Bit-Krempel entsorgt, alle Systemprogramme wurden auf 64-Bit getrimmt, das Multiprozessorkern-Handling soll gravierend verbessert worden sein. Mit über den Jordan ging iMovie, welches nun von Quicktime X ersetzt wird. Um alles abzurunden, soll das System weniger Platz verbrauchen, die komplette Installation sei 7GB kleiner als beim Vorgänger.

EDIT: Wie immer gilt : Nicht blind updaten. Die Kompatibilität zu den gängigen Audio-Softwares liegt im Moment noch völlig um unklaren, ausgerechnet Avid machte aber eine Ankündigung das ein Pro Tools Update notwendig ist und kommen wird.

Preise :
Grace Period (ja das gibt es !!) : Wer nach dem 8.Juni einen Mac erwarb bekommt die neue Katze bis Ende des Jahres für 8,95 Euro
Upgrade von 10.5 : 29 Euro
Upgrade von 10.4 : 169 Euro

Die Katze auf dem heißen MacBook…

Arne

Dave Smith Tetra endlich erhältlich

Nachdem schon DasDAS sich in Geduld und Verschwiegenheit üben mußte, bis die News über Dave Smiths Tetra an die Öffentlichkeit durfte, sind wir umso froher, euch mitteilen zu können, daß es den großen Bruder des Mopho endlich bei uns zu kaufen gibt.

Bei Dave Smith gibts außerdem 3 neue Videos, die den Tetra in Aktion zeigen.

Viel Spaß,

DasHard

Aus Arsenal Audio wird JDK Audio

Nach einem Rechtstreit mit der JVC Americas Corp. muß die API-Tochter Arsenal Audio sich umbenennen. Aus Arsenal Audio wird ab sofort JDK Audio.

Das ist schade, weil der Name nicht nur zum militärischen Grün der Frontblendengestaltung paßte, sondern auch nahelegen konnte, daß mit den V14 4-Band EQ, R 20 2-Kanal-Vorverstärker und dem R 24 2-Kanal 4-Band EQ ein umfassendes Arsenal an hochwertigem Audioequipment zur Verfügung steht.

Natürlich bleibt diese Qualität erhalten, nur an den etwas sperrigeren Namen JDK Audio muß man sich gewöhnen.

Ich überlege schon fieberhaft, wie ich mein ausgedientes Autoradio durch einen V14 ersetzen kann…und was wohl Xzibit dazu sagen würde?

In diesem Sinne,

DasHard

Humanthesizer: MacRorie’s Erben


MacRorie ist der Pionier der All-Body-Midicontrol und hat Armeen von jungen Performern inspiriert. Calvin Harris adaptiert das System und supercharged es mit dem ewigen Seller, Sex.

Wie funktioniert’s? Watch this:

Tom sensors on the boobs chest,
DasDAS

Final Countdown to Holiday!

Ich nehm mir meinen ersten Urlaub seit 2 1/2 Jahren und halte mich auch vom Internet fern, deswegen wird es etwas ruhiger hier im Blog bis zum September. Aber Christian wird euch mit den wichtigsten News weiterhin hier versorgen, nur die von mir verantwortete Nonsensquote wird etwas sinken. Take care!

Love,
DasDAS

Facebook? Are you Fucking kidding me?

Der erste gute Song über Facebook, der mir bisher untergekommen ist, stammt von der Australiarin Kate Miller-Heidke. Schönen Samstag euch und jetzt raus in die Nacht!

Poke,
DasDAS

Ice-T vs. MacBook

Überraschend lang hält das MacBook Pro den Attacken von Ice-T stand – falls er damit wirklich in einen Macstore gegangen ist, hoffe ich auf Videomaterial!

There, I fixed it
DasDAS

via gizmodo

Snacks and Shit – Die Hohe Kunst der tiefen Reime

Das neue Blog „Snacks and shit“, das sich nach einer Jay-Z Zeile benannt hat, nimmt einen genaueren Blick auf einzelne Zeilen von Rap Lyrics und bringt Comedy-Perlen wie diese hervor:

Z.Ro

„R.I.P. to my motherfuckin‘ mother.“
- Z-Ro, Mo City Don

Priest: „Does anyone want to say anything about the dearly departed?“
Z-Ro „Fuck, yeah. I do.“
Priest: „No, not you Z-Ro.“

Filed under: Worst eulogizer ever / unnecessary swearing

Das es sich bei Popmusik lohnt, bei den Texten eher weg als hinzuhören, kann man als gegeben voraussetzen („Always get it up for the touch
of the younger kind. My my my i yi woo. M M M My Sharona…“ WTF?); doch ist Rap aufgrund der reinen Masse an Text und der ständigen Neucodifizierung seiner Sprache natürlich noch wesentlich anfälliger für Nonsensaussagen als z.B. die alte Tante Rock, die sich oft recht einsilbig gibt. Deswegen sind ein paar angenehm verlängerte Mittagspausen mit der Lektüre des Blogs drin.

It’s been a good day,
DasDAS

The Biz: Digidesign und die einsame Insel

Digidesign Island

Digidesign, die Firma hinter ProTools und Gründungsväter der computergestützten Audio-Produktion verlor ihm Juni einen ihrer besten Köpfe, Dave Lebolt. 15 Jahre lang war Lebolt “, der zuletzt Senior Vice President und Chief Technology Officer war, „Mr. Digidesign“ – das Gesicht der Firma. Sein Ausstieg war die Krönung eines Exodus von Digidesign-Personal, der sich die unter Feuer stehende Firma ausgesetzt sah. Die Börsenkurve der Mutterfirma Avid ähnelt einer Talfahrt in den Alpen, minus der guten Aussicht.

Lebolt verlies Digidesign und wechselte zu der Boomcompany schlechthin, Apple. Nach eigenen Angaben wollte er nicht wie der letzte „Dinosaurier“ in der Firma bleiben, was nach einiger Zeit im selben Job seiner Aussage wohl passiert. Spannend ist jedoch folgenden Aussage aus einem Interview mit prosoundnews.com:

“Open standards will drive customer interoperability. Avid, Apple and other companies have customers that want their [projects] to work together. The days of total islanding are over; that doesn‘t work very well for customers. That’s a good trend to look at together with an overall consolidation in our business.”

Hier stellt er ein Problem von Digidesign dar: „Total Islanding“, die absolute Verinselung ist etwas, dass Digidesign ja zur Genüge betrieben hat, ja die Grundlage des Businessmodells ist. Allein die Tatsache, dass Audiointerfaces „M-powered“ sein müssen, um Pro-Tools LE zu verwenden, verhinderte Öffnung der Plattform. Im Zeitalter von flexiblen, plattformübergreifenden Sequenzern wie Ableton Live (bald auch mit MAX Integeration) und Apples „Alle-müssen-mit“ Logic-Angeboten wirkt das anachronistisch. Offene Formate sind das neue Mantra der Branche und Systeme wie ProTools, die auf eigener Hardware und eigenen Plugin-Formaten beruhen, tun sich mit dem Wechsel schwer.

Wie ein Brancheninsider meinte: „Seems that the Digi island is getting a lonely place!“

DasDAS

Dave Smith Tetra

tetra dave smith

Lange zum Schweigen verdammt über dieses wunderbare Synthesetier kann ich nun endlich herausposaunen, was Dave Smith uns hier geschenkt hat: den 4-Fach Mopho Tetra! In meinem Review hab ich den wohl günstigsten Analogsynth auf dem Markt ja schon gehörig abgefeiert und ich bin immer noch der Meinung, nach knapp einem Jahr Einsatz, dass es auf dem Markt in der Preisklasse nichts besseres gibt.

Der Tetra vervierfacht nun die Stimmenzahl des Mopho und ist damit fast ein ein halber Prophet 8. Hier die Fakten:

* Affordable, fully programmable poly synth with a 100% analog signal path.
* Classic, real analog sound—including legendary Curtis analog low-pass filter.
* Four-part multitimbral capability with four separate outputs.
* Combo Mode for huge unison patches, stacked sequences, and „modular-style“ poly sounds.
* Expandable: poly chain with other Tetras, Prophet ’08, and Mopho for expanded polyphony
* Just 7.9″ x 5″ (20.07 cm x 12.7 cm).
* Free editor for Mac OS and Windows.

Ein wichtiges Update im Vergleich zum Mopho:

Most of the rotary controls are detented encoders, but Cutoff and Resonance are potentiometers, allowing full sweeps with a single turn.

Cutoff und Resonance ware oft etwas hacklig zu bedienen beim Mopho, besonders im flinken Live-Einsatz. Das sollte hiermit korrigiert sein. Tolle Features wie die Möglichkeit, den Tetra zu stacken und auf bis 16 Stimmen zu kommen, sollten alle freuen, die die ultimative Trancesirence oder die Mörderfläche suchen.

Ein Review findet ihr bald hier, darauf freu ich mich jetzt schon!
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Tetrapack Rock,
DasDAS

Neu: MFB Schlagzwerg

schlagzwerg mfb

DIY-808 zu fummelig ? Software zu langweilig ? Das Leben hat keinen Sinn mehr ?

Muss nicht sein! MFB bringt mit dem Schlagzwerg mal eine schöne Alternative zum Thema Drumcomputer: Rein analoge Klangerzeugung mit BassDrum, Snare, Hi-Hat und Tom. Zusammen wohnen die Module (die MFBs Eurorack-Serie entlehnt sind) mit einem Stepsequencer unter einem Dach. Der Schlagzwerg hat sowohl MIDI als auch CV an Bord und der StepSequencer kann ausser Noten auch die Parameter der Klangerzeugung steuern. Mächtig was los also, klanglich gesehen wie von MFB gewohnt mit eigenem Charakter aber nicht zu weit weg von Rolands TR 808 / 909.

UVP 680 Euro
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boom boom boom
Arne

woot woot 100.000 Besucher

Nur am Rande erwähnt – am Wochenende hat das Blog seinen 100.000sten Besucher erlebt, seit Beginn der Zählung am 28.03.08.

Thanks for listening!
DasDAS