Archiv für Juni 2009

Dokumentarfilm: Jean-Jacques Perry „Prélude au sommeil“

Ein Tipp für verregnete Sommertage ist diese Dokumentation über Jean-Jacques Perry, einen Pioneer der elektronischen Musik. Mir ist der Mann noch nie untergekommen, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. Doch das werde ich jetzt nachholen!
Hier angucken (Video-on-Demand mit englischen Untertiteln).

To sleep, perchance to dream,
DasDAS

via boingboing

Safe Sound P 501

P501

Auf einen Vorschlag von Arne, den ihr schon als Modder und Mitschreiber dieses Blogs hin kennt, haben Safe Sound Audio ihren wunderbaren MicPre/Comp P1 in das API Serie 500 Format übertragen.

‚THE 500 SERIES TRACKING TOOLBOX FOR VOICE, GUITAR AND DRUMS‘

Compatible with the API™ 500 Series modular format which allows a number of audio modules to be plugged into rack frames such as the API* 6-slot Lunchbox and 10-slot 500VPR rackframe).
Front end

Ultrawide 60kHz bandwidth microphone input with 72dB of gain.

High Impedance instrument input.

Balanced Line Input.

Really easy to use single gain knob for all three inputs.

Switchable 80Hz high pass filter.
Compressor

The best tracking compressor for vocals on the market. Derived from the original Safe Sound P1 design using a multistage sidechain named peakride, it provides tightly controlled vocal compression with perfect transparency. A 100% original hardware design in today’s world of grey copycat software emulations.

Fully adjustable THRESHOLD, RATIO and ATTACK

‚Follow audio‘ controlled release time.

Auto gain make-up allows you to increase gain reduction ‚on the fly‘ without having to constantly re-adjust the output level.

Das Teil ist schon in der Halb-Rack Version Beeindruckend, so dass die 500er Variante restlos überzeugt.
Urteil: KAUFEN!

DasDAS

Telefunken CN 750 – neues Soundbeispiel

Telefunken

Nachdem Arne ein Review des Insider-Kompressors Telefunken CN750 gepostet hat, war Leser Kassabrot so freundlich, uns ein Paar Soundbeispiele zur Verfügung zu stellen. Dabei kam er zu klanglich zu ganz anderen Ergebnissen als Arne.

Arne setzte sich sofort hinter sein Exemplar und dieses krachende Beispiel kam dabei heraus:

Aus Fireface 400 in den Expander vom CN750, von dort in den Kompressor
desselben und von da wieder zurück in den Rechner.

Erst unbearbeitet, d.h. direkt gebounced, dann CN750 auf „Bypass“ und dann
mit High Com. Alle Regler auf 11. Der Peak bleibt die ganze Zeit konstant.
Keine weiteren Effekte. Sounds : Tape 808

Die Sounds von Kassabrot fand ich auch gut, aber ich neige nun mal zum übertreiben :-)

Schnell schnell zu eBay,
DasDAS

Apogee One

Apogee One

Der Welt kleinstes Hi-End Interface ward geboren: das Apogee One hat genau einen Eingang für Mic/Line und passt fast in eine Kippenschachtel. Hier der Tech-Rundown:

Features
Single channel input using one of the following three options:
Internal omnidirectional condenser microphone
Balanced XLR microphone preamp input with +10 to 63 dB of gain
Unbalanced 1/4” high impedance instrument input, 0 to 45 dB of gain
Software selectable 48V phantom power
Line-level, 1/8” stereo output for headphones or unbalanced powered monitors
A/D and D/A conversion @ 44.1/48kHz, 24-bit
Multi-function encoder knob for input gain control and output level control
4 encoder function LED indicators
3 segment LED input and output metering
Apogee’s Maestro software for advanced control and low latency mixing
Compatible with any Core Audio compliant audio application
Dimensions: 4″ W x 6.3″ L x 1.5″ H

Das Interface arbeitet nur mit 44/48Khz bei 24 Bit, was etwas steinzeitlich wirkt. Dennoch, für jemand der genau weiss, was er will und der mit dem reduzierten Interfacemöglichkeiten arbeiten kann, findet hier ein sicher gut klingendes Audiointerface. Ab Juli bei uns für 249$.

Kaufen

„Let’s drink to russian gas“ Der Gazprom Song

Man muss, sie lieben, die Hymnen allmächtiger Konzerne!

Via Danger Room

Sounddesign mit dem Telefunken CN750 -Klangbeispiele

Nach dem Insidertipp von Arne zu den Kompressionsmöglichkeiten des Telefunken CN750 hat sich Blog-Leser Kassabrot gleich einen ergattert und war so freundlich, Soundbeispiele aufzunehmen. Hier seine Post, der originär in den Kommentaren zu dem Artikel erschien:

Hy!
Hat ein bisschen gedauert, aber hier ein paar Beispiele.

Beispiel Numero Uno is der Drumloop direkt von einer MPC200XL aufgenommen.
1.Beispiel

Beim zweiten hab ich den Loop durch den CN750 gejagt, jedoch ohne das HighCom einzuschalten. Mit „Bypass“ wenn man es so will.
2.Beispiel

Im Blog hast du geschrieben, dass man den richtigen Pegel finden muss. Hab einige Einstellungen versucht, mir kam aber vor dass der Eingangspegel keine grosse Auswirkung hat.
Im dritten Beispiel hatte ich die Einstellung 50:50, d.h. MPC und Ausgangspegel CN750 ungefähr gleich.
3.Beispiel

Beim vierten Loop hab ich alle Signale einzeln durch den CN750 geroutet und im Sequenzer dann summiert.
4.Beispiel

Mein Fazit:
Allzu fett komprimiert das Teil jetzt nicht, aber es schluckt anständig Höhen weg, auch klingts ein bisschen nach bitcrush,
aber alles irrsinnig geil!!! Trash halt!
Plötzlich klingen die durchgejagten Drums ein wenig nach Sp1200. Um das mit Software zusammen zu bekommen muss man schon viel Zeit investieren.
Auch find ich die einzelnen durchgejagten Drumsounds klingen feiner als der Drumloop.

Aber das soll ja jeder für sich entscheiden!

Soviel dazu und viel Spass mit den Beispielen
wünscht Kassabrot

Update von Arne:

Aus Fireface 400 in den Expander vom CN750, von dort in den Kompressor
desselben und von da wieder zurück in den Rechner.

Erst unbearbeitet, d.h. direkt gebounced, dann CN750 auf „Bypass“ und dann
mit High Com. Alle Regler auf 11. Der Peak bleibt die ganze Zeit konstant.
Keine weiteren Effekte. Sounds : Tape 808

Die Sounds von Kassabrot fand ich auch gut, aber ich neige nun mal zum übertreiben :-)

Death of Autotune: Backlash

Nicht erst seit Jay-Z den Track „D.O.A. – Death of Autotune“ rausgehauen hat, ist der übermäßige Gebrauch der Jodelröhre schon in Verruf geraten (Bon Iver einmal ausgenommen). Dennoch gibt es eiserne Vertreter, die ihren „Be-li-hiiive“ nicht ändern wollen, wie Wallpaper. Und sie schlagen zurück!

I got 99 Problems but my pitch ain‘t one,
DasDAS

via BBG

Play him off on your C64, Keyboard Cat!

via Offworld

Dream Gear: AKAI APC 16

AKAI APC

Dieses tolle Drumrack-Fernbedienung für Ableton incl. Stepsequencer ist leider kein geplantes Produkt, sondern nur ein Mock-Up von Live-User Sarrova-Q:

I would love to have a 16 step APC-style sequencer unit for ableton drumrack.
A dedicated unit with 16 steps would be soooo easy and fun to program beats.
I now max for live will be able to make a sequencer, but with the apc-40, you only have 8 steps and it’s more dedicated to controlling clips, sends, … for ableton and not really ideal as a drum sequencer for drumrack.

Link

A boy can dream,
DasDAS

The Horror, the horror, the horror!

Selbstmumifizierung
Der Dritte Weltkrieg (mit Zombies)
Musikflatrate mit eingebauter Erziehungsmaßnahme

Schlaft gut HARHARHAR,
DasDAS

The Number of the Beast, Jubiläum der Gäste & die Illuminaten

Blog Statistik
Derzeit sind 666 Beiträge und 1,000 Kommentare auf 23 Kategorien verteilt.

WTF?
DasDAS

Die 10 schlimmsten Songthemen

Love is a rose

Wer je mit 15 Jahren angefangen hat, Songtexte zu schreiben, wird sich zumindest 1-2 Mal in diesem Times-Artikel direkt angesprochen fühlen. Ich seh dich an, Spiegel!

6. Drugs are great / oh no, actually drugs are terrible and you shouldn’t do them, even though I have done and had a fantastic time.

If I went home after five pints of Carling Extra Cold and wrote a song about how great Carling Extra Cold was as its cool crisp tasting liquid soothed the fire in my ever-expanding belly, I’d be rightly dismissed as a dribbling pub rock bore with stale lager where my brain cells should be. But five grams of cocaine? A large sack of heroin? Feel free to impart thy wisdom from your travels down the road of excess!

And when you’ve milked that subject into a shrivelled old teat and finally kicked the habit, why not write some more songs comparing your drug addiction to a demonic possession, and warning us why we shouldn’t do what you’ve spent the last five albums glamourising? After all, wasn’t it the same Red Hot Chili Peppers who once wrote the paean to heroin that is Under The Bridge, then followed it up a few albums later with ‘Snow (Hey Oh)’ asking us to ‘listen to what I say’ on the evils of all things narcotic? Why, yes it was.

Lesen

Aber es reimt sich,
DasDAS

DIY Laser-Gitarre

Wenn Daft Punk nicht mit Lemuren spielen würden, würden sie diese Lasergitarre spielen.

DasDAS

Mobile Musikproduktion: Logitech Z-10 Speaker Review

Logitech Z 10

Schon seit gefühlten Äonen bin ich auf der Suche nach Lautsprechern, die ich einfach in den Koffer packen und mitnehmen kann, um auch mal ohne Kopfhörer unterwegs zu arbeiten. Lange Jahren hatte ich dafür meine Trashabhöre, billige beige Teac PC-Lautsprecher dabei. Diese sind zwar leicht, brummen aber ohne Unterlass und zerren schnell. Zudem taugen sie nur zum Level-Checken für den Mittenbereich, da sie zum Produzieren soviel Spass wie dreimal recycletes Klopapier aus der Regionalbahn machen. Die üblichen Monitore sind für Bahncardkunden entweder zu groß und schwer (Adam A5, JBL Control One) oder zu teuer für den Klang (M-Audio & Co), den sie bieten. Ich war schon kurz davor, mir selbst Speaker zu bauen, bis ich auf die Logitech Z-10 stieß.

Dieses zwei Speaker, 2-Wege-System hatte ich aufgrund der für meine Zwecke unnützen Features zunächst von Vorauswahl gestrichen, da ich auf keinen Fall USB-Anschluß und ITunes Fernbedienungsdisplay brauche. In der Tat habe ich dieses Feature bisher auch nicht angewendet, sondern betreibe die Speaker direkt aus einer Audiofire 4 (auf -10dB eingestellt) via Großklinke auf Miniklinkeadapter. Doch nachdem der Preis von 150EUR auf ca. 80EUR gefallen ist, habe ich mir die Speaker im schnöden MediaMarkt angehört und ein Potential erkannt, dass ich bei Monitoren in der Größe noch nicht erlebt habe.

Der Grundklang der Boxen zeichnet sich durch unaufgeregte Mitten ohne den für diese Klasse sonst typischen 5Khz Boost (siehe z.B. Bose Companion oder Creative Gigaworks) aus. Dadurch bekommt man ein recht neutrales Grundklangbild und kann ohne Ermüdung auch mal 6 Stunden damit arbeiten. Ganz oben, ca. ab 10Khz lässt sich kein präzises Urteil mehr über das Material treffen, da ab da nur schemenhaft abgebildet wird. Die Basswiedergabe ist erstaunlich und in dieser Größe wohl einzigartig. Dennoch ist natürlich auch hier keine genauere Beurteilung mehr möglich; mir ist z.B. ein Subbass satte 8dB zu laut ausgefallen. Aber das kann man auch nicht erwarten – erstaunlich genug, dass man überhaupt einen Subbass wahrnehmen kann!

Die Tiefenstaffelung ist trotz der unterwegs üblichen Aufstellung auf dem Tisch ausreichend – man bekommt eine Vorstellung von den räumlichen Dimensionen und Reverb- und Delayzeiten lassen sich gut einstellen, so dass die Produktion nicht die Kopfhörermix-typische Zweidimensionalität aufweist.

Die Lautstärke ist beeindruckend und reicht auch aus, um eine kleinere Party auf dem Hotelzimmer zu schmeissen. Voll aufgedreht schlackern mir auf die übliche Hotelzimmertisch-Distanz die Ohren, ohne das Verzerrungen wahrzunehmen sind (wenn man nicht gerade Shackleton oder Burial auf 11 hört).

Im Verbund mit meinen AKG 270 und IGrado Kopfhörern kann ich gut unterwegs Musik produzieren, die sich annehmbar auf große PA-Anlagen und meine Studioabhören überträgt. Man liegt selten völlig daneben, was vor allem der guten Mittenwiedergabe der Z10 zu verdanken ist.

Fazit

Wer sich den Grenzen bewusst ist (zu schwache Höhen und Bässe, etwas langsame Transientenwiedergabe) und schon einige Erfahrung im Mischen hat, kommt mit diesen unschlagbar günstigen Speakern auch on-the-road auf gute Ergebnisse. Die Größe und das Gewicht von etwas über 4 KG machen sie gerade noch ICE und Luftgepäck tauglich. Natürlich werden die Z10 nie eine vollwertige Abhöre ersetzen können, dafür ist das wahrnehmbare Klangbild zu klein; auch sind es definitiv keine „Einsteiger“-Monitore; doch zur Kopfhörerergänzung und zur Produktion unterwegs eignen sie sich hervorragend. Der Preiscut deutet auf baldigen Ersatz der Modellreihe hin; ich bin gespannt ob etwas wirklich Sinniges (für Musiker) passiert oder nur ein Ipod-Dock drangeklatscht wird. Klanglich lässt sich wenig verbessern.

DasDAS

Gamesound: InFamous Nachtrag

Hier noch eine Review zu dem letzen Post über inFamous, von dem unterhaltsamsten Gamekritiker Australiens – Zero Punctiation AK Yahtzee. Jetzt hoffe ich auf einen PC-Release!