
Über Schönheit des schlechten Klanges könnte ich als Fan von Bitcrushern, Analog Delays und Billigmikrofonen stundenlang schwadronieren, doch diese Studie erzeugt Frust: Johnathan Berger testet die Hörgewohnheiten seiner Studenten am MIT seit Jahren und kommt zum Schluß, dass mies encodierte MP3s oft als besser klingend wahrgenommen werden:
Berger then said that he tests his incoming students each year in a similar way. He has them listen to a variety of recordings which use different formats from MP3 to ones of much higher quality. He described the results with some disappointment and frustration, as a music lover might, that each year the preference for music in MP3 format rises. In other words, students prefer the quality of that kind of sound over the sound of music of much higher quality. He said that they seemed to prefer „sizzle sounds“ that MP3s bring to music. It is a sound they are familiar with.
Es handelt sich wohlgemerkt um Musikstudenten, d.h. nicht Otto Normalsteckhörer. Ich persönlich werde mich nie an phasende Hihats und dünne Bässe gewöhnen, doch freu mich darüber, dass ich mir keine Gedanken mehr über die Anschaffung von DAD-Wandlern machen muss. Ich encodier eh alles mit 128 auf schnell, damit ich den begehrten Zischsound hinbekomme.
Qualität kommt von Qual,
DasDAS
via Audio Lemon

