Comments on: MP3 klingt besser als WAV? http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/ Digital ist besser Thu, 20 Jan 2022 21:17:40 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Toben http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-10229 Wed, 13 Jan 2010 07:38:41 +0000 http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-10229 Vor ca. 1-2 Wochen kam auf nem deutschen Sender ein Bericht über einen deutschen Plattenspieler-Hersteller, der selber neu Vinyl-Platten herstellt. Sie haben ein eigenes Tonstudio, wo sie nun selbst wieder Aufnahmen produzieren. Es wurde aufgezeigt, dass die digitale Klangqualität nie an Vinyl herankommt, weil ganze Frequenzsegmente gar nicht auf der Aufnahme sind, bzw. einfach nicht da sind. Ob's an der Massenware liegt, oder schlichtweg, dass die digitalen Abspielgeräte des gar nicht schaffen, weiss ich nicht mehr. Er demonstrierte dies auch gleich mittels eines RealTimeDiagramms. Das eine auf CD, das andere auf Vinyl. Es war beeindruckend, wie auf dem Diagramm ersichtlich war, wie eben die ganzen Untertöne, bzw. Untertonsegmente gar nicht auf dem digitalen Medium drauf waren. Die VinylPlatte hat viel mehr Dynamik, als eine CD aber auch als eine Mp3. Es war ja ein Spezialist und er erklärte es so. Wenn man also eine Lieblingsmusik hat, kann es sogar sein, dass man die nicht mehr so toll findet, weil eben ganze Tonsegmente fehlen. Also ab einer gewissen Frequenz ist auf der digitalen Skala nur noch ein Strich, wo's auf dem Vinyl nochmal aussieht, wie ein ganzes Musikstück selbst. Es ist schwierig zu beschreiben. Ich bin ja auch kein Spezialist. Aber kurzum, es werden einfach unzählige Frequenzen auf der digitalen Aufnahme gar nicht mitgegeben, was aber bei nem VinylMitschnitt der Fall ist. Das ganze Klangbild sieht komplett anders aus, bzw. auf der digitalen Aufnahme ist ein Teil, wie weggeschnitten. (Dass es mit der digitalen Abspielquelle zu tun hat bezweifle ich, da dieser Test in einem 1a Tonstudio gemacht wurde, wo nur Hightech Geräte standen. Und der Typ da war ein Spezi. Er meinte, dass dies einfach an der digitalen Herstellung an und für sich liege.) Es scheint ja klar, dass die digitale Musik ja auch digital aufgenommen werden kann. Aber eine Rockbandaufnahme ist auf Vinyl eben besser, da dort das ganze Klangbild einfach mitgeschnitten wird, mittels Vibrationen. Er demonstrierte des mittels einer Zappa Platte, bzw. Aufnahme. Deshalb wird das Vinyl auch wieder aufkommen, natürlich nur für Liebhaber. Aber Trance muss auch nicht auf Vinyl. Trance etc. ist aber auch nicht die einzige Musik. Das Gute ist, dass man eigentlich mit jedem Plattenspieler diese Quali hinbekommt, wenn die Nadel was wert ist. Klar die Anlage ist sicher auch entscheidend. Aber, was nicht da ist, kann auch nicht wiedergegeben werden. Das war bei diesem Bericht klar ersichtlich. Ich staunte nicht schlecht über das Ergebnis dieses Berichtes. Und der Ist Zustand ist ja, dass 99% der Leute der Überzeugung sind, dass digital gleich Nonplusultra ist. Das Gegenteil ist der Fall. Immerhin geht's ja nur ums Klangbild und nicht um die Transportfähigkeit eine VinylPlatte Vor ca. 1-2 Wochen kam auf nem deutschen Sender ein Bericht über einen deutschen Plattenspieler-Hersteller, der selber neu Vinyl-Platten herstellt. Sie haben ein eigenes Tonstudio, wo sie nun selbst wieder Aufnahmen produzieren. Es wurde aufgezeigt, dass die digitale Klangqualität nie an Vinyl herankommt, weil ganze Frequenzsegmente gar nicht auf der Aufnahme sind, bzw. einfach nicht da sind. Ob’s an der Massenware liegt, oder schlichtweg, dass die digitalen Abspielgeräte des gar nicht schaffen, weiss ich nicht mehr.

Er demonstrierte dies auch gleich mittels eines RealTimeDiagramms. Das eine auf CD, das andere auf Vinyl.

Es war beeindruckend, wie auf dem Diagramm ersichtlich war, wie eben die ganzen Untertöne, bzw. Untertonsegmente gar nicht auf dem digitalen Medium drauf waren.

Die VinylPlatte hat viel mehr Dynamik, als eine CD aber auch als eine Mp3. Es war ja ein Spezialist und er erklärte es so.

Wenn man also eine Lieblingsmusik hat, kann es sogar sein, dass man die nicht mehr so toll findet, weil eben ganze Tonsegmente fehlen. Also ab einer gewissen Frequenz ist auf der digitalen Skala nur noch ein Strich, wo’s auf dem Vinyl nochmal aussieht, wie ein ganzes Musikstück selbst. Es ist schwierig zu beschreiben. Ich bin ja auch kein Spezialist.

Aber kurzum, es werden einfach unzählige Frequenzen auf der digitalen Aufnahme gar nicht mitgegeben, was aber bei nem VinylMitschnitt der Fall ist. Das ganze Klangbild sieht komplett anders aus, bzw. auf der digitalen Aufnahme ist ein Teil, wie weggeschnitten. (Dass es mit der digitalen Abspielquelle zu tun hat bezweifle ich, da dieser Test in einem 1a Tonstudio gemacht wurde, wo nur Hightech Geräte standen. Und der Typ da war ein Spezi. Er meinte, dass dies einfach an der digitalen Herstellung an und für sich liege.)

Es scheint ja klar, dass die digitale Musik ja auch digital aufgenommen werden kann. Aber eine Rockbandaufnahme ist auf Vinyl eben besser, da dort das ganze Klangbild einfach mitgeschnitten wird, mittels Vibrationen.

Er demonstrierte des mittels einer Zappa Platte, bzw. Aufnahme.
Deshalb wird das Vinyl auch wieder aufkommen, natürlich nur für Liebhaber. Aber Trance muss auch nicht auf Vinyl. Trance etc. ist aber auch nicht die einzige Musik. Das Gute ist, dass man eigentlich mit jedem Plattenspieler diese Quali hinbekommt, wenn die Nadel was wert ist. Klar die Anlage ist sicher auch entscheidend. Aber, was nicht da ist, kann auch nicht wiedergegeben werden.

Das war bei diesem Bericht klar ersichtlich.

Ich staunte nicht schlecht über das Ergebnis dieses Berichtes. Und der Ist Zustand ist ja, dass 99% der Leute der Überzeugung sind, dass digital gleich Nonplusultra ist.

Das Gegenteil ist der Fall.

Immerhin geht’s ja nur ums Klangbild und nicht um die Transportfähigkeit eine VinylPlatte

]]>
by: Mark http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-8584 Mon, 14 Sep 2009 23:26:54 +0000 http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-8584 Moin leude! falls jemand ernsthaft Interesse an einem Blindtest haben sollte, gibt es hier gerade ein sehr aktuelles Ding. http://www.subconsciousmind.ch/workshops/various/mp3-showdown-hq Also die 128 tracks kann ich bei den beispielen ziemlich schnell raushören, aber der rest ist doch schon nich so leicht, jedenfalls für meine Ohren. Sind mit dem Lame Encoder converted..klar technisch wird bei mp3 oben immer was weggeschniotten, aber ob man eine gut encodete 320 mp3 noch von einer wav unterscheiden kann, wage ich anhand dieser tests zu bezweifeln, oder mein gehör ist einfach nur schon total kaputt..lol glaub ich aber nicht ;) schauts euch mal an, is echt interessant imo.. gz Mark Moin leude!

falls jemand ernsthaft Interesse an einem Blindtest haben sollte, gibt es hier gerade ein sehr aktuelles Ding.

http://www.subconsciousmind.ch/workshops/various/mp3-showdown-hq

Also die 128 tracks kann ich bei den beispielen ziemlich schnell raushören, aber der rest ist doch schon nich so leicht, jedenfalls für meine Ohren.

Sind mit dem Lame Encoder converted..klar technisch wird bei mp3 oben immer was weggeschniotten, aber ob man eine gut encodete 320 mp3 noch von einer wav unterscheiden kann, wage ich anhand dieser tests zu bezweifeln, oder mein gehör ist einfach nur schon total kaputt..lol

glaub ich aber nicht ;)

schauts euch mal an, is echt interessant imo..

gz Mark

]]>
by: DasArne http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-8502 Wed, 09 Sep 2009 14:49:25 +0000 http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-8502 @anoymous nee so pauschal kann man das nicht sagen da gebe ich Dir recht. Es gibt aber immer eine objektive und eine subjektive Meinung. Fakt ist das bei Betrachtung der technischen Eckdaten die Vinyl-Platte gegenüber der CD eindeutig verliert. Andererseits empfinden viele Menschen (und zu denen gehöre ich auch) den Klang der Schallplatte als angenehmer. Bei mp3 darf man außerdem nicht vergessen das der Klang auch wesentlich vom verwendeten Encoder abhängt und nicht nur von der Bitrate. @anoymous
nee so pauschal kann man das nicht sagen da gebe ich Dir recht.
Es gibt aber immer eine objektive und eine subjektive Meinung.

Fakt ist das bei Betrachtung der technischen Eckdaten die Vinyl-Platte gegenüber der CD eindeutig verliert. Andererseits empfinden viele Menschen (und zu denen gehöre ich auch) den Klang der Schallplatte als angenehmer.

Bei mp3 darf man außerdem nicht vergessen das der Klang auch wesentlich vom verwendeten Encoder abhängt und nicht nur von der Bitrate.

]]>
by: Anonymous http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-8499 Wed, 09 Sep 2009 11:38:24 +0000 http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-8499 @arne Das Vinyl schlechter klingt kann man so nicht sagen, eine neu gepresste LP klingt genausogut wie eine CD, jedenfalls solange sie noch keine Kratzer hat. MP3 hat vorallem ein Problem: die Komprimierung wurde für den Durchschnittshöre optimiert! Finde es klingt bei tiefen Bitraten einiges schlechter als WAV. @arne
Das Vinyl schlechter klingt kann man so nicht sagen,
eine neu gepresste LP klingt genausogut wie eine CD,
jedenfalls solange sie noch keine Kratzer hat.
MP3 hat vorallem ein Problem: die Komprimierung wurde für
den Durchschnittshöre optimiert! Finde es klingt bei
tiefen Bitraten einiges schlechter als WAV.

]]>
by: DasDAS http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-7150 Sat, 11 Jul 2009 03:19:30 +0000 http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-7150 @elm, wunderbar, wie Mißverständnisse für anständiges Fachsimpeln sorgen! @elm,
wunderbar, wie Mißverständnisse für anständiges Fachsimpeln sorgen!

]]>
by: elm http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-7136 Fri, 10 Jul 2009 17:30:10 +0000 http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-7136 @DasDas: Ich habe deinen Professor und die Bandsättigung nicht in Zusammenhang gebracht, ich glaube, da hast du mich falsch verstanden. ;) "Besonders da die in niederen dB Regionen eine garstige Auflösung (16Bit) bietet, wodurch die theoretischen 96dB seiner Aussage nach nie erreicht werden." @DasDas: Ich habe deinen Professor und die Bandsättigung nicht in Zusammenhang gebracht, ich glaube, da hast du mich falsch verstanden. ;)

„Besonders da die in niederen dB Regionen eine garstige Auflösung (16Bit) bietet, wodurch die theoretischen 96dB seiner Aussage nach nie erreicht werden.“

]]>
by: DasDAS http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-7106 Thu, 09 Jul 2009 23:43:25 +0000 http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-7106 @Elm, Genau, ich meinte auch den Dynamikumfang: der ist bei einer CD für den Hausgebrauch bei Klassik meiner Erfahrung nach kaum mietwohnungtauglich. Ich zumindest hab die Fernbedienung immer griffbereit, um nachzuregeln. Die Schallplatte hingegen hat einen Dynamikumfang von ca. 40 dB, abnehmend zur Mitte hin, während die CD konstant 96dB bietet. Deswegen sind Klassikaufnahmen auf Platte "natürlich" komprimiert (fff oder ppp sind nicht realisierbar). Die Tuttiattacken der Berliner Symphoniker bleiben meinen Nachbarn erspart und ich muss nicht an Boxen knien, um den pianissimo Querflöten zu lauschen. ;-) Der gesammte Vorgang der Plattenherstellung bis zur Wiedergabe arbeitet als Tiefpass - so müssen auf Grund von Eigenresonanzen der Schneideköpfe hohe Frequenzen weggefilter werden (zwischen 15-19KHz). Da das im Werk mit hochqualitativen Filterstufen passiert, waren diese den Filtern zumindest der frühen A/D Wandlern überlegen. Doch auch heute in Zeiten von überkomprimierten Mastern mit R'n'B Höhen bei Rockproduktionen lohnt sich der Griff zur Platte, da diese meist wesentlich weicher klingt, da die Tiefpassfilter früher als bei der CD greifen (siehe z.B. Radiohead "Amnesiac" - Wahnsinn!). Wegen dieser Gründe klingt eine Schallplatte nie wie eine CD - besser oder schlechter hängt dabei von vielen Faktoren ab. Dein Test ist mir etwas unverständlich, da dieser auch eine AD/DA Wandlung beinhalten würde - dadurch wären wir wieder bei einem anderen Hörerlebnis. Ich kenn aber genug Studien zu Blindtesten über Medienpräferenzen - meist waren es die Eigenklänge des Mediums, die für das Groß der Probanten den wertenden Ausschlag gaben, und nicht Dynamik oder Frequenzumfang. Obige Studie ist ein interessanter Beweiss für die Schönheit des tontechnisch gesehen "schlechten" Klanges, des Fehlers (Bandrauschen, Plattenknistern, MP3 Zischeln). Mein Prof meinte übrigens definitiv nicht Bandsättigung, sondern eine perfekt ausgesteuerte Bandmaschine, die seiner Aussage nach den gleichen Dynamikumfang wie eine CD bietet, ohne jeh in die Sättigung zu fahren. Er meinte, damit sogar die CD übertreffen zu können, wenn er sie persönlich kalibriert - ich glaub ihm die kleine Angeberei aufs Wort. Besonders da die in niederen dB Regionen eine garstige Auflösung (16Bit) bietet, wodurch die theoretischen 96dB seiner Aussage nach nie erreicht werden. Deswegen hat er auch die DVD/Super Audio CD begrüßt, als neues Hi-End medium mit angemessener Bitzahl. Schöne Diskussion! @Elm,
Genau, ich meinte auch den Dynamikumfang: der ist bei einer CD für den Hausgebrauch bei Klassik meiner Erfahrung nach kaum mietwohnungtauglich. Ich zumindest hab die Fernbedienung immer griffbereit, um nachzuregeln.

Die Schallplatte hingegen hat einen Dynamikumfang von ca. 40 dB, abnehmend zur Mitte hin, während die CD konstant 96dB bietet. Deswegen sind Klassikaufnahmen auf Platte „natürlich“ komprimiert (fff oder ppp sind nicht realisierbar). Die Tuttiattacken der Berliner Symphoniker bleiben meinen Nachbarn erspart und ich muss nicht an Boxen knien, um den pianissimo Querflöten zu lauschen. ;-)

Der gesammte Vorgang der Plattenherstellung bis zur Wiedergabe arbeitet als Tiefpass – so müssen auf Grund von Eigenresonanzen der Schneideköpfe hohe Frequenzen weggefilter werden (zwischen 15-19KHz). Da das im Werk mit hochqualitativen Filterstufen passiert, waren diese den Filtern zumindest der frühen A/D Wandlern überlegen. Doch auch heute in Zeiten von überkomprimierten Mastern mit R‘n'B Höhen bei Rockproduktionen lohnt sich der Griff zur Platte, da diese meist wesentlich weicher klingt, da die Tiefpassfilter früher als bei der CD greifen (siehe z.B. Radiohead „Amnesiac“ – Wahnsinn!).

Wegen dieser Gründe klingt eine Schallplatte nie wie eine CD – besser oder schlechter hängt dabei von vielen Faktoren ab. Dein Test ist mir etwas unverständlich, da dieser auch eine AD/DA Wandlung beinhalten würde – dadurch wären wir wieder bei einem anderen Hörerlebnis.

Ich kenn aber genug Studien zu Blindtesten über Medienpräferenzen – meist waren es die Eigenklänge des Mediums, die für das Groß der Probanten den wertenden Ausschlag gaben, und nicht Dynamik oder Frequenzumfang. Obige Studie ist ein interessanter Beweiss für die Schönheit des tontechnisch gesehen „schlechten“ Klanges, des Fehlers (Bandrauschen, Plattenknistern, MP3 Zischeln).

Mein Prof meinte übrigens definitiv nicht Bandsättigung, sondern eine perfekt ausgesteuerte Bandmaschine, die seiner Aussage nach den gleichen Dynamikumfang wie eine CD bietet, ohne jeh in die Sättigung zu fahren. Er meinte, damit sogar die CD übertreffen zu können, wenn er sie persönlich kalibriert – ich glaub ihm die kleine Angeberei aufs Wort. Besonders da die in niederen dB Regionen eine garstige Auflösung (16Bit) bietet, wodurch die theoretischen 96dB seiner Aussage nach nie erreicht werden. Deswegen hat er auch die DVD/Super Audio CD begrüßt, als neues Hi-End medium mit angemessener Bitzahl.

Schöne Diskussion!

]]>
by: elm http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-7103 Thu, 09 Jul 2009 21:49:24 +0000 http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-7103 Öhm... ich meinte mit Dynamik nicht die Lautstärke, sondern die mögliche Spanne vom leisesten bis zum lautesten Ton. Und dazu benötigt man schon traditionelle Orchestermusik, um eine CD alt aussehen zu lassen. Mach doch bei Gelegenheit mal den gleichen Test wie ich: Tonandaufahmen und Schallplattenaufnahmen auf CD bringen und den "Unterschied" hören. Das ein Tonband auf Grund von Bandsättigung anders klingt ist mir schon klar, aber dabei handelt es sich ganz simpel nur um - für uns angenehm klingende - Verzerrungen, wie es beim Röhrenmikrofon auch der Fall ist. Wer es mag, ok. Ist aber nichts was man nicht 1:1 an einer DAW nachbauen könnte. Der Tiefpass der Schallplatte endet spätestens im Phono-Eingag durch 10dB Bassanhebung, der Unterschied ist mit demnach noch nicht klar (vielleicht habe ich dich auch falsch verstanden). Demnach ergeben sich für mich bis auf die "Betriebsgeräusche" (ich weiß, was du meinst, *knack*, *kratz*, *knirsch* ^^) keine Unterschiede zwischen Schallplatte und CD. Deinen Akustikprofessor verstehe ich auch, aber (Rundungs-) fehler beim Zusammensetzen sind meiner Meinung nach dank dem Cyclic redundancy check der CD unmöglich. Ich verstehe die Abneigung gegenüber digitalem Equipment durchaus, aber ich Frage mich, ob wir hier nicht gerade versuchen, die letzten Hexen zu verbrennen. Ach ja, bevor mich gleich alle hassen: Ich besitze übrigens keine MP3s. Der Unterschied ist meiner Meinung nach deutlich hörbar und ich habe auch keine Speicherengpässe. =) Öhm… ich meinte mit Dynamik nicht die Lautstärke, sondern die mögliche Spanne vom leisesten bis zum lautesten Ton. Und dazu benötigt man schon traditionelle Orchestermusik, um eine CD alt aussehen zu lassen.

Mach doch bei Gelegenheit mal den gleichen Test wie ich: Tonandaufahmen und Schallplattenaufnahmen auf CD bringen und den „Unterschied“ hören. Das ein Tonband auf Grund von Bandsättigung anders klingt ist mir schon klar, aber dabei handelt es sich ganz simpel nur um – für uns angenehm klingende – Verzerrungen, wie es beim Röhrenmikrofon auch der Fall ist. Wer es mag, ok. Ist aber nichts was man nicht 1:1 an einer DAW nachbauen könnte.
Der Tiefpass der Schallplatte endet spätestens im Phono-Eingag durch 10dB Bassanhebung, der Unterschied ist mit demnach noch nicht klar (vielleicht habe ich dich auch falsch verstanden). Demnach ergeben sich für mich bis auf die „Betriebsgeräusche“ (ich weiß, was du meinst, *knack*, *kratz*, *knirsch* ^^) keine Unterschiede zwischen Schallplatte und CD.
Deinen Akustikprofessor verstehe ich auch, aber (Rundungs-) fehler beim Zusammensetzen sind meiner Meinung nach dank dem Cyclic redundancy check der CD unmöglich.

Ich verstehe die Abneigung gegenüber digitalem Equipment durchaus, aber ich Frage mich, ob wir hier nicht gerade versuchen, die letzten Hexen zu verbrennen.

Ach ja, bevor mich gleich alle hassen: Ich besitze übrigens keine MP3s. Der Unterschied ist meiner Meinung nach deutlich hörbar und ich habe auch keine Speicherengpässe. =)

]]>
by: DasDAS http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-7076 Thu, 09 Jul 2009 02:01:26 +0000 http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-7076 @elm: Mein Akustikprofessor, ein alter Tonband-Head, sagte immer, wenn er eine Ming-Vase geschenkt bekommen würde, dann lieber die, die nicht in erst in 44.100 Teile zerbrochen wurde und wieder gekittet worden ist. Besonders im Vergleich zu einer guten Tonband- oder 24Bit/96Khz Aufnahme sind eindeutig Unterschiede hörbar - wobei auch beim Musikproduzieren für mich die Bitzahl eindrucksvollere Unterschiede als die Samplingfrequenz (wobei ich Oversampling bei den meisten Plugins aktiviere) macht. Deswegen ist die CD durchaus ein Kompromiss - ich bin immer ein bischen traurig, wenn ich auf 16Bit runterdithere. Aber du hast Recht, die CD sprengt eh die meisten Wohnzimmer mit ihrer Dynamik, wenn sie voll ausgereizt wird. Die LP (ein exzellentes, gehörfreundliches Tiefpasssystem mit großer Abtastrate und "Bit-Tiefe) bietet da einen guten Kompromiss aus Dynamik und Klang, wenn die Betriebsgeräusche nicht wären. Doch die sind ja mindestens so beliebt wie die kleinen Geister auf den Hihats bei MP3s heutzutage. :-) @elm:
Mein Akustikprofessor, ein alter Tonband-Head, sagte immer, wenn er eine Ming-Vase geschenkt bekommen würde, dann lieber die, die nicht in erst in 44.100 Teile zerbrochen wurde und wieder gekittet worden ist.

Besonders im Vergleich zu einer guten Tonband- oder 24Bit/96Khz Aufnahme sind eindeutig Unterschiede hörbar – wobei auch beim Musikproduzieren für mich die Bitzahl eindrucksvollere Unterschiede als die Samplingfrequenz (wobei ich Oversampling bei den meisten Plugins aktiviere) macht. Deswegen ist die CD durchaus ein Kompromiss – ich bin immer ein bischen traurig, wenn ich auf 16Bit runterdithere.

Aber du hast Recht, die CD sprengt eh die meisten Wohnzimmer mit ihrer Dynamik, wenn sie voll ausgereizt wird. Die LP (ein exzellentes, gehörfreundliches Tiefpasssystem mit großer Abtastrate und „Bit-Tiefe) bietet da einen guten Kompromiss aus Dynamik und Klang, wenn die Betriebsgeräusche nicht wären. Doch die sind ja mindestens so beliebt wie die kleinen Geister auf den Hihats bei MP3s heutzutage. :-)

]]>
by: elm http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-7074 Thu, 09 Jul 2009 00:38:37 +0000 http://das.blogsport.de/2009/03/12/mp3-klingt-besser-als-wav/#comment-7074 @Arne: Sorry, aber die Erklärung für die Aussage: "Die gute alte CD ist inzwischen klanglich auch nur noch ein Kompromiss." würde ich gerne mal hören. ^^ Wen dies genauer interessiert, der kann sich gerne mal das Shannon&Nyquist-Theorem u Gemüte führen. Und ich wage es zu bezweifeln, dass wir mit heutigen Musikrichtungen auch nur annähernd an den möglichen Dynamikumfang einer CD herankommen. Und ob nun MP3s mit 128 oder 320 komprimiert werden ist völlig egal, wenn der Encoder nix taugt. Ein 128-MP3 kann mit der richtigen Komprimierung richtig gut klingen, aber das bekommt man eben nicht iTunes-Store. Das Problem ist ja: Die Leute erfahren nicht, wofür sie da bezahlen. "128er MP3", oder "320er MP3" sagt nämlich nur eins: nichts. Mit Qualität at dies noch lange nix zu tun. Sorry für das geklugscheissere, aber ich wollte da auch gerne mal meinen Senf dazu geben. Viele Grüße, elm @Arne: Sorry, aber die Erklärung für die Aussage:

„Die gute alte CD ist inzwischen klanglich auch nur noch ein Kompromiss.“ würde ich gerne mal hören. ^^

Wen dies genauer interessiert, der kann sich gerne mal das Shannon&Nyquist-Theorem u Gemüte führen.
Und ich wage es zu bezweifeln, dass wir mit heutigen Musikrichtungen auch nur annähernd an den möglichen Dynamikumfang einer CD herankommen.

Und ob nun MP3s mit 128 oder 320 komprimiert werden ist völlig egal, wenn der Encoder nix taugt. Ein 128-MP3 kann mit der richtigen Komprimierung richtig gut klingen, aber das bekommt man eben nicht iTunes-Store. Das Problem ist ja: Die Leute erfahren nicht, wofür sie da bezahlen. „128er MP3″, oder „320er MP3″ sagt nämlich nur eins: nichts. Mit Qualität at dies noch lange nix zu tun.

Sorry für das geklugscheissere, aber ich wollte da auch gerne mal meinen Senf dazu geben.

Viele Grüße,

elm

]]>