Archiv für Februar 2009

Seltsame kleine Synthesizer Part 2: Beep It


Beep-it from Michael Una on Vimeo.

Das ich eine Vorliebe für seltsame kleine Synths habe, wisst ihr ja schon, auch wenn ich euch mein Gakken SX-150 Review noch schulde (in kurz: süß, spassig, doch ohne ordenliches Casemodding nicht bühnentauglich). Nun hab ich beim stöbern auf Etsy das Beep-It von Michael Una entdeckt:

Beep It

EinTheremin mit optischer Kontrolle im Road-tauglichen Gehäuse für 40$ incl. Shipping? WOW! Eins ist bestellt, Review folgt!

Mehr über Michael und seine Projekte findet ihr hier.

Beep Beep Beep ich hab dich lieb,
DasDAS

@Arne (Synth God in Residence): Ja, ich weiss, das ist total cheap und man kann das in Sekunden selber basteln und in viel besser. Nur ich bin leider zu doof.

Schlaf mein Kindchen, schlaf schön ein, auf einem Roland SH-101

roland sh 101

Weg, Hand, weg von der Kreditkarte! Am liebsten würde ich alle Synthesizerkissen von pulsewidth sofort kaufen, um mir zumindest im Bett mein Traumsynthesizersetup zu realisieren. Ob er auch bald Moog Modular Matrazen designt? A boy can dream….

Sample & Sleep,
DasDAS

via bb

Top 5 Musik Blogs

Newspaper
Abb. ähnlich.

Seit ca. 2 Jahren lese ich regelmäßig Musikblogs abseits von Tonspion und Hypemachine und habe dadurch unendlich mehr Musik kennengelernt, als durch Spex-Abo, Intro und sonstige Printmagazine. Zudem kann man sich direkt mit den Bloggern austauschen und so seine eigene Musik eventuell auch dort unterbringen. Win-Win, zumindest bei meinen momentanen fünf Lieblingsblogs.

1. Discodust

- House, Elektro, Techno, Elegance Dance, Sweet Pop
Wunderbares Blog für alles Dance-affinen, das in enger Zusammenarbeit mit Künstlern und Klein-Labels HiQ MP3s veröffentlicht. Immer wieder gut, um Neues zu entdecken und es dann direkt abends aufzulegen.

2. Brrrln Blog

- Techno, Elektro, Neue Berliner Schule
Am besten am Wochenende draufgehen und sich den Pod für Bahnfahrten zum Club volladen – Die Neuentdeckung der letzten Wochen für mich.

3. Pretty Much Amazing

- Pop, Hip Hop, Dance, Big Hits
Keine Seite bekommt so viele Redesigns wie die Short Attention Spanner von PMA – hier entdeckt man wenig Neues und die Qualität der MP3s hat auch oft nur Demo-Qualität, doch dafür glänzt die Seite mit viel POP und massenkompatiblen Remixen. Auch wenn sich ab und an Coldplay aka Phil Collins reinmauschelt.

4. I guess I am floating

- Indie Rock, Indietronics, Singer/Songwriter
Für die langen Sonntag in Grauschleierstädten, viel Gesang und Gitarre, gute begleitende Texte.

5. 88 Days in my Veins

- Indie Rock, Remixe, Dance, Soul, uvm.
Was IGIF für die Sonntage, ist 88 Days für die Montage: ein eklektischer Mix von Feelgood-Music, die besser als vier Becher Filterkaffee wirkt.

Und was ist mit euch? Lest ihr überhaupt Musikblogs oder bleibt ihr auf Matrixsynth hängen?

Tell me cause I need to know,
DasDAS

Ausgehtipp Hamburg: 5 Jahre Finetunes Party

Golden Pudel

Mein Veranstaltungstipp für diesen Freitag:

5 JAHRE FINETUNES GALA
Dance Inc. (audiolith)
Amos (Sounds of Subterrania)
Mad Mats //SWE (Raw Fusion)
SoulPhiction (Philpot, Perlon, Sonar Kollektiv)
Room with a View Soundsystem feat. Dairmont, Berardi & Honesty

Get in the groove,
DasDAS

Die Synthesizer-Abwrackprämie – 200EUR für eure alten Kisten

Schrottplatz

Was der Staat kann, können wir schon lang: bringt uns euren mindestens 9 Jahre alten Synthesizer, der zumindest noch ein paar Töne von sich gibt und ihr erhaltet 200EUR Rabatt auf jeden neuen Prophet 08!

Prophet 5

Arne motzt ihn auf und verkauft ihn teuer auf Ebay oder behält ihn selig lächelnd für sich selbst verschrottet eueren wunderschönen Analogsynth hässlichen alten Mist dann sachgemäß und könnt euch über die neue Hotness, die der fantastische Prophet o8 ist freuen!

The Dave Smith Instruments Prophet 08 continues the evolution of a classic analog synth. The original Prophet 5 was one of the first programmable polyphonic analog synths, and its introduction shook up music production in the 1980s. Known for its great analog basses and strings, (as well as cool effects sounds), the original Prophet is analog synth vibe personified. The Prophet 08 brings you all that tasty, rich analog tone, with some new wrinkles thrown in for even more functionality and creative sound-shaping capabilities. A 5-octave keyboard with velocity and aftertouch, plus pitch and mod wheels round out the Prophet 08.

The Prophet 08 has eight voices with a classic 2-oscillator, 2/4 pole Curtis lowpass filter, VCA architecture, and 52 knobs to tweak. Prophet 08 goes well beyond the original Prophet by including Four LFOs, three envelopes, and a gated sequencer per voice. Each program has two layers, so the sounds can be easily stacked or split. A four-mode latchable arpeggiator is also included.

There are countless digitized imitations of analog synths out there, both in hardware and plug-in form. Many of them sound great, but nothing touches the real thing for true analog sound. Prophet 08 features an all-analog signal path and includeds an analog step sequencer. It looks like what you‘d want the newest Prophet to look like, with a black chassis, wood end caps, white graphics, and slim black knobs with silver caps. The pitch and mod wheels are black, and are mounted on the panel.

Dave Smith Instruments Prophet 08 Analog Polysynth Features:

* Eight voices
* Allanalog signal path
* VCA architecture
* 52 knobs
* Four LFOs, three envelopes, and a gated sequencer per voice
* Two layers per program
* 4mode latchable arpeggiator
* 5octave keyboard with pitch and mod wheels
* Red and amber LEDs
* Analog step sequencer
* Wood end caps

Wendet auch direkt an Arne, 040 4711 348 -12. Er hilft euch übrigens gern bei Reperaturen, Upgrades und Midifizierung alter Synthesizer.

Back in town,
DasDAS

Die Leiden des Firewire-Audio oder wie ich zum Mac konvertierte

Mac vs PC

Heute habe ich meinen ersten Mac gekauft. Nach 13 Jahren PC und davon acht Jahren Laptoprock hier und dort in der Republik und drüber hinaus steht nun zum ersten Mal neben meinem VAIO ein neues weißes MacBook und glimmt sich in den Schlaf.
Warum ich umgestiegen bin? PC-Laptops saugen ganz fest auf der Bühne, wie ich nach acht Jahren Erfahrung sagen kann. Und hier das wieso:

1. Brummschleifen – The Netzteil-Blues

Meine letzten beiden Notebooks, eine speziell konfiguriertes Musiknotebook von der lieben Konkurrenz und ein Sony VAIO FZ von der Stange leiden beide immer wieder unter extremen Gebratzel, sobald man ihr Netzteil an den Stromkreis anschließt. Die Punkrock-Lösung, die Schutzkontakte abzukleben, brachte mir immer besorgte Blicke von Technikern ein: wer möchte schon die Erde sein, wenn ein Kurzschluß durch das Laptop jagt. Bumm Bratz Tod. Außerdem: immer Kabel-Kleben makes Homer go crazy.

2. 4-Pin Firewire – Die Schande der Galaxis

Oh Apple, wieso bloß kein 6-Pin Firewire mehr an den neuen MacBooks? Ich hätte mir auch eine Alukiste geholt, doch nur das alte, neu aufgelegte weiße Book hat Firewire. Immerhin ist es günstiger, 939EUR bei dem von mir hier ausdrücklich empfohlenen Apple Retailer Arndt & Bleibohm.

4-Pin Firewire, wie es an fast allen PCs zu finden ist, verdient einen Platz in der ewigen Hiscore-Liste, in der alle Sieger „ASS“ heissen (englisch auszusprechen). Konnte ich bei meinem Audio-Notebook die Schrecken dieser Verbindung noch mit PCMCIA-Firewire-Karte umgehen, bleiben die neuen PCI-Express Karten einfach nicht in meinem VAIO stecken. Eine Berührung, raus ist sie, Ableton aufgehängt, Affengriff, peinliche Minuten, während alle warten. Genau das Gleiche läßt sich zum 4-Pol Anschluß sagen: wenn man ihn nicht eh schon rausgebrochen, fällt alle Nase lang das Kabel raus. Der größte GAU war, als mir das auf einer Theaterbühne passierte (Kopf auf MPK49, remember?) und minutenlang kein Ton mehr kam. Wenn ich zu dem Zeitpunkt nicht schon mit der Fresse im Schlamm gelegen hätte, ich hätte mich selbst reingeschmissen. Fail!

Noch dazu fehlt bei einem 4-Pol Anschluß die Buspower, um Audiointerfaces zu speisen. Wenn der Strom auf der Bühne ausfällt, ist das besonders kritisch. Dann muss beim PC unter Umständen erst Ableton wieder neu gestartet werden (Affengriff again), während der Mac das Interface schön weiter von seinem Akku speist und sofort weiter spielt, als wäre nichts gewesen. Win!

3. Ableton ist Ableton ist Ableton

Ableton Live läuft genau gleich auf PC und Mac, so dass ich ohne Probleme alle Projekte rüberziehen kann. Deswegen gab es keinen Grund, nicht zu wechseln.

4. Das wars

Ein einfacher Anschluss und eine vernüftiges Netzteil sind die einzigen wirklichen Gründe, warum ich dem Mac den Vorzug für gebe. Kein Dogma oder Fanboy-Getue, nur Stabilität. Deswegen ein Juchu auf das alte neue MacBook, ein Buh für das Alu-MacBook und eine Runde Crysis auf meinem VAIO – dass kann der nämlich sehr gut (mit der internen Soundkarte…).

I am a Pac,
DasDAS

P.S.: Wer jetzt sagt, ich solle ein USB-Audiointerface nehmen, bekommt meine eigene, hochinoffizielle Meinung dazu zu hören – das sind Spielzeuge (bis auf Firebox [zu wenig Anschlüsse] und Fast Track Ultra[zu viele Anschlüsse]). Und stinken tun sie auch.

P.P.S.: Ich werde den VAIO auch weiterhin zum Produzieren DAHEIM nutzen, einfach weil er ordentlich schnell ist und einen tollen Bildschirm hat. Auf die Bühne kommt er mir aber nie wieder.

Slow blogging

Liebe Leser,
Aufgrund der Wirtschaftskrise blogge ich furchtbar langsam, denn meine linke Hand wurde gepfändet. Mit der tippe ich allerdings hauptsächlich, da ich in der Rechten mindestens eine schöne Tabakpfeife halten muss, oder gar ein schönes Kristallglas randvoll mit Jameson. Deswegen kommt es zu vorrübergehenden Staus auf der Informationsautobahn.

Quatsch, hier geht es gerade tierisch ab und ich komm nicht dazu, auch nur einmal meinen Feedreader anzugucken, geschweige denn zum Schreiben zu kommen. Erwartet Besserung in den nächsten Tagen!

Danke für euer Verständnis,
Euer DasDAS