Archiv für November 2008

FMR Audio PBC-6A Mono Compressor

FMR, die uns den beliebten Really Nice Kompressor beschert haben, bringen eine neue Box raus, die ideal für grobe Eingriffe in das Klangmaterial sein soll.
Kosten wird er um die 500$, also schon wesentlich mehr als ein RNC. Man beachte den „Thick“ Knopf, der wahrscheinlich ähnlich funktioniert wie die „big“ Funktion des Drawmer 1968 – starke Kompression ohne Verlust im Bassbereich.

Lieferbar: Dezember, also vielleicht noch gerade rechtzeitig zur Weihnacht!

Thick and juicy,
DasDAS

Text und Musik: Studien zu einem Wechselverhältnis

Ob und in wiefern der Text eines Liedes wahrgenommen wird, hängt von vielen Faktoren ab. Unzählige Studien widmen sich diesem Thema, diese ist die aktuellste zum Thema: auf beeindruckende Weise wird demonstriert, wie das Gehörte durch das gleichzeitige Einblenden eines Textes beeinflußt, ja sogar korrumpiert wird. Dafür gab es beim letzten Musikologen-Kongress stehenden Applaus!

An die Wand,
DasDasDasDasDasDAS

via engrish

Neues Gear: Waves Dorroughs Meter

Waves nimmt sich eines weiteren Klassikers der Studiogeschichte an, dem Metering von Dorrough. In den USA zählen die Meter zu den Standards, ähnlich wie hierzulande RTW. Das obige Video zeigt schön, wie originalgetreu das Plugin arbeitet. Der Preis is mit 500$ allerdings happig – es sei denn, man ist Mercury Bundle Besitzer – dann gibt es die Collection umsonst dazu.

Bin ich schon am Limit?
DasDAS

Messeaktion – Sale!

Ein Grund, warum letzte Woche hier so wenig im Blog passiert ist, war (neben meiner nervigen Erkältung) die Tonmeistertagung in Leipzig, die unsere ganze Power zog. Wir waren dort mit einem Stand voller Recordingleckerli, was uns den inoffiziellen Titel „interessantester Stand der Messe“ einbrachte. Und nun das beste: wir slashen die Preise für Artikel, die wir dabei hatten, gnadenlos!

Alle Demogeräte waren nur einmal angeschlossen, wurden von uns auf 100% Funktion überprüft und tragen vollständige Garantie.

Messe – Demos

Safe Sound Audio
2 x P1
1x P2

Telefunken USA
1 x AK 47
1 x M 16 MK2

Klein & Hummel
1 x O 300
1 x O110

ADAM
1 x ADAM S3
1x ADAM P11

API
1 x API 7600
1 x API 2500
1 x API 3124
2 × 512
1× 525

Purple Audio
1× 11-modul Rack
1× 6 – Modul Rack
1x MC 77
1x Biz
1x Purple Action

A-Design
2× 500 HR Hammer
2 x P1
1.x Gold
1x Red
1x Blue
1x Pacifica

Brent Averill:
2 × 1073
2 × 1084
2 × 1272 stereo

Crowley &Tripp:
1x Studio Vocalist
1x Proscenium

Broadhourst Garden
1x BG NO.1
1x BG NO.1+ U
1x BG NO.6
1x BG NO.2

Preise? Zu niedrig, um sie hier zu zeigen! Ruft an unter 040 4711 348 11 oder schreibt an info[at]digitalaudioservice.de

Happy hunting,
DasDAS

Hot Shit: Placid Audio Mics

Copperphone

Ist es nicht wunderschön? Das einzigartige Copperphone von Placid Audio. Damit klingt alles wie eine alte Shellacplatte, nur ohne Rauschen und Nebengeräuschen. Das ideale Mic, um zu experimentieren! Jeder sollte eins haben, denn die die kreativen Möglichkeiten sind enorm. Auf der Placid Audio Seite gibt es wunderschöne Klangbeispiele.

Wer denkt, mit ein bischen Bandpassfiltern und Zerrern bekomme er den gleichen Sound hin, verweise ich auf Mr.T:

I Pity the Fool

I PITY THE FOOL!

Nicht ohne Grund liest sich die User-Liste wie ein Who-is-who:

Artists and Producer/Engineers

o Jack White (Raconteurs, The White Stripes)
o Lou Barlow (Sebadoh, Dinosaur Jr.)
o Tim DeLaughter (Polyphonic Spree)
o Jason Lytle (Grandaddy)
o Jim O’ Rourke (Sonic Youth, Wilco)
o David Fridmann (Flaming Lips, Mogwai)
o Brian Transeau (BT)
o Francois Chevallier (Arcade Fire, Coldplay, Emilie Simon)
o Blake Sennett (Rilo Kiley, The Elected)
o Dave Pajo (Slint, Papa M, Dead Child, Zwan)
o Eirikur Orri (Mum)
o Samuli Kosminen (Mum)
o Pete Keppler (David Bowie)
o Annie Clark (St. Vincent)
o Joel Pott (Athlete)
o Daniel Bullock (The Scarring party)
o Jesca Hoop (Jesca Hoop)
o Ajay Saggar (The Bent Moustache)
o Joel Hamilton (The Book of Knots)
o Chris Bell (Erykah Badu)
o Andy Baker (Elvis Costello, Joe Cocker)
o Eric Drew Feldman (Frank Black, Captain Beefheart)
o John Vineyard (El Gato)
o Jessie Hester (Sweet Lee Morrow)
o Kieran Lynch (U2, Elvis Costello, R.E.M.)

Selten ist mir ein schöneres Mic untergekommen, dass sich auch live exzellent einsetzen läßt (z.B. von The Polyphonic Spree). Ich bin froh, das Placid Audio jetzt bei uns im Programm zu sehen. Wer es kostenlos 10 Tage testen mag, melde ich am besten gleich bei uns unter 040 4711348 11.

Wer es gerne noch stylischer mag und zudem auf der Bühne noch Mundharmonica spielt, der führe sich das Mini-Copperphone mit der einzigartigen Aufhängung zu Gemüte:

Copperphone Mini

Ich bin verzaubert, and so can you!
DasDAS

Best Service FREE

Goliath

Wer sich bis zum 30.11. eine der heissen Sample Libraries aus der Play-Serie von Best Service kauft, erhält ein weiteres aus dieser Liste für lau dazu:

SYMPHONIC ORCHESTRA PLAY EDITION PLATINUM PLUS; SYMPHONIC ORCHESTRA PLAY EDITION PLATINUM; SYMPHONIC ORCHESTRA PLAY EDITION GOLD; SYMPHONIC ORCHESTRA PLAY EDITION SILVER; EASTWEST/QUANTUM LEAP PIANOS; GYPSY; STORMDRUM 2; GOLIATH; FAB FOUR; MINISTRY OF ROCK; VOICES OF PASSION

Wie’s geht? Kontaktieren sie unser freundliches Servicepersonal!

Cheap cheap,
DasDAS

Jetzt!Alle!Hamburger!

asd

Ins Uebel & Gefährlich und massiv feiern mit Frittenbude, Rampue und Egotronic!

BbBbbBaby,
DasDAS

DIY: SX 150 vs. Arduino

SX 150

Ich dachte mir, dass ich über die Festtage vielleicht mal Zeit finde, mich eines nichtmusikalischen und doch musikalischen Projektes zu widmen. Deswegen hab ich mir bei Makershed den mittlerweile legendärenSX150 DIY Synthbausatz bestellt.

This cool little synth kit is easy to put together, requires no soldering and is easy to hack (see links below). There are no English instructions included (book and kit are in Japanese but beautifully done) but the detailed illustrations are more than enough to easily put this kit together. Check out our blog links below to see our review and hacks. Imported from Japan in partnership with Gakken. 4 AA batteries (not included)

Doch da ich irgendwie wahnsinnig bin und auf Überforderung stehe, hab ich mir dazu das Arduino Starter-Kit bestellt, mit dem sich sich das ganze dramatisch erweitern lasses sollte.

Arduino

Eine Einführung zu den Möglichkeiten von Arduino findet ihr hier. Ich bitte nun das geneigte Fachpublikum um Vorschläge, was ich mir für eine Höllenkombination zusammenbauen soll. Mir fehlt noch die Vorstellung und ein bischen Angstschweiss macht schon die Stirne feucht, dass ich komplett verhau. Wenn ihre Tipps und Tricks habt, her damit! Das Ergebnis findet ihr dann hier im neuen Jahr.

Bleeep,
DasDAS

Review: Dave Smith Instruments Mopho

Mopho

Dieses Review ist eigentlich kein Review, denn genau wie die ersten Artikel über die Strokes in deutschen Musikmagazinen besoffene Fanschreibe von Volkmann und Co. waren, ist auch dieser Text im Eindruck eines langen Arbeitstages, eines Kompositions-Rausches, einer Flasche Wein entstanden. Also erwartet keine Details, ich biete stattdessen fast pure Begeisterung für ein tolles Instrument.

Der erste Kontakt

Als die Mophos bei uns im Laden eintrafen, hab ich ca. 3 Minuten daran rumgeschraubt und dann sofort die EC-Karte gezückt. Auch wenn unser örtlicher MaxMSP Freak und mexican sound man sofort meinte, ich hätte keinen Geschmack, schließlich sei die Kiste häßlich, beirrte mich das nicht. Der Mopho klingt einfach gut! Jahrelang hab ich Juno 60, SH-02, Jen SX1000 uvm durch die Republik geschleppt, doch diese Minikiste gibt mir einen guten, druckvollen Basssound für 379EUR und wiegt nur ein Paar Gramm! Und verstimmt sich nicht!

Ok, die aufgeklebte Beschriftung ist hässlich, kein Stil, kein Gefühl für Schriftsätze, doch die Folie läßt sich gottseidank abnehmen, so dass der eigene Paintjob nicht weit ist. Problem solved!

Presets Baby

Doch was passiert, wenn man die Presets durchsteppt? Man hört bei vielen den eingebauten Sequenzer, der ein Paar schöne Grooves auf Lager hat. Einige davon wird man bestimmt sehr bald auf Platte wiederfinden, shame on you, preset users!

Der Klang

Tiefer als Virus, Nord und Konsorten, aber eher modern digital bratzig im Vergleich zu Vintage Synths. Für Roland-Filter-Smooth Fans entweder schrecklich oder genau dass, was gefehlt hat. Ich zumindest liebe den Sound. Der Audio-In reagiert im Feedback-Modus nicht so krass wie ein Moog oder SH-02, bringt aber Laune in das Modul. Gutes Filter, krachige OSCs, ordentlicher Headphone-Out.

Die Bedienung

Schlaue Presets bei den meisten Sounds für die vier frei definierbaren Regler, gute Wahl der fest eingestellten Regler (Cutoff, Resonance, Attack, Release). Ohne Blick ins Handbuch weiss ich nicht, wie ich meine Sounds abspeichern kann, ansonsten versteht man das Wichtigste in einer langen Synthese-Nacht.

Fazit

Ungehört kaufen, einen befreundeten Künstler bitten, das Teil neu zu bemalen, endlich den perfekten Synthesizer für die endlosen Hotelzimmer besitzen.

Love,
DasDAS

Ohmforce: Competition & How To

Im Zuge unseres heute startenden fantastischen Weihnachtsohm-Wettbewerbs gibt es hier noch ein paar Videos, die verraten, wie man mit Ohmforce-Plugins gehörig Wahnsinn machen kann. Wir warten gespannt auf eure Beiträge!

DasDAS