Archiv für Juli 2008

Plemo vs. Zensur: Win!

Das verbotene Video des Hamburger Randale Disco Dancers Plemo ist jetzt doch auf Youtube zu finden und treibt allerhand Schindluder mit Playmobilfiguren sowie dem Ausdruck“Motherfucker“. Schnell angucken, bevor der Copyright-Infringement Claim es von dort auch wieder runterholt.

DasDAS

Sense Surface: Knob Job

Lyndsay Williams, die schon die Tilt-Screen Technology des IPhones erfunden hat und die SenseCam für Alzheimerpatienten entwickelte, kommt nun mit einer Idee, die verrückt genug ist, um genial sein zu können: Kühlschrankmagneten als Audiocontroller!

Applications that would normally use a mouse or Qwerty keyboard can be now controlled with traditional knobs. The scroll bar on the right hand side of your computer screen can be controlled with a real slider button. SenseSurface can be used with most laptops with a USB input. The sensing knobs have a custom designed movement sensor to determine position within approx 180 degrees with a 10 bit digital output, linearity typically 1%. The magnetic knobs can be removed and repositioned immediately by picking them up and moving to a different part of screen. A unique sensing x/y matrix is attached to the rear of the laptop screen to detect the control’s position. The distance of the sensor from the screen can also be detected. The rotary controls are low friction and there are no screen finger prints as with normal touch surfaces. Linear sliders and switches can also be used on the lcd surface. For audio use, a logarithmic response can be programmed. The system is multitouch and scaleable , the number of controls on the screen is limited by the size of the screen. The screen can be at any angle. The SenseSurface should cost less than $100 in production.

Aufgrund des elaboraten Hintergrundes von Williams denke ich nicht, dass es sich hier um einen Hoax handelt. Das System ist einerseits genial, andererseits extrem umständlich in der vorgeschlagenen Anwendungsweise. Immer Knöpfe herumschieben, die einem im Sichtfeld rumgeistern, klingt mehr nach Problem als genialer Haptik. Doch in Verbindung mit einem Touchscreen, auf dem man den Controller frei herumschieben kann und für Feinabstimmung verwendet, könnte das eine nette Anwendung sein.

Übrigens ist Lyndsay Williams auch eine 8Bit Heldin, denn sie hat den Sound Sampler für den C64 entwickelt! :
Sound Sampler Family

Andere Erfindungen von ihr machen ein bischen Angst:

Her research led to the ThrillChip, which is based on a Peltier cooling chip like those used to cool Pentium processors. Put the ThrillChip on your neck and it can literally send shivers down your spine.

„I thought the main commercialisation of the ThrillChip would be for the Xbox, where you‘ve already got things like vibrating steering wheels,“ she says. „A side benefit is that it’s a very good way of getting rid of a headache. Put it on your forehead and leave it switched on for about five minutes, it really cools down your head.“

The Guardian

Spooky!
DasDAS

Mercedes Soundlogo vs. Hollywood

Brett Schmidt hat in den Kommentaren zur Audiologo-Diskussion seine wunderbare Zusammenstellung von Einsätzen der Logo-gebenden Spectrasonics Library gepostet:

checkt mal folgende clips, in die sich das sound logo mehr als perfekt einbetten ließ und was für szenen die stimme eines %u201Cchorknaben%u201D “chorknaben” verwendet wird:

http://www.youtube.com/profile_videos?user=brettschmidt123&p=r

abgesehen davon, dass jeder für kleines geld die spectrasonics library kaufen und damit sein ganz eigenes mercedes benz sound logo lizenzieren kann, wird das stilelement “chorknabe” in filmen zur unterstützung von horror, tragödie, katastrophen und sogar einer kreuzigung (bwt ist es ebenfalls ein sample aus der besagten library) in hollywood scores verwendet.

Bei den Assoziationen kommt Freude auf!

The horror, the horror!
DasDAS

Radiohead – House of Cards

Eigentlich bin ich es ja leid, über Radiohead und ihre Brillianz zu hören, besonders da ich fanatischer Fan seit „The Bends“ bin und bei mir mittlerweile massive Übersättigung eingesetzt hat. Doch das Laser-gefilmte Video zu „House of Cards“ zählt mit zu dem schönsten, was ich seid „No Surprises“ mit Thom Yorkes Kopf passieren hab sehen gesehen hab. Besonders die Möglichkeit, das Video selbst zu generieren via dieser Google Code Seite ist schon bahnbrechend.

Verdammtnochmal.

DasDAS

Kabelshop – jetzt da!

Ab jetzt voll funktionsfähig: unser Kabelshop:

Click me darling

Ob Gaffertape, Crimpzange, Splittrafos oder Riegelwannen, hier findet ihr alles, was das Herz begehrt (Wenn es denn ein Herz aus Lötzinn und Kupfer ist).

Cableguy is my kinda guy,
DasDAS

P.S.: Kabel. KABEL.

Kabel!

Paul Potts: Telekom

Paul Potts, der die britische Variante von DSDS gewann, ist jetzt in einer Telekom-Werbung zu sehen. Das Original-Video wurde nur um einige User-Szenen ergänzt und mir rutscht immer noch das Herz in die Hose, wenn ich ihn singen höre.

Apogee Duet „Breakout“

Apogeee Breakout

DIY wird der neue Industrie-Standard: Apogees Duet, das Interface mit Stil und Klang aber nerviger Kabelpeitsche bekommt von zwei Usern eine „Built like a tank“ Breakoutbox gezimmert:

duet:BREAKOUT is an upgrade for Apogees portable interface „The Duet“. Providing durability with professional quality the duet BREAKOUT box replaces the breakout cable that Apogee provides…transforming the duet into the road-worthy interface it was meant to be. Whether you are trying to avoid a „rats-nest of cableage“, demand a greater distance between your duet and its I/O, require different connectors than the supplied break out cable or you are simply tired of replacing your breakout cable because it just cant stand your abuse. Whatever your reason we are sure you‘re going to „BREAKOUT“.

Die Erweiterung gibt durch ihren roughen Look dem unterkühlten Charme des Duet ordentlich Street-Cred und macht es Road-tauglich.

Breakout

Und das beste: für 100$ könnt ihr euch die Box nach Hause holen, Versand nach DE bisher nicht mit inbegriffen. Inbegriffen ist hingegen ein „Sex Change“, mit dem kostenlos die Art Anschlüsse in nachhinein verändert werden kann. Nice one!

I want to break free,
DasDAS

via debug

Steinberg: drop it like its hot!

Einfach mal 280EUR billiger werden Steinbergs Keyprodukte Cubase und Wavelab:

Hiermit möchten wir Sie über die Änderung der Preisstruktur für Cubase 4 und WaveLab 6 informieren. Ab dem 1. Juli 2008 werden die Preise für beide Produkte auf €599,00* Euro gesenkt. Verschiedene Upgrade-Preise wurden ebenfalls verringert. Besitzer einer Cubase Studio 4 oder Cubase SL Version können das Upgrade auf Cubase 4 jetzt für nur 199,00* Euro erwerben. Auch das Upgrade von WaveLab Studio 6 auf WaveLab 6 ist nun günstiger zu haben. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Preisen finden Sie im Steinberg Online-Shop (oder bei uns nochmal wesentlich günstiger)

Für die, die jetzt nicht Juchu! schreien, weil sich letzte Woche erst Cubase 4 zum alten Preis gekauft haben, hat Steinberg ein Trostplaster:

Wir können verstehen, dass diese Preisänderung für unsere Kunden überraschend kommt. Daher bieten wir allen Steinberg-Kunden, die Cubase 4 erst vor kurzem zum alten Preis erworben haben, ein spezielles Rabatt-Angebot:

Für Kunden aus Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Schweiz, Belgien, Niederlande und Luxemburg:

Allen registrierten Kunden aus den oben angegeben Ländern, die kürzlich Cubase 4 zum alten Preis gekauft haben, bieten wir einen Discount von bis zu 50% auf den Preis des nächsten kostenpflichtigen Cubase Updates. Wenn Sie zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 30.Juni 2008 eine Cubase 4 Vollversion** in einem dieser Länder erworben haben, senden Sie uns bitte den Kaufbeleg zusammen mit Ihren persönlichen Daten: Name, Adresse, E-Mail-Adresse sowie Ihren MySteinberg Benutzernamen, unter dem Sie Ihre Cubase 4 Version registriert haben. Sie erhalten dann einen Gutschein, den Sie beim Kauf des nächsten Cubase Updates im Steinberg Online-Shop einlösen können.

Bitte senden Sie den Kaufbeleg und die oben aufgeführten Daten an:

Steinberg Media Technologies GmbH
Betreff: Cubase 4 Gutschein
Neuer Hoeltigbaum 22-32
22143 Hamburg
Deutschland

Damit kommt Cubase endlich in die Region vom Preisbrecher Logic/Apple. Good thing!

jetzt sofort hier kaufen

Bad hair day

Bad hair

Wie sagt man einem Sony PCM D50 Field Recorder, dass ihm seine Frisur nicht steht, ohne seine Flash-Card zu verletzen?

Im Ernst: Ideal um seinen PCM bei Außenaufnahmen vor Wind zu schützen ist die (furchtbar benannte) Dead Kitten von Rode. Passt perfekt!

Mein PCM war beim Friseur,
DasDAS

Lively up yourself…

Ableton Live Beer

Das letzliche Ziel jedes Konzerns ist die völlige Abdeckung aller Lebensbereiche ihrer Kunden. Von der Versorgung mit Primärgütern wie Nahrungsmitteln, Strom, Wasser und Unterkunft über Luxusgüter wie Alkohol, Tabak und Gadgets bis hin zur Krankenversicherung, Rentenplanung und Begräbnisservice, der ideale Kunde ist von der Wiege bis zur Bahre völlig an die Marke gebunden.

Ableton, die nun schon seit geraumer Zeit eine Monopolstellung im Bereich der Liveaufführung elektronischer Musik halten, versuchen nun, Shares im Markt alkoholischer Getränke zu bekommen. Mit dem Prototypen der Ableton-eigenen Biermarke „Lively up yourself“ beglückte der englische Distributor Focusrite die Kollegen von musicradar. Über Geschmack ist bisher nichts bekannt, doch kann man Ableton zu diesem Schritt nur gratulieren: bald werden tausende Laptop-Musiker und DJs ein Ableton-Bier neben ihren mit Ableton-Aufkleber versehrtem Laptop stehen haben. Dank dieser kostenlosen Promotion auf den Bühnen aller Welt wird sich die Marke „Lively up yourself“ (die sich im Namen an einen Song der Ikone Bob Marley anlehnt und so auch „cooles“ Protestpotential besitzt) schnell als „in“ etablieren. So sollte sich schnell eine Sättigung im Markt der begehrten Zielgruppe 16-35 Jahre erreichen lassen.

Laut unbestätigten Gerüchten zielt Ableton nach der Eroberung des Getränkemarkt als nächstes wieder einen Non-Food Bereich an:

Ableton Airlines

And don‘t be no drag!
DasDAS

Wall-E: Sounddesign Part 2

Hier findet ihr ein Interview mit Ben Burt, der für den neuen Pixar-Film „Wall-E“ das fantastische Sounddesign übernahm. Das offizielle Pixar Video gibt es hier.

Douglas Amplifiers: Recording Verstärker für Army Afficinados

Recording Amp in Munitionskiste

Douglas Amplifiers lassen sich ohne Probleme auch in umkämpften Recordinggebieten einsetzen. Die robuste Verarbeitung und die Wahl einer .50 cal Munitionskiste als Gehäuse, erlauben es dem Recording Marine Engineeer auch unter Feuer den passend fetten Gitarrensound über das Intercom seines M1 Abrahams Kampfpanzer zu jagen. Um Verwechslungsgefahr und die möglicherweise lustigen/tödlichen Konsequenzen auszuschließen, empfehlen wir einen Custom Paint Job in Strawberry Sunburst.

Amp Specs

* Sturdy .50 Cal Metal ammo box chassis
* 5 watt Class-A single ended EL84/6BQ5 Pentode Power tube
* High Impedance Instrument Input (1MΩ)
* 4, 8, 16, or 32 Ω Speaker output impedance
* High quality components. (Hammond power and output transformers, Jensen microphone and line out transformers, JJ Tesla Filter Capacitors, Illinois Capacitor polyester signal-chain capacitors)
* Adjustable Front Panel VU meter
* Volume and Tone controls
* 1/4″ speaker output
* Classic Tube guitar/bass tone!

Preamp Specs

* Balanced XLR Microphone input
* Variable Line level recording out
* Optional TUBE KIT with 3 preamp tubes for a variety of applications: Microphone, guitar, bass, harmonica 12AU7 Low Gain (20), 12AT7 Medium Gain (35), 12AX7 High Gain (100)
* Broadcast quality Microphone transformer (optional)
* Transformer-Coupled Balanced XLR output (optional)
TUBE GUITAR AMP AND HIGH-QUALITY
RECORDING PREAMP IN ONE

Pricing
Basic Guitar Model: $769.99
Basic Guitar Model w/ Balanced Out: $944.99
Studio Model (Mic In Unbal Out): $875.00
Studio Deluxe (Mic In Bal Out): $964.99
Preamp Kit (3 different preamp tubes): $80

Link

You can find me in the cable-shop

Kabel günstig

Ab sofort erfüllen wir jeden Kabelwunsch, den ihr euch erdenken könnt! Wo? In unserem

Kabelshop

Ob XLR auf Cinch, AES/EBU mit Winkelsteckern oder sonstige Schweinereien, jetzt könnt ihr bequem online Kabel konfektionieren und bestellen. Die Killer-Application für alle, die besondere Anforderungen beim Verkabeln haben oder einfach nur gute und günstige Kabel suchen.

Der Shop ist schon voll funktionsfähig eine Baustelle, nur an optischen Details an einigem basteln wir noch. Schaut doch mal rein!

DasDAS

Sommerloch, versenk mich in dem Sommerloch

The Doors

Der Spiegel füllt das Sommerloch mit der sensationellen Behauptung, das Jim Morrison seinen Tod nur vorgetäuscht habe:

London – Der schillernde Ruhm und die gewaltigen Drogenexzesse sollen ihn mürbe gemacht haben: Jim Morrison, Sänger der US-Rockband „The Doors“ („Light My Fire“), habe deshalb seinen Tod 1971 angeblich nur vorgetäuscht. Diese Vermutung äußerte der damalige Keyboarder Ray Manzarek im Gespräch mit der „Daily Mail“

Jim Morrison: Müde von seinem Ruhm und den damit einhergehenden Exzessen?
Der legendäre Musiker, der im Alter von 27 Jahren starb, lebe heute heimlich und unerkannt auf den Seychellen, sagte Manzarek. Morrison selbst habe 1970 die Idee aufgebracht, seinen eigenen Tod zu inszenieren und sich ins Ausland abzusetzen. Er sei von seinem Ruhm und den damit einhergehenden Exzessen müde gewesen sei, wird der 69-Jährige zitiert.

Das dieses Gerücht nun ca. 37 Jahre alt ist und sich die Legenden um einen „Mr. Mojo Risin“ sich ähnlich häufen wie Elvis Erscheinungen, wußten die fachlich versierten Kollegen vom Kulturteil wohl einfach nicht. Das ihnen der entscheidende Satz des Original-Interviews zu Gunsten einer reisserischen Schlagzeile entging, ist aber schlicht unverzeihlich:

Manzarek says: ‚There are all sorts of conspiracy theories, but in my heart, I know that the story about him faking it is just an urban legend – isn‘t it?‘

Das kommt davon, wenn man sein „Vermischtes“ Texte direkt vom Deutschen Depeschen Dienst auf die Seite lädt, ohne den Inhalt zu kontrollieren. Gerade bei „weichen“ News ist das eine gängige Praxis, doch ich fühle mich an die letzte Titanic erinnert, in der Stefan Gärtner die Inhaltsstoffe des Spiegels mit „Qualitätsjournalismus: 5 Seiten“ angab.

No one here gets out alive,
DasDAS

Wall-E: Sounddesign

Wall-E ist wahrscheinlich der beste Film des Jahres und ein Grund, warum die Tauschbörsen heiss laufen werden: der Film kommt bei uns erst im September in die Kinos, während er in den USA schon seit letzter Woche läuft. Eine schreiende Ungerechtigkeit, doch warten lohnt sich: keine verwackelte Cam-Copy kann das geniale Sounddesign von Ben Burtt wiedergeben, der schon R2D2 zum beepen brachte und den Laserschwert-Swoosh erfand.

Beep beeeep bieheip!
DasDAS