Archiv für März 2008

Das Ende des Touchscreens oder die Geschichte vom schnurrenden Stein

Gerade rocken innovative Touchscreen-Controller wie der ubercoolische Lemur die Studio-und Livewelt richtig (FF auf 3:00), da kommt der schnurrende Stein und geht noch einen Schritt weiter:

Mit Hilfe einer Kamera, die die Farbvariationen unter den Fingernägeln bei der Ausübung von Druck aufnimmt, lässt sich alles in einen Touchscreen verwandeln. Eben auch der Stein im Käfig. Das bedeutet, das Touchcontroller in Zukunft günstig realisierbar sind. Präzision sollte man aber erstmal nicht erwarten, schon in der Demo scheint mir das Feedback nicht ganz tight zu sein. Die Möglichkeiten sind aber immens, besonders wenn an unterschiedliche Zones definieren könnte: einfach mit Edding Controller auf den Tisch/Wand/Körper malen und Losrocken.

He likes to be touched,
DasDAS

via Gizmodo

IK Multimedia ARC – Review

ARC

IK Multimedias ARC Raumakustiktool liegt in der Liste der meistnachgefragten Produkte bei uns ganz weit vorn. Jeder möchte wissen, ob es wirklich so einfach funktioniert, wie es beworben wird: einfach einmal Messen, das Plugin auf den Masterbus packen und schon ist Raum aus dem Mixen heraus! Also alle Reflektionen, Moden und stehende Wellen sind verschwunden.

Wir waren skeptisch und insbesondere unser Akustikguru Thomas, der aus Prinzip alle Raumprobleme durch Module und bauliche Veränderungen löst und nie einen EQ zur Raumkorrektur verwenden würde, zweifelte an dem Konzept.

Grund genug für mich, ARC einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der erste Eindruck war positiv: in der etwas überdimensionierten Box fanden sich neben der Installations-CD eine ausführliche Anleitung und ein gutes Messmikrofon. Letzteres soll sich auch für Aufnahmen eignen, doch da ich unsere Testversion gleich wieder weitergeben mußte, kann ich dazu keine Aussage treffen. Die Anleitung gibt mehrere mögliche Messpositionen vor, die sich für große Regien, Kinos und das Homestudio eignen. Amüsant ist der Vorschlag, für die Klientencouch Messungen durchzuführen, die dann als Extra-Preset zu speichern und dann zum Vorführen umzuschalten. In der Theorie eine gute Idee, doch will ich wirklich meine Klienten wissen lassen, dass die Raumakustik in meinen Studio suboptimal ist? Da mein (bis auf ein Bücherregal im Rücken) akustisch unbehandeltes Heimstudio mit 13m2 den meisten Homerecording-Bedingungen entspricht und so einige Probleme im Bassbereich aufweist, wählte ich die Messposition für kleine Regien. Die Messungen an sich gingen schnell und problemlos vonstatten und waren innerhalb einer halben Stunden erledigt. RTFM und Konzentration sind allerdings Pflicht, da Fehler, die bei den Messungen entstehen, sich später nicht korrigieren lassen. Schönerweise (oder eher schrecklicherweise) konnte ich die störenden Überhöhungen im Raum bei den durchlaufenden Frequenzsweeps deutlich wahrnehmen.

Nach der Durchführung von 30 Messungen in einem Radius rund um meinen Regiestuhl bekam ich einen leider etwas kleinen und optisch sehr gemittelt wirkenden Frequenzkorrekturplott, der neben den offensichtlichen Schwächen im Bassbereich für mich überraschende Korrekturen im Mittenbereich zeigte. Das Programm bietet die Möglichkeit, ein Lautsprecher Icon zur besseren Erinnerung an das Preset zu wählen, wobei das erste vorgeschlagene genau meinen ADAM P11 entsprach – nur Zufall? Jedenfalls war ich mehr als gespannt, wie denn mein aktueller Mix (Elektro-Pop) mit den Raum-Korrekturen klingt.

Schnell Cubase 3 geöffnet, den Mix einmal ohne ARC Plugin abgespielt, dann das Plugin auf den Masterbuss gelegt und mein Messpreset aufgerufen – und erstmal befremdet sein. Wegen der massiven Absenkugen bei 160 und 230 Hz wirkte der Mix zunächst kalt und distanziert. Doch plötzlich hörte ich in den Gitarren störende Klingelfrequenzen und im Zusammenspiel Bassdrum-Bass eine Überlagerung, die sich jetzt schnell beheben lies. Nach mehrmaligen hin-und herswitchen bemerkte ich, was die Raumkorrektur alles macht: der Bassbereich wirkt aufgeräumter, die Mitten sind linearer und „Ausreißer“ lassen sich sofort erkennen. Nachdem ich die Korrekturen am Mix durchgeführt hatte, nahm ich das Plugin aus dem Bus und machte einen Mixdown. Der direkte Vergleich der Mixe vorher und nachher zeigte, das der Mix unter Zuhilfenahme des ARC ausgewogener Klang und sich im Club auch lauter drehen lies, ohne zu Klingeln oder zu Dröhnen.

Fazit: ARC ist jetzt bei mir im Dauereinsatz, wobei ich es erst während der Mix-Phase einschalte und dann auch immer wieder hin-und herswitche, als wäre es ein zweites Paar Boxen. Das liegt auch daran, dass ich seit Jahren an meine Boxen und den Raum gewöhnt bin und ihren Klang weitestgehend kenne. ARC ist aber ein hervorragende Mixhilfe, die mich wesentlich schneller zum Ergebnis kommen läßt. Definitiv eine Empfehlung für Projekt-und Homestudios!

Kaufen!

DasDAS

P.S.: Wer ARC bei sich ausprobieren möchte, kann gerne unsere Testversion ausleihen – damit läßt sich 14 Tage ausprobieren, was das Programm alles leistet. Ich mochte es nicht wieder hergeben.

Video-Sonntag

Auch wenn die Sonne scheint, Sonntags im Bett zu bleiben und Videos/Youtube oder gar Fernsehen zu gucken ist unschlagbar! Deswegen hier eine Zusammenstellung von aktuellen Videos, die mehr oder minder dem geschätzten Hamburger Label Audiolith zugehörig sind:

Kanal 1: MTV (in einer besseren Welt)
Supershirt

Kanal 2: Arte
The Dance Inc. „Matador“(download mp3)

Kanal 3: Frontal 21
Plemo „ISexi“ (von Playmobil verboten)

Schönen Sonntag euch!
DasDAS

Revenge of the Stadpark-Trommler

Drumtisch

Was machen Outdoorfreaks, die bevorzugt Bongo, Conga oder Djembe im Park, Strand oder Raststätte spielen, wenn sie älter werden? Sie kaufen sich einen Drumtisch und laden alle Freunde zum Essen ein. Dann gibt es großes Hallo und Ach und Weh und alle fliehen rotweinüberstömt und angenervt nach Hause. Nur der King of the Bongo bleibt allein zurück und haut weiter auf den Tisch.

BimBam,
DasDAS

via Gizmodo

Der größte Subwoofer der Welt (tausche Email gegen Fax)

Roberto von Royal Device
hat sich einen Traum erfüllt und den weltgrößten Subwoofer gebaut. Der ist dazu nicht nur in den Boden eingelassen, er ist der Boden:

The AUDIO room is 6.95 × 8.70 meters.

Front LEFT + RIGHT speakers are 8 x LAURA MKII speakers per channel (read Constantine Soo Laura reviews) with a total of 16 loudpseakers. Center channel is made of 6 Laura speakers, in tridimensional stereophony, plus other 2 Lauras speakers as backward channel for HT (upto date removed because used ONLY on stereophonic music). Total 22 speakers.

SUBWOOFER horns are built underneath the floor in a cavity of 1 meter deep. Each horn is driven by 8 × 18″ (47 cm) woofers. A total of 16 woofers.

Each horn is 9.5 meters long and has a floor mouth area of 2.2 square meters and reproduce starting from 10 Hertz FULL POWER. The real mouth area IS NOT the one on the floor. The real mouth have to be considered together with the side vertical frontal panels. The total horn is calculated onto the listening point considering the side walls and the ceiling loadings. This reduces the floor mouth that is not in open air.

Total efficiency of the all AUDIO SYSTEM, not of the SUBWOOFER by itself)) is more than 110 dB/1 watt/1 meter.

The SUBWOOFER efficiency is 120dB/ 1 Watt/1 meter. So the need of external regulation to adapt to the remaining audio system. The total electrical capability of the 16 × 48 cm woofers is about 400 W peak power per woofer that means about 400 × 16 = 6400 W peak total (practically uselss). Each woofer features a 100 mm coil. The real maximum power fed to both subhorn measured with an oscilloscope at the highest musical peak was 6 watts per channel when a pair of tube amps were used to drive the 16 LAuras, while up to date the electric power can reach 60 watts per channel using the 4 × 50watts/ch BLU EYES amps. In this conditions, peak levels are much higher and undistorted than any live concert at all. Walls and ceiling seems to fall down, but fortunately don‘t. The sound pressure is concentrated at the listening point and stopped by a 2 meters high woolglass anechoic wall on the back of the listening position. We should remember that the total diaphragm surface of the woofers is 2.89 square meters (8.67 square feet) and with the drivers horn loaded (not direct radiating), distortion at 60 watts is practically negligible. If for instance the real maximum rated power (6400 watt) would be used the pressure level would reach 160 dB, but I wonder who could survive. Not even the house built in steel & concrete maybe would stand up.

SUB-WOOFER Compression chamber closure ( 120 Kg on 3,6 mq) are held and reinforced by an extra weight of 600 Kg. Total closure weight 720 Kg.

Acoustic level at listening position (6 meters from frontal speakers) are 100 dB with 1 Watt.

Mehr Bilder hier (runterscrollen)

Doch mein Lieblingszitat auf der Seite scheint aus einer Welt zu kommen, die gänzlich anders ist als meine:

to have an e-mail address send a fax asking for it

Boom Boom Boom I want you in my room,
DasDAS

Hetzjagd auf Emos

Laut diesem Artikel blasen Punks, Rocker, Goths und Metalheads in Mexico zur Jagd auf Emokids:

Another says: “We’ve never seen all the urban tribes unite against one single tribe before… Emos, their way of thinking is for crap, if you are so depressed please do us all a favour and kill yourselves!”

More recent reports state that the emos have begun to fight back against the other “urban tribes” and organised marches in Guadalajara and Mexico City, escalating the violence and leading to increased police presence. Also, some Mexican newspapers, such as El Porvenir, have called for government intervention to protect the emos, writing, “It’s the responsibility of the authorities to make sure the threats aren’t carried out and the aggressions are punished.”

The Kids are irgendwas, ich kann leider kein Spanisch.
DasDAS

via Audio Damage

No Sympathy for the Record Industry

Warner Bros

Die Suche nach Wegen aus der Krise treibt immer buntere Blüten: Warners neuer Guru Edgar Bronfman Jr. will zur Internetrechnung aller Internetuser einen Betrag hinzufügen und dafür sämtliche Musik frei verfügbar machen. De Facto eine Steuer auf Musik, bei der jeder Mitziehen muss, von den Hörern bis zu den Labels. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie diese Poolrechnung dann verteilt werden soll und wie sehr die Künstler dabei F in the A werden.

Totalle Kontrolle ist immer das Ziel derer, die Kontrollverlust erleiden.

DasDAS

P.S.: Der South-Park Link ist legal – alle Folgen gibt es jetzt kostenlos im Netz auf Englisch anzugucken!

Handschuh-Klavier

Erinnert sich noch jemand an die Star Trek: Next Generation Folge, in der Picard mit seinem Ausrollklavier zum Konzert in eine Jeffriesröhre klettert? Dieser Handschuh ist noch wesentlich cooler als Picards Gadget:

Ein Kinderspielzeug aus Japan, das sich sicher super zum Circuit Bending eignet! Midifiziert wäre es ein Hammer für Johnny Memnonic lookalike live Performances.

Live long and make noise,
DasDAS

via Gizmodo

Horrorcomedy part 2…

Mit diesem Video setz ich noch einen drauf für euch, damit euer Wochenende auch garantiert gut startet:

James Hugo, Vocal Coach und Recording Engineer ist zu Gast in der Chelsea Handler Show als er selbst.

Das fassungslose Gesicht ist unschlagbar!

Pop goes the weasel

Freitag ist hier im Haus ja traditionell Pop oder. Horror Tag, um euch ins Wochenende einzustimmen – der heutige Post verbindet auf glanzvolle Art beides!

DJ Deutschland, der DJ mit dem gewissen nichts, fabriziert Fleisch ist mein Gemüse-Style Hits am fordschen Fließband. Klickt und genießt!

Wer’s schon kannte, klickt bitte hier.

TGIF!
DasDAS

Ableton Live Tutorials

Gustavo Bravetti zeigt auf ebenso einfache wie präzise Weise, wie man mit Ableton Live und Operator innerhalb weniger Minuten eine 808 Style Bassdrum hinbekommt:

Seine Ableton-Tutorials sind allesamt sehr zu empfehlen, da er größtenteils auf nervige Voiceover verzichtet und anschaulich arbeitet.

Glitch it out!
DasDAS

via CDM

Thom Yorke lacht!

Irgendwie beängstigend, sein Lachen. Noel Fieldings (der in der wunderbaren Serie „The IT-Crowd“ Desmond spielt) Reaktion ähnelt meiner sehr. In Rainbows war und ist eines der besten Alben des letzten Jahres, das zudem sogar als 160Kbits MP3 gut klang. Das das Pay Whatever Prinzip nur für Radiohead funktionierte, zeigt der mäßige Erfolg des prinzipiell großartigen Saul Williams.

In Radioheads,
DasDAS

Freeware: Bass Box Sample Library (1.3 Gig kostenlose Bass-Samples!)

Bass Box

Wooha, das ist doch ein schönen Nachostergeschenk der Sampleschmiede Sonart: 1.3 Gig an kostenlosen Vintage Synthesizer Samples im Halion, Wav, EXS24 und Kontakt Format!

BASS BOX – latest massive package Synth Bass tools for electronic musicians! The latest material was created for such styles as Electro, trance styles, DnB, House, Electro, Hip Hop, Jump, hardcore, breakbeat and more!!! The disc contains 640 new patches in 5 different formats (EXS24, Kontakt 2.1, Kontakt, Halion and Wav). BASS BOX creates sounds based on more than 1000 wave forms (1.3 GB / 24-bit quality). While working on the tools we have used a large number of synthesizers and Bass boxes (Minimoog™, Roland Juno 60™, Roland TB-303™, Virus™, Arp Odyssey™, Moog Voyager™ and many others!)

Features in Detail:

* Massive 1.3 gig 24-bit core wav library
* 640 new patches
* 5 different formats (EXS24, Kontakt 2.1, Kontakt, Halion and Wav)
* All NEW Sounds developed by SONART sound designers.
* Hundreds of brand new Basses.
* Fully programmable
* Sounds legendary synthesizer (Minimoog™, Roland Juno 60™, Roland TB-303™, Virus™, Arp Odyssey™, Moog Voyager™ and many others!)

Formats: 1.3GB DVD multipack (1600+ files), includes 24-Bit Wavs (1.3Gb+MB, 1000+ files), EXS24, Kontakt 2.1, Kontakt and Halion patches (640+ files).

Hier geht’s zum Download.

All your bass are belong to us!
DasDAS

via AudioLemon

Bändchenmikrofone – Mythos und Wahrheit

Dieser Artikel von Bob Crowley von Soundwave Research erschien auf seinem empfehlenswerten Microphonium-Blog. Da ich ihn für großartig halte, wiederhole ich ihn hier in voller Länge:

Naked Eye

The Myth of the Ribbon Microphone – Exposed! part one
By Bob Crowley of Sound Wave Research

‚The Knowledge‘ of a London cabbie consists of a complete mental map and image of the the city roads and byways and those with The Knowledge are then qualified to transport via black cab any passenger to any location within London.

The Knowledge of Ribbon Microphones – A Codex inscribed herein for posterity – consists of the true facts and explanations about the mysterious and sometimes ancient mythology of the revered and sometimes reviled ribbon microphone. The Myths are many and the tales told are handed down over the generations of recording aficionados and repeated almost as prayers in the scripture of the ubiquitous message boards, where no false word is ever erased, and lore is mixed with fact, fiction, lies, myths, heresy, pure falsities, and half-truths. And then there is the phenomenon of repetition, whereby the truth is manufactured, where errors are repeated, often over and over, until they become accepted facts, despite the lack of supporting evidence. Like parrots, the falsehood is recanted, passed down through generations, and finally accepted without question.

Here are a few myths to get us started:

Vintage Myths – those myths based on lore, history, and New Old Stock

Myth: ‚Nothing sounds like/as good/mellow like an old RCA 44, 77, (insert an old mic here)‘
Fact: These mics were good and produced excellent sound, but have low output and relatively high noise levels, and are highly variable. Most of the vintage ribbon mics have a steep roll off beginning at 10 KC. If you can put up with unpredictable performance, they may be for you. I have three RCA 77DXs here in the lab at the moment. You can bet they sound good, but different.

Myth: ‚Such and such has New Old Stock ribbon material (magnets/grille cloth/blueprints/uncle/DNA) which is the best‘
Fact: Old ribbon material is likely to be inferior to modern materials. Aluminum oxidizes slowly but corrosion can produce pinholes, while precipitation (age/heat) hardening causes embrittlement, and fracture. Present day aluminum is produced in precise thickness and with better purity than was available even 20 years ago. This is due to demand for thin foils in other parts of the electronics industry, such as capacitors.

The Saggy Baggy Ribbon Myths – Things may droop over time, also with ribbons?

Myth: ‚Ribbon mics should be stored vertically‘.
Fact: No. The weight of a typical ‚large ribbon‘ is around 0.0018 grams, and a thin ribbon is about 1/4 that. If that is enough to cause sagging, then something is very wrong. Ribbon microphones of any vintage can be used and stored in any position.

Myth: ‚Just closing the case will blow the ribbon‘
Fact: This is quite doubtful. Once again, if the air pressure is enough to damage the ribbon then most of ribbon microphones out there today are already blown. Several manufacturers including us supply ribbon microphones in horizontal cases with top lids. I think you would have to try to slam it very hard, over and over, to show any change to the ribbon tension.

Myth: ‚Crowley and Tripp uses a vertical storage box to prevent ribbon sagging.‘
Fact: We did this so you can see it and because we thought it looked better and was more convenient, and that it might cause the user to grab it from the mic locker more often rather than laying flat in the dark recesses of the cabinet. You can lay the box down on its side, turn it upside down – it doesn‘t matter at all because gravity has only the most minute influence on the ribbon.

Myth: ‚All ribbon microphones are fragile‘
Fact: Modern ribbon microphones are not at all fragile.

Myth: ‚Move the ribbon mic slowly‘
Fact: Nonsense. I saw an intern walking across the studio holding the microphone like it was a lit candle. This was very amusing.

Myth: ‚Loud sounds will shatter the ribbon‘
Fact: Loud? Not loud like loud music loud, at least. No. Detonation of high explosives, maybe. Do not try this.

Phantastic Phantom Myths – Images of smoke, fire and destruction.

Myth: ‚Phantom power will destroy a ribbon microphone‘
Fact: Not usually. Phantom power correctly applied does so evenly, so there is no net force on the ribbon.

Myth ‚Phantom power will not destroy a ribbon microphone‘
Fact: Usually. Phantom power can stretch an aluminum foil ribbon. Any signal that is applied unevenly, such as 1. through a patchbay which is a bad idea anyway, or 2. by hot swapping cables, WILL boink the aluminum foil ribbon in passive ribbon mics.

Myth: ‚Phantom power will demagnetize the magnets‘
Fact: I had to include this one since it was so interesting, and impossible.

Oft-Repeated Mythicisms – merely annoying, or insidiously harmful?

Myth‘ ‚Ribbon mics are dark sounding‘
Fact: Some are, more modern ones are less so, and a couple are neutral to bright sounding. You choose.

Figure Eight Type Myths – fundamental things about sound in general actually…

Myth: ‚The back of a ribbon mic is usually brighter than the front‘
Fact: This is definitely not so. Most good quality ribbon mics, ours included, are perfectly symmetric in response. The only difference from front to back, of course, is the phase. We think it’s slightly embarassing at times to have to explain why this sounds different to people wearing headphones. No offense! Avoid uncomfortable social gaffes and use your phase reverse switch.

Exceptions: Naked Eye is intentionally asymmetrical in response with a 3dB average 8-12 KC presence rise off the back, with no dips, gaps or holes. (recall the embarassing phase cancellation phenomenon causes some people to misunderstand). The so-called ‚offset ribbon designs‘ are unintentionally different in tone color from front to back, I suppose because the distance from the mic body and screen to the ribbon varies from side to side. Intentional or not, it can be useful. The RCA 77DX is rather asymmetrical even in the figure eight position. This is a problem inherent in the 77C, 77D and 77DX because the local field around the ribbon motor isn‘t quite symmetrical to begin with, which is intentional because it is a multipattern mic.

Myth: ‚Ribbon mics have low output‘
Fact: Modern ribbon mics have a HIGHER output than most stage dynamics. Remember that a condenser capsule has NO output and depends on the internal active electronics which are essentially a high gain voltage amplifier.

Myth: ‚You need a preamp with tons of gain‘
Fact: No. Not only is the answer ‚no‘ but you can use your preamp wide open and unrestricted because ribbon microphones have extremely low self noise.

Guitar Hero: Gibson vs. the World

Judge Slash
Judge Slash, C.E.O. von Gibson Guitar Ltd.,

Gibson verklagt die Welt, wie CMD ausführlich berichtet. Nur weil sie in den frühen 90ern für den Virtua Boy ein Patent für ein Musiksimulationsgerät angemeldet haben, wittern sie jetzt das große Geld und verklagen vom Hersteller Harmonix bis zum Retailer Wal-Mart (!) alle, die Guitar Hero und Rock Band verkaufen. Ein Fall, der auch der LSD-schwangersten Ally McBeal Folge gerecht wäre!

DasDAS