AES 2007: BanPiracy.com

Ein großes Ding auf der AES war die neue Company des Waves Gründers, BanPiracy. Ähnlich der RIAA, die sich mit lächerlichen Kriminalisierungen von 12-Jährigen Filesharern eine schlechten Ruf erwarb, versucht sie, illegale Kopien von Musiksoftware in Studios ausfindig zu machen und abzustrafen. Das läuft dann so ab, dass einer Mitarbeiter der Firma sich als potentieller Kunde ausgibt und bei einem Studiotermin nach Plugins, speziell denen von Waves, fragt und dabei filmt. Sollten diese raubkopiert sein, erhält der Studiobesitzer einen Brief mit folgendem Anfang:

“Our client recently arranged for a
representative to visit your studio.
During that visit, our client’s
representative was shown your studio
computer…”

Es folgt die Aufforderung die Software zu kaufen und eine Strafe zu zahlen, oder wegen Verletzung von Urheberrechten verklagt zu werden.

Unnötig zu sagen, dass das für einen Aufruhr sorgte.

Was steckt dahinter?

Sonic State haben ein Interview mit dem Firmengründer und der Anwaltskanzlei/Inkassobüro auf der AES gemacht:

Meine Meinung? Allein die Webseite von BanPiracy.com bedient sich schon einem Farbschema, das sonst eher Cartoonbösewichte verwenden. Die ganze Aktion schadet in meinen Augen dem Image von Waves, die sich gerade mit den tollen SSL, Neve und API Bundles wieder on Top gebracht haben. Klar, Raubkopieren ist scheisse und schadet allen Firmen (nicht zuletzt auch uns), doch falsche Kunden in Studios einzuschleusen ist in meinen Augen nicht die feine Englische, um dem Problem Herr zu werden.

Hier noch ein guter Artikel zum Thema.

Was denkt ihr?
DasDAS

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24 Antworten auf “AES 2007: BanPiracy.com”


  1. 1 Doc No 11. Oktober 2007 um 20:54 Uhr

    Klar ist das nicht die feine „Englische Art“, aber wer sich Plug In’s LEGAL(Jaa, ich bin so eine Weichwurst!) besorgt, bezahlt den Schaden mit!Firmen wie Waves errechnen einen „theoretischen“ Verlust und schlagen diesen auf die Preise rauf.
    Wenn ich einen Geldautomaten knacke oder irgendwo einbreche und Waren entwende, stehen nicht nur „verdeckte Ermittler“ vor der Tür, sondern gleich die Polizei und es geht in Handschellen auf die Wache!
    Und mir kann keiner erzählen, dass es ihn nicht stört, wenn man für seine Arbeit nicht bezahlt wird und andere ihren Nutzen daraus ziehen! Leistung in Anspruch nehmen und nicht dafür zu bezahlen, ist keine Kleinigkeit sondern Diebstahl! Es sind schon eine Reihe guter Audiosoftwarehersteller daran kaputt gegangen, (gute)Plug In’s sind meist überteuert, der DSP-Wahn!(weil heutige Rechner angeblich nicht in der Lage sind 15 Jahre alte Algos zu berechnen…ja genau, so wird es sein…). Waves muss sicher eine Menge Geld investieren, um sehr gute Plug In’s präsentieren zu können, aber was sollen die machen, wenn nur noch ein Bruchteil bezahlt wird und alle Welt die Waves-Software benutzt.
    Wenn mir jemand den Laden ausräumen würde, würde ich auch alles Erdenkliche tun, um meinen finaziellen Schaden zu minimieren.

    Dass solches auf dem Rücken der „ehrlichen“ Kunden ausgetragen wird, ist nicht die Schuld der Firmen, sondern derer die den Diebstahl/Betrug begehen!(Ein Studio was sich keine legalen Plug In’s leisten kann, ist eh ökonomisch nicht tragbar.)

  2. 2 Katrin 22. Oktober 2007 um 10:47 Uhr

    Es ging das Gerücht um, dass die Waves Spione nur in grosse Studios gehen, die sich eine Abmahnung leisten können. Stimmt leider nicht. Ich weiss von 3 kleinen Studios deren Exixtenz jetzt bedroht ist. Gefordert werden 10000 – 20000 EUR und ein Streitwert von 100000 EUR wir locker in den Raum gestellt. Ich denke eine Erinnerung daran, dass man mit gekauften Plugs besser fährt, hätte auch anders aussehen können. Ausserdem sollte Waves aufhören Vollversionen ihrer Software ins Netz zu stellen.

  3. 3 Administrator 22. Oktober 2007 um 21:46 Uhr

    Hey Katrin, den letzen Satz versteh ich nicht – meinst du die 30Tage Demos? Das ist eigentlich unabdingbar, wenn man heute Plugins verkaufen will.

  4. 4 Katrin 23. Oktober 2007 um 11:09 Uhr

    Hi, Massey z.B. der einen super Limiter für einen fairen Preis anbietet, gibt erstmal nur ein unbefristetes Demo raus, bei dem ein paar wichtige Features fehlen. Man kann alles ausprobieren, aber möchte doch lieber die Vollversion.

  5. 5 Administrator 23. Oktober 2007 um 12:38 Uhr

    Das ist auch eine gute Idee. Lite Versionen mit „Ich will mehr“ Appeal.

  6. 6 Doc No 29. Oktober 2007 um 21:43 Uhr

    Hi Katrin, wie ich schon geschrieben hatte sind kleinere Softwarefirmen durch illegaler Benutzung ihrer Plug In’s untergegangen! Da habe ich beim besten Willen kein Mitleid mit Studios, die illegal Plug In’s komerziell nutzen. Wenn Dich jemand bestielt, sagst Du ja auch nicht:“Der Arme, seine Existens ist bedroht“. Sorry wenn ich hier auf‘n Putz haue, aber DIE BETROFFENEN STUDIOS SIND MIT SICHERHEIT KEINE OPFER!!! Außerdem, wenn Waves keine Vollversionen ins Netz stellt, macht es eben der nächste Hacker! Ich sage ja auch nicht dem Gemüsehändler er solle sein Zeug wegpacken, weil ich mich sonst nicht beherschen kann und dann wegen ihm(!) klaue.

    lg
    Doc No

  7. 7 peter 29. November 2007 um 19:07 Uhr

    Hallo,

    ich finde es extrem Unverschämt wie hier kleine Studios abgezockt werden! Diebstahl und unerlaubte Benutzung sind und gehören verboten, aber wie da diese Geldgierigen Anwälte Waves vorgehen ist mehr als kriminell!
    Tatsache ist, daß sie eine hübsche Ermittlern vorstellen, die mit einem Bigdeal lockt und explizit nach Waves Produkten verlangt und meint ihr Kunde bestehe darauf.
    Mein bester Freund ist mit seinem kleinen Studio betroffen. Er arbeitet wirklich hart und hat immer eine 7Tage Woche. Waves hat er eigentlich nur wegen dem Lockangebot aufgespielt und darauf hingewiesen, daß er sonst mit anderen Produkten arbeitet, es aber bei Vertragsabschluss zu einem Kauf seinerseits kommen könne.

    Naja jetzt hat er Drohungen und 10.000Euro am Hals! Er kann wohl zu machen und Hartz4 beantragen, da auch noch seine Anwaltskosten dazu kommen und er sich einen Prozess nicht leisten kann.

    Meine Meinung ist, daß Waves keine Kunden gewinnen wird und auch nie verloren hat. Gerade durch das hacken ist Waves so verbreitet und bekannt und wer es sich leisten kann und wirklich ernsthaft damit arbeiten will und muss – wird es auch kaufen!
    ABER da gibt es ja immer mehr erstklassige Konkurrenz die bei Preis Leistung zig mal besser sind.

    Gewinnen werden auf Dauer nur die Anwälte! Die bereichern sich jetzt schon am Abmahnboom und Verlieren wird waves! In Musikerkreisen herrscht über dieses Vorgehen Empörung und wirft ein negatives Licht auf Waves. Ich werde in Zukunft jedem abraten…naja kann sich eh keiner leisten und mit Logic Studio macht Apple vor wie man gegen Kopierer Vorgeht. Super Produkt, erstklassiges Preis- Leistungsverhältnis – kein Kopierschutzschlüssel mehr. UND die Leute kaufen es!!!!
    Es ist kein Geheimnis, daß mir Logic eigenen Plugins und einer guten DSP Karte (UAD, Powercore…) unter 1000,- Euro besser und mehr Qualität als mit Waves Produkten zu erreichen ist.

    Für mich und meine Kunden(bin im Softwareverkauf) ist Waves gestorben.

    MfG

    PS…wenn ich schon die beiden in dem Video sehe und zuhöre wird mir schlecht! Körpersprache und Niveau sprechen für sich! $$$$$$$$$$$$$$$$$$$$

  8. 8 Doc No 01. Dezember 2007 um 22:51 Uhr

    Hi Peter,

    da hast Du natürlich recht, das ist wirklich eine miese Tour! Aber wenn er sich eine legale(!) Demo von Waves auf den Rechner gezogen hat, hat er doch nichts zu befürchten. Wenn er Kunden mit illegal genutzter Software entgegenkommt, muss er sich aber selbst an den Kopf fassen! Wenn mir jemand sagt er gibt mir einen Job, wenn ich ihm was aus dem Supermarkt klaue, tue ich das doch auch nicht.wenn, wenn, wenn…

  9. 9 peter 01. Dezember 2007 um 23:08 Uhr

    …ja klar ist das dumm, aber selbst wenn Du in einem Supermarkt stehlen gehst, bekommst Du eine Strafe und Hausverbot – wirst aber nicht in Deiner Existens bedroht. Die Strafe richtet sich nach Deinem Einkommen und würde bei ihm wohl so um die 500,- Euro ausfallen.
    Aber da handelt kein Staatsanwalt sondern Anwälte die sich bereichern wollen und den Streitwert auch übertrieben hoch ansetzen. Das es ein Fehler war ist ihm klar und er würde ihnen auch entgegenkommen, aber das ist denen egal. Die Realität ist wohl, daß nur wenige Studios das große Geld machen und der große Rest am Existenzminimum leben.(kenne allein vier Studios deren Betreiber nebenbei Jobben)

    UND nun kommt da eine und lockt mit dem großen Deal und setzt ein laufendes Waves voraus… und nun DU!

    Strafe muss sein …ok, aber da geht’s nur um Geld und nicht ums Recht.

    MfG

  10. 10 no waves 03. Dezember 2007 um 10:27 Uhr

    Hi,

    ich schließe mich da Peter an! Kenne hier in Berlin auch zwei Studios die ständig um ihr Überleben kämpfen und sich wohl auch so nicht eben mal für 4.800,-Euro ein Plugin kaufen, welches es auch für um die 1000,-Euro gibt.(Sonnox Oxford…etwa)

    Waves versucht mit ALLEN Mitteln Geld aus dem Markt zu pressen, von Kunden die nie welche waren und sind. Strafe ja, aber 10000-20000Euro…Streitwert 100.000!?!

    Das ist doch sehr amerikanisch und erinnert eher an 20Millon. Klagen wegen einem verschütteten Kaffee.

    Anzeige und 500-1000,-Euro tun auch sehr weh und wären wohl angebracht.

    naja…

  11. 11 Tonmaus 03. Dezember 2007 um 16:54 Uhr

    Hallo,

    In der Sache sollte man allerdings nicht vergessen, dass die Situation bezüglich der rechtlichen Möglichkeiten in Europa doch eine andere ist, als in den USA.

    Straf-Schadenersatz (sog. punitive damages) gibt es in Deutschland meines Wissens nach überhaupt nicht. Schadenersatz ist nur ein konkret nachgewiesener materieller Schaden. Der punitive damage in den USA kann auch mal das 10fache des entstandenen Schadens betragen.
    Ein bischen Bildschirm abfilmen reicht einem deutschen Amtsrichter im Normalfall auch nicht als Beweis für einen unterstellten Schaden. Es wird vielmehr die Frage aufkommen, ob der Kläger sich diese Beweismittel nicht eventuell widerrechtlich verschafft hat. Man darf nämlich durchaus nicht überall einfach so filmen, schon gar nicht ungefragt, oder sogar verdeckt in Geschäftsräumen anderer Unternehmen.

    Meiner Ansicht nach ist das ein qualitativer Unterschied, nicht nur ein quantitativer. Die Hürde entsprechende Ansprüch in Deutschland durchzusetzen dürfte ungleich höher sein. Der abschreckende Effekt ungleich niedriger, denn der Beklagte muss maximal den entstandenen Schaden ersetzen.
    Dann dräut eventuell noch ein Strafverfahren, aber hier ist die Beweislast noch mal höher, bzw. es wäre erst der Staatsanwalt zu überzeugen, der ja im Unterschied zum Rechtsanwalt der Klagepartei kein persönliches Interesse an einer Klageerhebung hat.

    Nicht zuletzt fehlt mit den punitive damages das eingentliche Schmiermittel eines solchen Geschäftsmodells wie es BanPiracy wohl haben dürfte, denn nur so kommen die Streitwerte in „attraktive“ Höhen um den ganzen Aufwand zu rechtfertigen. Von den dem Kläger zugesprochenen Schadenszahlungen gehen ja da drüben üblicherweise 25-30% an die prozessführende Kanzlei. Wenn diese ausschließlich auf Erfolgsbasis arbeitet, auch mal mehr. Für ein paar hundert Euro allerding rührt kein Anwalt auch nur einen Kugelschreiber….

    Grüße,

    Tonmaus

  12. 12 Doc No 03. Dezember 2007 um 20:09 Uhr

    Hi Peter,

    das stimmt schon, aber das Leben is‘ halt kein „Ponyhof“! Da kann man nur versuchen solchen Schweinereien aus dem Weg zu gehen. Bei dem von Dir geschilderten Sachverhalt glaube ich nicht, dass Dein Freund auch nur einen Cent bezahlen muss! Demo oder illegale Version kann man ohne polizeiliche Durchsuchung und rechtswirksamer Beweissicherung eh nicht nachweisen, einfach Foto machen geht schon mal garnich‘!10 000¢ wegen eines Screenfotos? Da lachen ja die Hühner! Und das provozieren einer Straftat ist „RECHTSWIDERIG UND STRAFBAR“. Wenn er den Verein anzeigt, hat ER bedeuten bessere Karten eine Schadensersatzforderung durchzusetzten!
    Außerdem, wer braucht überteuerte Waves Software??? Es gibt Sonnox, UAD, DUENDE…besser, preiswerter, mehr Instanzen…

    lg
    Doc No

  13. 13 Tonamus 05. Dezember 2007 um 14:02 Uhr

    Hallo Doc,

    entschuldige, aber in Deutschland kann man mit Sicherheit zur Beweissicherung für einen Zivilprozess keinen Durchsuchungsbeschluss für Privat- oder Geschäftsräume erreichen.
    Bei vorliegen einer Straftat zwar schon, aber im Strafprozess gibt es keinen Schadenersatz.

    Grüße,

    Tonmaus

  14. 14 Doc No 06. Dezember 2007 um 10:36 Uhr

    Hallöle Tonmaus,

    Du schreibst:“aber in Deutschland kann man mit Sicherheit zur Beweissicherung für einen Zivilprozess keinen Durchsuchungsbeschluss für Privat- oder Geschäftsräume erreichen.“
    Den Satz verstehe ich nicht richtig, darf man nun ohne Dursuchungsbeschluss Beweismittel sichern die dann vor Gericht verwertbar sind? Mein Satz dass er besser Karten hätte einen Schadenersatz zu erwirken, meinte ich eher ironisch in Bezug auf die (lächerliche) 10000€ Forderung. Du scheinst da gut informiert zu sein, könntest Du das mir und den anderen etwas näher erläutern? Oder hast Du einen Link?

    lg
    Doc No

  15. 15 Tonmaus 06. Dezember 2007 um 12:45 Uhr

    Hallo Doc,

    natürlich darf man im Rahmen der gültigen Gesetze Beweise sichern. Für den Zivilprozess sind das klasischerweise Aussagen von Betroffenen un Zeugen, so wie Dokumente, die man rechtmäßig erworben hat. Beweise sind dazu da den Richter entsprechend zu überzeugen. In seiner Beweiswürdigung ist der Richter nicht Weisungsgebunden, will sagen: wenn er es juristisch einwandfrei begründen kann, ist erst mal jeder Standpunkt zulässig.
    Eine Durchsuchung ist eine Maßnahme des Staatsanwalts, der sich dazu einen richterlichen Beschluss holen muss. Der Staatsanwalt tritt im Zivilprozess nicht als Partei auf.
    Die Würdigung von Beweisen, die im Rahmen eines vorausgehenden Strafprozesses gewonnen wurden im Zivilprozess ist ein juristisches Spezialthema, zu dem sich ein Fachmann äußern sollte. Mir ging es erst mal nur darum, anzuregen die Begrifflichkeiten sofern sie zum Allgemeinwissen gehören so weit auseinander zu halten, dass es nicht zu sehr quer geht.

    Grüße,

    Tonmaus

  16. 16 Doc No 06. Dezember 2007 um 13:05 Uhr

    Hi Tonmaus,

    man lernt halt nie aus. Mich wundert nur, dass man unter den Deckmantel einer Vereinigung/Firma oder was auch immer, Fotos von einem Bildschirm gemacht werden, welche mit Sicherheit nicht beweisen können, ob es sich um eine illegale Software handelt. Die Zeugenaussage der „Ermittler“ sind ja direkt mit einem finaziellen Vorteil für die klagende Partei verbunden. Somit sind das nie unabhängige Zeugenaussagen und die gemachten Fotos sind ja nicht mal als Indiez verwertbar. Es kann nicht nachgewiesen werden, dass der Studiobetreiber die Software oder computerinterne Uhr manipuliert hat, oder eine gecrackte Version benutzt! Außer der Staatsanwalt beschlagtnahmt auf richterlichen Beschluss den Computer. Denke ich!?

    lg
    Doc No

  17. 17 soundman 14. Dezember 2007 um 23:45 Uhr

    Ich finde man sollte die Sache mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten.
    Musik ist heute Dank dem digitalen Kopierzeitalter für den Konsumenten nichts mehr Wert. Jeder darf nach unserer Rechtslage, bis zu 7 private CD Kopien machen u. verschenken u. das ist kein Diebstahl, obwohl die Rechteinhaber hierzu ganz anderer Meinung sicherlich sind.
    Die hauptverantwortliche Medienkäuferschicht: die sich schnell anpassende jungen Generation gibt, wenn sie die Möglichkeit hat, nur noch sehr wenig Geld für Musik aus. Den Künstlern Labels/Tonstudios etc. wird den Boden unter den Füßen weggezogen ganz ohne Abfindung von den Verantwortlichen wie Sony (Freigabe des CD Recorders), der Staat mit laschen Gesetzen bei Privatpersonen, Fraunhofener Institut (MP3) etc. Konzerne holen sich die letzte Mark wie, Jamba, I Tunes, Music Load, Stefan Raab, Deutschland sucht den SuperStar mit ihren Idioten50cents. Jetzt kommt die Firma Waves u. bestraft die Studios, die im Branchenbuch stehen u. treibt sie mit wahnsinnigen Forderungen noch mehr in den Ruin als sie vielleicht schon sind. Fern von dieser Welt ist, daß sie denken, daß ihre Software so elementar ist, daß man den Verdienst durch vergangene Anwendung festlegen könnte. Falls heutzutage noch ein Kunde ein Studio bucht ist das ganz bestimmt wegen seiner analogen Technik, die nicht kopierbar ist. (Plug Ins werden in der Werbung von Studios so gut wie nie angepriesen) Fakt ist auch, daß heutzutage die Hersteller von digitaler Audio Soft u. Hardware den Tonstudios durch ihre (im Vergleich zu Früher) Billigprodukten, die Kunden weggenommen haben. Diese sitzen nämlich alle zu Hause in ihrem Kämmerchen u. produzieren unbehelligt von Waves mit sämtlichen illegalen Produkten, die ein Tonstudio sich insgesamt nicht legal leisten könnte. Das heißt dahingegend sind die Homeuser besser ausgerüstet u. rennen den Studios auf dem digitalen Sektor den Rang ab.
    Jetzt denkt sich aber die Firma Waves wunderbar dann holen wir uns halt die, die wir kriegen können. Schlau, denn sie verdienen ja anscheinend mit Klagen mehr Geld als mit Plug Ins. Schlau war die Firma ja auch schon immer. Sie haben sich mit Staatsgeldern (Fördergelder) die Entwicklung ihrer Software finanzieren lassen, waren dann auch noch zu geizig richtige Schutzmechanismen lizensieren zu lassen und haben jetzt anscheinend mit der Gründung einer Rechte zu Geld Firma ihr richtiges Geschäftsmodell gefunden. Dreißt ist es, daß sie vorgeben zufriedene Kunden mit ihren überhöhten Klagen schaffen zu wollen, die sie dann aber nicht mal anschließend zum rechtmäßigen Lizenznehmer mit ihrer Strafe machen. Man müßte die Scheiß Plug Ins ja dann auch noch zusätzlich kaufen. Ich glaube da würde doch jeder eher den Teufel tun u. ganz bestimmt jedem Audiomenschen dann diese Negativgeschichte weitererzählen. Mund zu Mund Propaganda ist tödlich. Kein Wunder warum viele ehemalige Mitarbeiter u. Kooperationspartner sich von Waves distanzieren. Ja aber das kümmert dieses Audiounternehmen ja wenig, es gibt ja lukrativere Branchen!
    Wo bleibt bei dem Ganzen, denn die Musik u. die Euphorie – aus dem Grund es die Meisten heutzutage noch immer tun? Früher als Musik noch Musik war, wurde sie ausschließlich mit analogen Geräten gemacht, die teuer in der Herstellung waren u. noch immer sind u. einen gewissen Respekt u. Gegenwert darstellen. Ganz bestimmt ist eine Programmierung eines Plug Ins auch eine tolle respektable Leistung. Trotzallem muß diese ganze einfach nur noch kopiert werden u. soll dann noch immer tausende von Dollars wert sein. Vor allem wenn man weiß, daß spätestens im nächsten Jahr diese Investition schon wieder hinfällig geworden ist, da wieder ein anderer produktiv technisch aktiv wurde u. eine neue Soft u. Hardware auf dem Markt brachte, die alles vorhergehende komplett wertlos gemacht hat. Kann man da nicht den Schluß ziehen, daß das Loyalste auf dieser Welt eigentlich nur die in aufwändiger, mit viel Schweiß produzierte analoge Hardware ist, die sich vor einem auftürmt,qualitativ überlegen, da Orginal u. keine Bruchteil Bits u. Bytes Emulation, man diese gerne seinem Kunden zeigt u. diese auch wirklich danach fragen (also keine Spione) u. man weiß, daß auch noch in vielen Jahren ihr Wert erhalten bleibt.(Behringer etc. ausgenommen)

  18. 18 peter 22. Dezember 2007 um 17:41 Uhr

    Soundman:

    Dem ist nichts hinzuzufügen!!! Du bringst es auf den Punkt und die Sache mit den „zufriedenen Kunden“ ist einfach nur noch dreist. Ich meine welcher vermeintliche Dieb wird im Nachhinein gezwungen die Ware zu kaufen?

    Aber umso mehr man der Firma Waves nachforscht, umso mehr wirklich erschreckende Infos bekommt man!!!!!!

    SCHAUT EUCH DIE TYPEN OBEN IM VIDEO MAL AN!!!! Besonders der linke… einfach mal die Gesichtsgestig deuten!

  19. 19 Anonymous 10. Mai 2008 um 0:36 Uhr

    Hallo Waves Experten, Ihr habt bestimmt schon von der Waves Abmahnwelle gehört. Obwohl ich selber Waves Kunde bin, wurde ich von einer schlecht informierten Detektivin aufgesucht, die sich als potentielle Kundin ausgab. Ich hatte beim Besuch ein altes Demo geladen. Drei Monate später kam eine Abmahnung mit der Aufforderung ein teures Waves Bundle zu kaufen und insgesamt 10000 EUR zu zahlen. Darauf bin ich nicht eingegangen und wurde von Waves wegen Urheberrechtsverletzung angezeigt. Danach kam ein Angebot für die Rücknahme der Anzeige, falls ich doch noch zahle. Kommte aber nicht in Frage. Um meine Unschuld zu beweisen, brauche ich ein paar Infos über alte Waves Software. Wer kennt sich aus und will mir gegen diese Geier helfen?

  20. 20 Frank 10. Mai 2008 um 17:44 Uhr

    Du wirst doch sicher eine Rechnung über die Software von Waves besitzen, oder?
    Damit sollte das Problem behoben sein.

  21. 21 DasDAS 13. Mai 2008 um 12:01 Uhr

    @Anonymus: Ich hab deinen Blogpost gelöscht – du solltest garnicht posten können, das Privileg bleibt mir vorbehalten. ;-)

  22. 22 karl 25. Oktober 2008 um 23:37 Uhr

    Anonymous@

    Wie ist die Sache ausgegangen?

  1. 1 BanPiracy II: This time its personal | DIGITAL AUDIO SERVICE Pingback am 24. November 2007 um 11:49 Uhr
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